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Studie: Bis 2018 werden Zeitungen 30 Prozent der Leser zugunsten Onlinemedien einbüßen

Eine Studie der Fachhochschule Mainz zum Thema Online Medien zeigt nun, dass die klassische Tageszeitung circa 30 Prozent ihrer Leser innerhalb der nächsten zehn Jahre verlieren wird. Die Leser werden stattdessen auf Onlinemedien zurückgreifen.

Der Leiter der Studie Lothar Rolke ist erstaunt über die Selbstverständlichkeit mit der die jungen Leute sich über das Internet informieren. Auch die Geschwindigkeit, mit der sich die Gruppe 35-50-Jährigen an das Internet gewöhnt hat, sei bemerkenswert.

Die 600 Befragten der Studie nutzen das Internet durchschnittlich dreimal häufiger als andere Medien, wie zum Beispiel Fernsehen. Der Großteil der 15-25-Jährigen ziehe die Unterhaltung aus Internet dem Fernsehen vor.


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WebReporter: RecDC
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Online, Studie, Prozent, Zeitung, Leser
Quelle: www.golem.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2008 10:18 Uhr von RecDC
 
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Mir ist auch schon aufgefallen, dass ich viel mehr Zeit mit dem Internet verbringe als Fernseh zu schauen. Das liegt bei mir aber nicht am schlechten Fernsehprogramm, das war meiner Meinung nach schon immer schlecht. Nur ich bevorzuge die aktive Teilnahme am Internet dem passiven konsumieren des Fernsehers.
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26.11.2008 10:59 Uhr von Banahunaika
 
+2 | -4
 
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ist doch klar: denn wer hat schon lust immer zum kiosk zu laufen und dann auch noch bar zu zahlen (das stirbt eh irgendwann aus :) ) da geht es doch viel schneller auf dem fußmarsch zur arbeit per handy online die neuesten news zu empfangen und sich die kosten einfach per rechnung zuschicken zu lassen.
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26.11.2008 11:18 Uhr von SirGreco
 
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Mit dem Thema habe ich mich an der Uni intensiv beschäftigt und eine Abhandlung über die "Leserbindung bei Tageszeitungsverlagen" geschrieben...
Der Trend der Online-Angeote ist seit 1990 exponentiel angestiegen und stagniert seit 2003 auf einem konstantem Wert (siehe http://www.bdzv.de)... Diese Abwanderung ist Zeitungen aber kein Rätsel und Crossmediale Ansätze werden seit jeher entwickelt um dem Entgegenzuwirken, sei es Online Abos (PDF per Mail); SMS Dienste..etc.
Ich möchte jetzt nich auf die komplette Arbeit hier ansprechen...
Aber ich glaube, dass dieses Phänomen normal ist und viele Bereiche Anteile ans Internet verlieren werden..

1/3 der Menschen kauft doch mittlerweile WEihnachtsgeschenke per Internet..
Ade Einzelhandesgeschäft zur Weihnacht....

Obs Negativ oder Positiv ist, sei mal dahingestellt...
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26.11.2008 11:18 Uhr von smile2
 
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Zeitung: Also so geistigen Dünnschiss wie z.B. oft in der Bild steht, kann ich mir auch umsonst im Internet durchlesen.

Ist doch irgendwie klar, dass sie Einnahmen einbüßen müssen. Heutzutage hat doch fast jeder Haushalt einen PC mit Internetverbindung. Und im Internet kann man die meisten Nachrichten umsonst lesen. Also wieso sollte man sich dann noch ne Zeitung kaufen? (Außer vielleicht als Pendler als Zeitvertreib in der Bahn)
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26.11.2008 11:21 Uhr von SirGreco
 
+2 | -2
 
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Abschließend möchte ich aber anmerken das eine Studie mit 600 Menschen nicht grade aussagekräftig ist, wenn wir davon ausgehen dass Zeitung von Millionen genutzt werden (gesamtauflage 23,9 Mio/Jahr)...
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26.11.2008 12:12 Uhr von Pursel
 
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Zeitungen sterben nicht aus sie leben im Internet weiter. Mittlerweile hat doch jede Zeitung und jedes Printmagazin eine Online-Ausgabe.
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26.11.2008 13:21 Uhr von flashback112
 
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Ich: finde es gerade irgendwie witzig das wir diesen Artikel Online lesen.
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26.11.2008 14:19 Uhr von Banahunaika
 
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@ Pursel: dennoch gehen so viele druckerunternehmen deren hauptabnehmer zeitungen waren pleite, und so arbeitsplätze verloren.
wirtschaftlich sinnvoll ist diese weiterentwicklung der technik also eigentlich nicht... wir zerstören mit weiterentwicklungen unsere wirtschaft. irgendwie beängstigend.
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26.11.2008 19:56 Uhr von Enny
 
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ist aber klar: Studien "belegen" bekanntlich rein gar nix.
Denn das die Zeitungen unter das Internet eingehen werden war schon lange klar.
Zeitungen sind nämlich immer von gestern. Das sollte sich jeder erstmal klar machen.


von daher

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