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Bundeswehrführung: 500 Schiffe für Piratenjagd nötig

Einem Zeitungsbericht folgend, sind nach Ansicht der Bundeswehr 500 Kriegsschiffe für den Kampf gegen Piraten an Afrikas Ostküste nötig. Nur so sei eine effektive Unterbindung weiterer Piratenüberfälle möglich. Die in der Region tätigen internationalen Streitkräfte seien viel zu gering.

Politiker von CDU/CSU und SPD unterstützten aufgrund der Lage Pläne der Bundesregierung zur Verstärkung der Piratenjagd um maximal 1.400 Soldaten. Damit will man, wie ein Verteidigungsexperte der CDU sagt, einen Einkauf privaten Sicherheitspersonals durch Reeder aus Deutschland verhindern.

Das Bundeskabinett wird wahrscheinlich am 3. Dezember oder eine Woche später über eine Teilnahme am EU-Einsatz gegen Piraten entscheiden. Kurz vor Weihnachten kann dann das Mandat durch den Bundestag beschlossen werden. Der Einsatz der EU startet bereits Anfang Dezember.


WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Schiff, Pirat
Quelle: www.welt.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.11.2008 09:19 Uhr von onkelbruno
 
+0 | -0
 
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500 Kriegsschiffe sind etwas viel, sinnvoll oder nicht. Diese Wunschforderung wird man nicht zusammen kriegen.
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26.11.2008 10:23 Uhr von karsten77
 
+11 | -9
 
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Für den Fall, daß der Erfolg ausbleibt hat man gleich eine passende Ausrede vorbereitet.
Es ist grotesk, wie Franz-Josef versucht seine Unfähiugkeit zu kaschieren. Schon ´mal was von Konvois gehört? Wenn man die Handelsschiffe in größere Gruppen zusammenfaßt, sollte die Militärpräsenz ausreichen, um den Piraten den Spaß zu vermiesen...
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26.11.2008 10:23 Uhr von phil_85
 
+15 | -2
 
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@Sakurinchen: große Fläche, langsame Schiffe (Schiffe sind schreeecklich langsam...zumindest die großen) und man weiß nie, wo die Piraten zuschlagen. Die Piraten nutzen Schnellboote...

Nachträglich darf die Bundeswehr nicht eingreifen, sondern nur bei momentan laufenden Angriffen helfen.

Man sieht also: Man braucht viele Schiffe um überall schnell helfen zu können...
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26.11.2008 10:24 Uhr von Bokaj
 
+21 | -3
 
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nicht nur deutsche Schiffe: Die Bundeswehr meint bestimmt nicht, dass die 500 Schiffe nur aus Deutschland kommen sollten. Dies ist ein Problem aller Länder, die Schiffe auf dem Meer haben.
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26.11.2008 10:36 Uhr von carpx
 
+21 | -30
 
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Gut das sich hier alle auskennen: und genaue Vorstellung von der Situation haben. Hier auf shortnews weis doch keiner wie viele Piraten es gibt, wo sie sich aufhalten, was für Schiffe sie besitzen, wie sie bewaffnet sind, wie groß das Gebiet ist, indem sie opererieren.

Aber immer fleißig Kommentare schreiben.
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26.11.2008 10:37 Uhr von Dangermaus
 
+15 | -13
 
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Wiso schickt man nicht mehrere Elite-Truppen und bekämpft die Piraten an Land ??

Irgendwo müssen die doch mal Tanken, ausladen usw.

Piraten töten, Schiffe in die Luft sprengen das wars.

Wiso sollen wir da eigendlich Schiffe hinschicken, versteh ich auch nicht.
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26.11.2008 10:48 Uhr von karsten77
 
+16 | -5
 
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@ carpx: prima, daß du umfassend über die Sitaution vor Ort informiert bist - halte uns bitte auf dem Laufenden.

SN ist ein lebendiges Portal, das von den unterschiedlichen Betrachtungsweisen seiner Mitglieder lebt. Fehlen diese Kommentare, ist das Ganze als Einbahnstraße - vergleichbar mit einer Tageszeitung. Wenn dir ´mal etwas nicht gefällt, schreibe das ruhig, das ist völlig i.O., das ist jedoch keine Rechtfertigung, andere persönlich anzugreifen.
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26.11.2008 10:51 Uhr von smile2
 
+7 | -7
 
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500 Schiffe: Also die 500 Schiffe wären sicher unnötig, wenn man mal aktiv gegen die Piraten vorgehen würde. Reine Präsenz schreckt vielleicht eine Weile ab, das war es dann aber auch wieder. Die Piratenschiffe (Boote) sollten aktiv bekämpft werden - also nicht einfach mal mit nem Helikopter herumfliegen und Präsenz zeigen. Die Schiffe halt in Konvois dort fahren lassen und sobald es zu einen Angriff kommt, direkt schießen. So werden sie schon merken, dass es sinnlos ist. Aber 500 Schiffe dort zu parken und zu hoffen, dass sich dadurch etwas ändert ist etwas hirnrissig.
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26.11.2008 10:57 Uhr von Slippy01
 
