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Bulgarien: EU-Fördergelder gestrichen

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte hat die Europäische Union einem ihrer Mitglieder, dem Staat Bulgarien, Fördergelder gestrichen. Insgesamt handelt es sich um etwa 220 Millionen Euro.

Die EU begründet dies damit, dass Bulgarien keine ernsthaften Schritte gegen Korruption eingeleitet hat bzw. dass diese keine Wirkung zeigten. Die EU hatte diese Maßnahme schon 2007 angedroht.

Die EU hofft nun, dass Bulgarien jetzt alle nötigen Schritte einleiten wird, um der Korruption in dem Land ein Ende zu setzen.


WebReporter: underclass hero
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Bulgarien, Fördergeld
Quelle: de.reuters.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2008 22:01 Uhr von inabauer
 
+12 | -1
 
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endlich: mal was sinnvolles aus brüssel!
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25.11.2008 22:34 Uhr von derSchlaueMax
 
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Kenn ich: Letztes Jahr wurde ich bei der Durchfahrt durch Bulgarien einfach mal von Polizisten angehalten die meinten dass auf der stinknormalen Autobahn ne Begrenzung von 80 gestanden haben soll und ich deshalb 50 € bezahlen soll. Die hatten nichtmal einen Beleg dafür. Man hat richtig gemerkt dass die erst spät gemerkt haben dass ich nen deutsches Kennzeichen hatte und mich schnell noch zu sich gewunken haben ...
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25.11.2008 22:40 Uhr von Ocain
 
+15 | -1
 
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wie zum teufel kommt dann sowas erst in die EU ???

ich versteh brüssel einfach nich :-/
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25.11.2008 23:00 Uhr von s8R
 
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Inabauer: Gibts leider zu selten
Ocain: Weil sich sowas ändern kann.
Standpunkte, Machthaber, Interessen, Situationen.
Man kanna llerdings von vornherein anders reagiern, da hast schon recht.
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25.11.2008 23:16 Uhr von Ocain
 
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man hätte es zumindest so machen können wie mit der türkei heutzutage, d.h. erst reinlassen wenn alles mit recht und ordnung läuft ^^
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26.11.2008 02:08 Uhr von Playa4life
 
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jaja immer über den Eintritt der Türkei in die EU beschweren und daraus gleich großes Theater machen.

Aber in EU-Ländern wie Rumänien, Bulgarien oder Ungarn gehts viiiieelll schlimmer zu. Nur sieht das keiner bzw. will das keiner so sehen!
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26.11.2008 05:09 Uhr von f_sencan1972
 
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korruption: Da müsste man ja in Deutschland auch einige Fördergelder streichen, aber Bulgarien macht ja im kleinen Stiel und das ist deren Fehler :) die müssen es wie Deutschland machen und Bestechungsgelder in millionenhöhe zahlen siehe Siemens, CDU usw. so ist man auf der sicheren Seite
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26.11.2008 14:09 Uhr von Shaft13
 
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Lachhaft: Es ist eh absolut lachhaft, das Neumitglieder direkt Gelder bekommen.
Normalerweise müssten diese Länder erstmal einzahlen.

Aber klar, weil man ja direkt Milliarden in den Hintern geblasen bekommt, will natürlich jeder in die EU.
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26.11.2008 17:28 Uhr von wiener74
 
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@Dr Troy: Danke du das du uns nicht dabei haben willst :D


Die meisten Österreicher denken eh, daß wir ohne die EU besser dran wären - dann würden die Deutschen nicht unser Geld ausgeben :)

Guckst du hier, dann siehst du wer im Verhältnis gut wirtschaftet...
http://de.wikipedia.org/...

Hier hast du eine Liste wer Nettoeinzahler ist und wer mehr bekommt als er zahlt - vielleicht wäre eine Wahl nach der Liste sinnvoller...
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26.11.2008 17:29 Uhr von wiener74
 
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26.11.2008 23:20 Uhr von GenerX
 
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@ DrTroy über EU 2.0: Finanzbünde gibt es schon, G8 und OECD, obwohl beide nicht streng europäisch (spielt auch keine Rolle hier) haben uns auch nicht weiter gebracht.
Wenn über die EU - politische, nicht streng wirtschaftliche Union - solche Gedanken an die Oberfläche kommen (Schmarotzer raus...), dann warum nicht auch im engeren Kreis der Bundesrepublik den ärmeren Bundesländer den Ausgang weisen (Ossis raus)?

Jetzt sieht die Idee nicht mehr so toll aus, nicht wahr?
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26.11.2008 23:29 Uhr von GenerX
 
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@ Playa4life: Der mangelhafte Zustand Bulgariens soll also die Defiziten der Türkei in Vergessenheit bringen, oder wie versteht es sich?
Bulgarien ist leider ein Basis-Eingangspunkt für Trafficking und Geldwäsche in der EU. Die Türkei ist die Eingangsschwelle von Rauschgift und illegaler Zuwanderung. Willst du beurteilen was von beiden schlechter ist?

Die Korruption in Bulgarien ist Fakt - negativer Fakt -, das aber ist total irrelevant mit irgendwelcher Türkei-Diskussion.
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26.11.2008 23:41 Uhr von GenerX
 
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@ Shaft13: Tatsache ist, dass Stamm-Mitglieder der EU eine vielmehr stabile Wirtschaft aufweisen können, im Gegenteil zu neuen Mitgliedern. So muss den Eintrittsländern erst ein zeitliches und finanzielles Privileg gestattet werden, bis sie sich einfinden und dem EU-Wirtschaftsrhythmus anpassen können. Erst eine Ökonomie die positive Zahlen schreibt, kann im Zeitwandel auch an den Ausgaben beitragen.

Wenn jedes neue Mitglied erst finanziell ausgebeutet werden sollte, glaube ich kaum, dass es die EU gäbe. Dann beginnt aber ein ganz anderes Gespräch...
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27.11.2008 10:10 Uhr von walddichte
 
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EU-Gelder: sind zur Stabilisierung und zum Aufbau eines neuen EU-Stasstes da und nicht zur Finazierung von Korruption.
Die Steichung ist also durchaus OK.
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27.11.2008 23:28 Uhr von GenerX
 
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@ DrTroy: Wurde nicht die wirtschaftsbasierte EWG durch den politischen Bund, der sich EU nennt, abgelöst? Der Plan ist hier doch, dass die Mitgliedsstaaten sich zu Euro-Bundesstaaten entwickeln, die Grenzen sind ja inzwischen schon gefallen.

Euro-Parlament, Pan-Europäisches Recht, Europol, die Euro-Währung, EU-Verfassung, geplante Euro-Armee usw., all das geschieht im Rahmen des vielerwähnten Traums der "Vereinigten Staaten von Europa".

Recht kann ich dir im jenem Sinne geben, dass die Beitrittsvoraussetzungen für neue Staaten aus vielen Aspekten erheblich strenger sein sollten.

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