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Martin Weiss warnt vor dem baldigen Zusammenbruch der Citibank

Der Inhaber der Weiss Reasearch Group hält den Kollaps des Bankenriesen für unwausweichlich. Laut seinen Recherchen ist nun das Ende eines langen Weges erreicht, auf dem stets größere Banken kleinere aufkauften und die Verluste in die Bücher verschoben. Dies sei nun nicht mehr möglich.

Der massive Aktiensturz der Citigroupanteile am 23./24. November könne jetzt der Tropfen sein, der das weltweite Bankensystem zum Einsturz bringt.

Vor kurzem erst hatte die US-Regierung Gelder aus dem 700-Milliarden-Dollar-Rettungsplan freigegeben, um der grössten Bank der Welt unter die Arme zu greifen.


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WebReporter: huschhusch
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zusammenbruch
Quelle: www.moneyandmarkets.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2008 16:54 Uhr von proPhiL
 
+7 | -3
 
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Ausgeben! Is das jetzt gut oder schlecht für meinen Kredit?

ich bin froh das mein arbeitsplatz so brachenübergreifend ist, dass ich das noch relativ entfernt begutachten kann. Für mich siehts nämlich so aus:
Autos werden billiger,
Ausländische Devisen werden für mich besser,
Mehrwertsteuer schwankt *gg*
Rabatte wo man hinschaut um die Wirtschaft anzukurbeln

eigentlich toll.. da geh ich gerne shoppen. Denn Sparen ist jetzt sowieso das schlechteste was man machen kann. Was bringt es denn, jahrelang zu sparen, evtl. 10.000€ zusammen zu haben und dann evtl. alles für irgendwechle Folgeschäden der Krise zu verlieren. Wer kein geld hat kann auch keins verlieren. Und Güter (autos, fernseher, Klamotten, etc) sind für mich mehr wert als deren Betrag aufm (unsicheren) Konto.
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26.11.2008 16:55 Uhr von GatherClaw
 
+12 | -15
 
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Na endlich wird auch Zeit, dass die Geier mal auf den Boden stürzen. Ich freu mich drauf.

Pogo, Punk und Anarchie für eines freies Gemany ^^
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26.11.2008 17:10 Uhr von FlatFlow
 
+6 | -1
 
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rein hypothetische Frage: was dann? Sollte das ganze Finanzsystem brechen, was passiert dann? Ich kann es mir wirklich nicht vorstellen, dass sowas überhaupt vorstellbar ist. Das wäre doch der erste schritt zu Anarchie.
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26.11.2008 17:18 Uhr von James Blond
 
+9 | -0
 
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Super-Gau: Die Citigroup war noch vor 2 Jahren die größte Bank der Welt.

Würde die wirklich Insolvenz anmelden und keinen Retter finden, könnte sich keiner von uns auch nur annähernd die weltwirtschaftlichen Folgen ausmalen.

Ich will nicht wissen, wer der Citigroup noch alles Geld schuldet bzw. umgekehrt, da würden eine ganze Menge Banken evtl. ganze Staaten bei drauf gehen.

Fangt schon mal an zu gucken wann die Kohlewaggons bei euch vorbeifahren, evtl. braucht ihr die noch...
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26.11.2008 17:23 Uhr von GatherClaw
 
+6 | -4
 
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Schön geminust habt doch wenigstens die Courage zusagen was an meinem Kommentar schlimm war.

Ich würde das Finanzsystem lieber heute als morgen brechen sehen.
Bin Anarchist und steh dazu. Allerdings muss ich sagen das ich kein Bodensatz der Gesellschaft bin. Hab Arbeit, Wohnung, Familie, ... und sauf mich nicht sinnlos auf der Strasse zu.

Und warum sollte das was in einer Familie funktioniert nicht auch im großen Stil funktionieren? Natürlich müssten man dazu ein paar Dnek- und Verhaltensmuster ändern, stimmt.

Naja, bin auf eure Sichtweise gespannt.

@ News, na gut das Rettungspaket ist dann etwas in den Sand gesetzt XD
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26.11.2008 17:32 Uhr von Kater Carlo
 
+3 | -1
 
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@ FlatFlow: Zitat:

"was dann? Sollte das ganze Finanzsystem brechen, was passiert dann? Ich kann es mir wirklich nicht vorstellen, dass sowas überhaupt vorstellbar ist."


Sagt Dir der "schwarze Donnerstag" (wird manchmal auch "schwarzer Freitag" genannt) etwas?

Falls nein: http://de.wikipedia.org/...

Und die Folgen: http://de.wikipedia.org/...

Wenn es so weit kommen sollte, können wir uns alle warm anziehen.

MfG

Carlo
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26.11.2008 17:36 Uhr von Kater Carlo
 
+3 | -3
 
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@ GatherClaw: Zitat:

".. habt doch wenigstens die Courage zusagen was an meinem Kommentar schlimm war."