+4 | -1
 
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@ carpx: Stimmt schon. Allerdings wär ich mir auch nicht so sicher ob die Bundeswehrführung diese Fragen exakt beantworten kann. ;)
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26.11.2008 11:09 Uhr von saccara2
 
+8 | -0
 
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Durchgreifen: Ich finde es grundsätzlich inkonsequent. Was die Piraten da machen ist Geiselnahme. Wenn man, anstatt wie immer zu erzählen und abzuwegen, konsequent deren Schiffe versenken würde, zeigen würde dass man durchgreift, würde man sie logistisch auf längere Sicht so treffen, das die moderne Technik. So schnell nicht mehr finanzierbar ist. Wie oft haben unsere Fregatten Schiffe von denen abgedrengt, anstatt sie zu versenken. Würden sie so Verfahren, bräuchte man auch keine 500 Schiffe.
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26.11.2008 11:19 Uhr von Bluti666
 
+2 | -9
 
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Die Piraten sind nur ein Vorwand...
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26.11.2008 11:25 Uhr von Floppy77
 
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@smile2: Und wer soll diese Konvois zusammen stellen? Wenn Du mehrere Schiffe zusammenlegst müssen schnellere auf langsamere warten. Oftmals gibt es heutzutage Terminfracht, wenn die Ware schnell am Zielort ist gibts ne Prämie, braucht man zu lange zahlt man hohe Konventionalstrafen. Soll die dann auch der Steuerzahler noch übernehmen?
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26.11.2008 11:43 Uhr von Michi1177
 
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@sakurinchen: Die Frage, warum die so viele Schiffe brauchen, ist doch wohl nicht ernst gemeint, oder? Ähm, also die sollen jetzt nicht auf dem Wannsee patroullieren sondern eine ganze Küstenregion sichern! Und die Piraten sind bis an die Zähne bewaffnet mit High-Tech-Waffen, Raketenwerfern, etc.
Die kommen nicht mit Messerchen, Holzbein und Augenklappe wie im Film!
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26.11.2008 12:06 Uhr von Bleifuss88
 
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Nur Schiffe? Die Frage ist, ob man hier wirklich nur auf Schiffe setzen soll. Die aufklärung könnte man z.B. aus der Luft übernehmen. Die Amis haben doch genug Flugzeugträger, und es geht ja auch um ihre Interessen (Öl). Auch könnten Aufklärungsflugzeuge von Land aus starten (Dschibuti). So könnte man die benötigte anzahl der schiffe schonmal gut runterschrauben.

Und wenns sein muss, kann man ein Piratenboot ja auch aus der Luft angreifen. Die Bordkanone sollte da allemal reichen, da muss man noch nicht mal teure Raketen oder bomben verwenden.
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26.11.2008 12:13 Uhr von ravne182
 
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Angst: Immer schön Angst machen und schwupp die Wupp sind gleich mal 500 Kriegsschiffe irgendwo in der Weltgeschichte stationiert.

Wenn große Konzerne, das Meer vor meiner Haustüre derart leerfischen würden, dass ich nicht mehr davon leben und meine Familie nicht mehr ernähren könnte würde ich womöglich auch Pirat werden... -_-
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26.11.2008 13:40 Uhr von Tuggi
 
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Meer = Schiffe, logisch! Ich bin zwar mit Sicherheit kein ausgewiesener Militärstratege, aber ich kann Bleifuss88 nur zustimmen. Was soll der Unsinn mit den Schiffen? Klar, auf einem Meer braucht´s Schiffe.
Aber Luftüberwachung ist sinnvoll, machbar und vor allem schnell!
Zum Teufel mit den lächerlichen juristischen Ausreden. Von wegen, wir dürften ja gar nicht "eingreifen". Wenn ich Seemann wäre und sich mir mehrere - mit bis an die Zähne bewaffneten Piraten besetzte - Schnellboote nähern is´ es mir ehrlich gesagt wurscht, ob mir ein deutscher, amerikanischer oder russischer Hubschrauber hilft. Hauptsache, er HILFT. Und fliegt nicht nur in sichererem Abstand um die Piraten herum und hofft, die kleinen Boote durch die Rotor-Winde wieder auf´s Meer hinaustreiben zu können ...
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26.11.2008 13:49 Uhr von Andreas-Kiel
 
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Wie wärs mit "Lockvögeln": 500 Schiffe für dieses riesige Gebiet halte ich schon für realistisch.

