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Nach tödlichem Arbeitsunfall stoppt die Stadt Köln die Abrissarbeiten

Derzeit befindet sich am Kölner Rudolfplatz mitten in der Kölner City eine riesige Baustelle. Die ehemalige Zentrale der Kölner Sparkasse wird abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Am Montag dieser Woche kam es an der Baustelle zu einem tödlichen Arbeitsunfall.

Ein 47-jähriger Bauarbeiter wurde dabei von einer massiven Granitplatte getroffen und erlag seinen Verletzungen. Das Bauaufsichtsamt der Stadt hat daraufhin am Dienstagmorgen die Abrissarbeiten gestoppt. Es sei gegen Auflagen in der Abrissgenehmigung verstoßen worden.

So habe das Abrissunternehmen unter anderem eine Abrissbirne verwendet. Bereits in den Tagen zuvor habe es Beschwerden über herabfallende Gebäudeteile und zerborstene Glasscheiben gegeben. Das zuständige Bauaufsichtsamt will aber vorab keine Hinweise auf Verstöße festgestellt haben.


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WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, Köln, Arbeit, Stadt, Arbeitsunfall
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2008 11:01 Uhr von Dangermaus
 
+15 | -2
 
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Ähhhhh: *Das zuständige Bauaufsichtsamt will aber vorab keine Hinweise auf Verstöße festgestellt haben*

So ein Kran mit einer Abrissbirne übersieht man ja auch leicht zwischen den Baggern.

Da hat dem Mann sicher auch kein helm mehr geholfen, tragischer Unfall.
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26.11.2008 14:55 Uhr von Becksbecca
 
+3 | -17
 
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26.11.2008 16:03 Uhr von Borgir
 
+1 | -13
 
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26.11.2008 16:32 Uhr von Spoertchen
 
+2 | -2
 
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mMn: war es einfach ein tragischer Unfall, alles andere wäre spekulativ.
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26.11.2008 16:49 Uhr von daLlukas
 
+2 | -0
 
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wow: Das ist ja unglaublich.
Ich bin die letzten wochen da immer vorbeigegangen und hab mich immer gewundert, dass da keine steine oder ganze wände richtung straße fallen. Und jetzt passiert da sowas, schlimm.
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26.11.2008 16:51 Uhr von Lustikus
 
+6 | -2
 
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@Borgir: dann zeig mir das mal... das war vielleicht früher mal so heute säuft da kaum noch einer...
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26.11.2008 17:09 Uhr von Kojote001
 
+2 | -2
 
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@ Lusti Kus: Was meinst du mit das war mal früher so????

Es ist heut noch genauso das auf Baustellen Alkohol getrunken wird. Nur weil du es nicht siehst kann es aber immer noch so sein oder meinst du die laufen offensichtlich mit ner Bierpulle durch die Gegend???

Aber Alkohol hin oder her der Unfall ist passiert,was schon schlimm genug ist. Ich tippe eher mal das wie so oft der Arbeitsschutz nich so wichtig war...spreche da aus eigener Erfahrung.
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26.11.2008 17:41 Uhr von Lustikus
 
+2 | -2
 
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@Kojote001: ich habe selbst oft und lange genug an Baustellen gearbeitet, um gut die derzeitige Lage dort überblicken zu können...
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26.11.2008 18:06 Uhr von mcmops
 
+1 | -0
 
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solche bescheuerten kommentare....
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26.11.2008 19:47 Uhr von Nasa01
 
+0 | -0
 
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@Kojote: Lustikus hat recht.
Früher: Ja.
Heute: Eher die Ausnahme.
Baustellen, die totales Alkoholverbot haben, werden immer mehr. Sind sogar die Regel.
Vor allem Großbaustellen.
Von den Häuslebauern weiß ich nicht.
Noch was:
Auf Baustellen ist das Unfallrisiko generell nicht unerheblich.
Vor allem auf Abbruchbaustellen.
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26.11.2008 20:12 Uhr von ReneKoeln
 
+2 | -0
 
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es war vorauszusehen: bereits tage zuvor und auch an dem besagten Tag sind zahlreiche Beinahe-Unfälle durch herabfallende teile passiert!
Sachschäden hat es bereits auch schon im Vorfeld des tödlichen Unfalles gegeben.... Dies war ein vermeidbarer Vorfall gewesen, hätte die zuständige Abrissfirma P & Z nicht sooo chaotisch und wild abgerissen!
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26.11.2008 22:03 Uhr von Kojote001
 
+0 | -0
 
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@ Nasa und Lusti Kus: Nur zur Info( ohne jemanden jetzt zu nahe zu treten)

Bin selbst auf den Bau tätig aber das mit dem Alkohol kann ich nicht bestätigen aber das ist meine Sichtweise und jeder kann es sehen wie er will.
Und mit dem Unfallrisiko - es ist klar das es gerade auf Abrissbaustellen extremer ist als auf normalen Baustellen aber gerade deswegen kann es trotzdem sein das die Sicherheitsvorschriften Missachtet worden sind .

*just my two cents*
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26.11.2008 22:08 Uhr von nobby562
 
+0 | -1
 
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Abriss und Sub-sub: heute arbeitet die beauftragte Firma doch nicht mehr selbst vor Ort, da sind doch immer Sub-Sub-Unternehmen zugange, oft für 1 Euro, Arbeitsamt lässt grüßen

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