Ich hab Dir zwar kein Minus gegeben, aber um die Folgen abschätzen zu können, kannst Du Dir ja mal die Links in meinem letzten Post anschauen.

Wenn so etwas für Dich wünschenswert ist, dann brauchst Du Dich über die Minus nicht wundern.

MfG

Carlo
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26.11.2008 17:51 Uhr von GatherClaw
 
+3 | -4
 
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@ Kater Carlo: Naja, ich brauch mir die Links nciht anschauen, hab in Geschichte aufgepasst und weis was du meinst ;)

Dieser zustand wäre ein vorrübergehendes Übel. Ich hab nie gesagt das es nach dem Zusammenbruch leicht wird und wird es auch ganz sicher nicht. Aber so ein Ereigniss birgt die Chance einiges besser zumachen (nicht alles).
Und Anarchie war der schwarze Freitag garantiert nicht. Da alles darauf hinauslief das zusammengebrochene System wieder aufzubauen. In einigen Teilen der Welt udn speziell den USA hat vlt. maximalst Anomie geherrscht.

Ich bin für Anarchie.

Aber danke, das wenigstens du diskutierst ^^

Grüße
Gather
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26.11.2008 18:02 Uhr von Lin-HaBu
 
+3 | -2
 
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Das Problem an der Wirtschaftskrise ist, das sie wiedermal den Kleinen bzw uns trifft und der alles ausbaden muss, kann udn darf, während sich andere weiterhin ein schönes leben machen.


Ironie an....

Aber keine Sorge Onkel Ackermann wird uns alle retten und die Citigroup aufkaufen, dann hat Onkelchen das was er wollte. Ein riesiges Bankenimperium wo ihn keiner reinreden kann ...

Ironie aus.
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26.11.2008 18:14 Uhr von Ahira
 
+5 | -0
 
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Bin kein Anarchist und wenn das Bankensystem wirklich Schiffbruch macht - so wie es zur Zeit aussieht wird es dies - dann wird vor allem die Mittelschicht aufgerieben werden.
Ich hoffe dass es nicht soweit kommt. Die ganze Situation lässt sich eigentlich sehr schnell lösen, wenn einige Grundlagen des Bretton Woods Abkommens wieder aktiviert werden und der ganze Derivatemarkt liquidiert wird.
Also: Es braucht ein Konkurs-Verfahren für den Teil des Finanzwesens, welcher keinen "Realwert" hat. Im Börsenjargon: "Nur der Basiswert darf existieren nicht aber die darauf aufgebauten Hebelwerkzeuge" Diese Finanztools, eingeführt von unserem liben Allen "Grünspan", haben keine Daseinsberechtigung. Wenn jemand Wetten abschliessen will, dann soll er auf die Rennbahn gehen oder ins Casino gehen.
Wir brauchen einen "New Deal" nach Roosevelt.
http://www.solidarität.com
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26.11.2008 19:31 Uhr von FlatFlow
 
+1 | -0
 
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hier noch ein Link: zu gestriegen PlusMinus Beitrag über Bilanzregeln... wie Banken ihre Bilanzen friesieren http://www.daserste.de/...~uid,je69fiq3n2ot97lb~cm.asp
Wer möchte kann sich das Online als Video anschauen, sehr informativ. mfg
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26.11.2008 20:31 Uhr von maki
 
+1 | -2
 
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Ich zitiere mal die Chemical Brothers: "It’s time to push the button"

Please press "Reset"

NOW!
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26.11.2008 22:25 Uhr von nobby562
 
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Banken am Ende: da sieht man nur die Auswirkungen wenn man Entscheidungen Fachidioten überlässt anstatt Leuten mit gesunden Menschenverstand. Die Idioten waren alle an den gleichen Unis, haben mit den gleichen Büchern den selben Mist gelernt, somit ist mein Glauben, das ein Kopfwechsel da was bewirkt sehr gering. Plus muss wieder Plus werden und Minus eben ein Minus bleiben. Heute kann man immer noch viel zu viel Geld mit Minus verdienen und es passieren dabei Dinge, die der gesunde Menschenverstand eben nicht versteht und daher auch nie machen würde...
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27.11.2008 00:11 Uhr von Lornsen
 
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@James Blond: ich mache die Nachernte auf dem Kartoffelacker.
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27.11.2008 00:40 Uhr von KillerEngine
 
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hilfe! bin ich froh, dass einige leute, die hier posten, nicht mehr zu sagen haben in der welt als hier bei shortnews.
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29.11.2008 21:51 Uhr von meisterkalle
 
+3 | -1
 
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Wer einmal: in den Fängen der Citibank war und deren finanziellen Folgen und eintreibungsmethoden erlebt hat wird sicherlich kein mitleid haben. Nur leider wird so eine Sch...Bank auch noch gerettet, selbst wenn es dazu keinen Grund gäbe. Es hängen ja mal wieder Arbeitsplätze dran etc...... In wirklichkeit stösst auch diese BAnk sich nur gesund auf anderer Leute Kosten.

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