Ich frage mich aber, ob man die Piratengefahr nicht vermindern könnte, wenn man z.B. einige normale Handelsschiffe zu "Hilfskreuzern" wie in 2. WK umbaut und damit die Piraten anlockt. Also nicht suchen oder warten, bis sie irgendwo zuschlagen, sondern mit diesen "Honypods" die Piraten anlocken und mit z.B. Raketen oder Gatling Kanonen für den Nahbereich versenken.
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26.11.2008 14:29 Uhr von cloud7
 
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1 Scharfschüzte pro Handelsschiff reicht: Die Piraten müssen ja nicht lebend gefangen werden.
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26.11.2008 14:42 Uhr von hansev
 
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Endlich: Ich bin Seemann und kenne mich in der Navigation und im Seegebiet etwas aus. Kriegsschiffe geben ein Gefühl der Sicherheit. Es sind nicht nur Schnellboote. Es sind Mutterschiffe welche eine Art FRB (Fast Rescue Boat) an Bord haben. Diese werden dann vor Ort eingesetzt. Gut bewaffnet und ohne Rücksicht auf Verluste. Eine indische Fregatte hat es vorgemacht. Krach bumm und das Mutterschiff ist gesunken. Wenn genug Militär präsent ist hört das auf. Bis jetzt hatten die Piraten keine Gegenwehr.
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26.11.2008 15:34 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@hansev: Naja, krach bumm und gut. So einfach ist es leider oft nicht.
Ich habe jetzt in den Nachrichten gelesen, daß das von der indischen Marine versenkte Schiff ein Fischerboot gewesen sein soll und 23 Besatzungsmitglieder vermißt werden.

Prinzipiell gebe ich Dir aber schon recht, daß man hart bleiben muß und mit Terroristen/Piraten oder ähnlichem Gesindel nicht verhandeln darf sondern konsequent zuschlagen muß. Leider wird es dann aber auch immer Kolleteralschaden oder auch unschuldige Opfer geben.
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26.11.2008 15:51 Uhr von Borgir
 
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mit der: piraterie ist es wie mit dem terrorismus: man hat keine chance das einzudämmen.....überhaupt keine
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26.11.2008 16:09 Uhr von Andreas-Kiel
 
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@Borgir: Das ist aber, finde ich, ein riesiger Unterschied.

Piraten sind nur hinter dem schnellen Geld her also prinzipiell nur "normale" Kriminelle. Die konnte man schon vor ein paar hundert Jahren von den Weltmeeren vertreiben. Wenn das Risiko für die zu groß wird, denke ich, daß sie aufhören und andere (wahrscheinlich andere kriminelle) Sachen machen.

Bei Terroristen ist es anders. Die sind oft "verblendet" und machen z.B. Selbstmordanschläge. Gegen die Wirkung kann man kaum etwas machen, aber die Ursache kann man bekämpfen. Wenn sich der Westen (oder die USA) nicht so häufig in Dinge eingemischt hätten, die sie nichts angehen, würde es den Terrorismus in der heutigen Masse wohl nicht geben. Wenn man mehr auf Diplomatie als auf Niederbomben setzen würde, würden die Terrorführer doch gar nicht so viel Zulauf erhalten. Je mehr man selbst zu verlieren hat, umso mehr sträubt man sich doch, das alles aufs Spiel zu setzen. Oder auch z.B. die Palästinenser: Wenn die endlich einen eigenen Staat hätten und nicht unterdrückt würden, hätten die auch mehr Perspektiven und würden sich eher um Ihre Familie, Arbeit und Wohlstand kümmern, als als Selbstmordattentäter zu sterben.

Insofern finde ich schon, daß man das Piratenproblem mit Macht (Militär, Konsequenz u.Ä) lösen kann, den Terrorismus aber nur politisch, indem man auch Andere als gleichberechtigt ansieht und behandelt.
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26.11.2008 16:45 Uhr von cyrus2k1
 
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Für wie dumm halten die uns? Das wir diesen Piratenschwachsinn glauben sollen. Ich glaube dieser Propaganda kein Wort. Das die ganzen Flotten dahin unterwegs sind hat ganz andere Gründe.
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26.11.2008 17:28 Uhr von StYxXx
 
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Doofe Frage: Als es um Kongo oder Sudan ging (Stichwort Wölkermord) hieß es, die Bundeswehr wäre ausgelastet mit den bisherigen Einsätzen. Insbesondere natürlich finanziell.
Jetzt geht es um Gelder von Konzernen und plötzlich hat man die Mittel? Wie das? Ob Schiffe oder Landtruppen, Geld kostet beides.

Die Konzerne, die diese Routen nutzen, sind zum Großteil eher reichere, zb fahren da Öltanker. Und es gibt die Möglichkeit, alternative Routen zu nutzen. Einige Redereien nutzen dies, viele jedoch nicht, da man lieber das Risiko eingeht. Das ist jedoch Entscheidung der Konzerne, wenn sie meinen, dass sie lieber mal Lösegeld bezahlen, als teurere Transportkosten zu nehmen. Und wieso setzen die Redereien keine privaten Sicherheitsfirmen ein?
Interessant dann, dass Militäreinsätze durch Steuergelder, also auf Kosten der Bürger, durchgeführt werden. Freut die Industrie, die hier wohl Service geschenkt bekommen.

Nicht, dass ich so Einsätze grundsätzlich ablehne, aber sollte sich dann die betroffene Industrie nicht irgendwie beteiligen und die Kosten, die die Bürger tragen offen gelegt werden? Eventuell auch Kosten-/Nutzungsrechnungen? Wenn man schon woanders aus Geldgründen Menschen sterben lässt...
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26.11.2008 20:13 Uhr von darkdaddy09
 
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Scheiß Politiker sollen selbst hin: und verrecken! Sorry, aber anders kann ich das nicht ausdrücken, es ist so!!!!!!!!!!!!

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