25.11.08 19:50 Uhr
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Rätsel um das Fehlen von Wasserstoff in äußeren Bereichen des Universums

Australische Wissenschaftler um Dr. Steve Carron vom Institut für Physik an der Universität von New South Wales fanden heraus, dass Wasserstoff die Schlüsselkomponente für die Entstehung von Sternen, Planeten und dem Leben im äußeren Bereich des Universums fehlt.

Bei der Untersuchung von zehn Galaxien, deren Licht die Erde nach 11,5 Mrd. Jahren erreicht, konnte mit Hilfe des Giant Metrewave Radioteleskops in Indien das Fehlen von Wasserstoff detektiert werden. Mit Hilfe eines optischen Teleskopes konnten jedoch viele Sonnen in den Galaxien entdeckt werden.

Dr. Carron erklärt, dass die Galaxien, deren Licht zwei Mrd. Jahre nach der Entstehung des Weltalls emittiert wurde, in ihren Zentren Schwarze Löcher mit milliardenfacher Sonnenmasse enthalten, in deren Nähe Wasserstoff wahrscheinlich durch starke Strahlung in Protonen und Elektronen zerlegt wird.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wasser, Rätsel, Universum
Quelle: www.abc.net.au

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2008 19:46 Uhr von ophris
 
+1 | -0
 
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Schönes Erklärungsmodell. Das Original gibt noch mehr her. Die Thematik
der Massenakkumulation in Schwarzen Löchern finde ich sehr interessant.
Faszinierend finde ich den Ursprungszeitraum: 2 Mrd. Jahre nach
Entstehung des Universums.
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25.11.2008 20:02 Uhr von ophris
 
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@Dunker_Ehrenmann: gern geschehen, es freut mich wenn ich Dich gut und umfassend informieren kann.

LG,

ophris :-)
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25.11.2008 22:38 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -2
 
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Danke, schicke News: Und gut zusammengefasst bis auf das fehlende Komma hinter Leben im ersten Absatz und die beiden "werden" hintereinander im zweiten. Aber das geht so durch. :-)
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25.11.2008 22:54 Uhr von ophris
 
+2 | -1
 
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@schwertträger: war kein einfaches Thema, oft verlier ich bei sowas den Überblick für Feinheiten.

vielen Dank für Dein positives Feedback.

LG,

ophris:-)
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25.11.2008 23:47 Uhr von veggie
 
+1 | -1
 
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falsch: Die erste Kernaussage ist aber komplett falsch. Vielleicht hat der Autor nur ein kleines Wörtchen vergessen, vielleicht hat der Checker es gelöscht, oder es ist ein krasser Verständnisfehler.

Wasserstoff fehlt nicht die Schlüsselkomponente.
Es fehlt der Wasserstoff, der die Schlüsselkomponente ist!
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26.11.2008 00:40 Uhr von Schwertträger
 
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@veggie: Stimm, da fehlt noch ein Komma: ".... dass Wasserstoff, die Schlüsselkomponente für die Entstehung von Sternen, Planeten und dem Leben, im äusseren Bereich des Universums fehlt"

Ist halt ein komplizierterer Satz. ;-)
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26.11.2008 01:59 Uhr von x5c0d3
 
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@Autor: Das Thema an sich interessant -> Deswegen 5 Sterne
Aber..

werden, werden, wurde, wird <- etwas zuviel "wird-Formen", dazu noch zweimal hintereinandre "mit Hilfe"... hätte man besser schreiben können. ;)
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26.11.2008 07:43 Uhr von ophris
 
+1 | -1
 
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@all, das sind richtig konstruktive Kommentare, vielen Dank.

Ich gelobe Besserung.

LG,

ophris:-)))))))))))
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26.11.2008 08:29 Uhr von veggie
 
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@ophris: Schieb das fehlende Komma einfach auf einen Checker ;-)
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26.11.2008 09:16 Uhr von DJCray
 
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Etwas merkwürdig. Halten wir mal fest:

Wasserstoffatom besteht aus einem Kern (Proton) und einer Hülle (Elektron).

Nun wird behauptet, dass es kein Wasserstoff gibt.

Aber wenn ich immer noch Protonen und Elektronen habe, dann macht für mich die Aussage keinen Sinn.

Auch in der Sonne sind die Protonen und die Elektronen getrennt.

Eigentlich wird dieser Zustand als "Plasma" bezeichnet und wird auch als vierter Agregratszustand genannt.

Oder ich kapiers nicht....

Gruß
DJ
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26.11.2008 10:39 Uhr von phil_85
 
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Eigentlich nichts neues das wird scho ewig unterrichtet. In den äußeren Regionen befinden sich alte Galaxien, welche kaum noch Sternentstehung aufweisen. Dies hat diverse mögliche Ursachen. Genau weiß man es noch nicht.

Eine Theorie wurde ja erklärt: Die Dissoziation des Wasserstoffs. Simulationen zeigen allerdings, dass ein größerer Effekt der Strahlungsdruck sein dürfte.
Die alten Galaxien sind schon teilweise mehrfach kollidiert und haben sich von Spiralgalaxien zu elliptischen verformt. Hierbei entstanden extrem massereiche schwarze Löcher, die so genannte aktive Galaxienkerne bilden. Simulationen zeigen, dass bei diesem Prozess der Staub in mehrere Phasen aus den verschmelzenden Galaxien rausgepustet wird.
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26.11.2008 10:45 Uhr von phil_85
 
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@DJCray: das stimmt so nicht. Klar, zum teil liegt in den Sonnen der Wasser dissoziiert vor, vorallem im Kern, aber einfach nur zwei Protonen zu verschmelzen ist aufgrund der Coulombabstoßung um ein vielfaches schwerer als zwei Wasserstoffkerne.

Die Dichte und Temperatur in diesen Regionen sind nicht hoch genug. Bzw die Temperatur ist so hoch, damit keine Verdichtung auftreten kann, demzufolge auch kein Kollaps der ev. vorhandenen dissoziierten Gaswolken, und somit auch keine Bildung von Sternen.

Wusstet ihr übrigens, dass bei unserer Sonne eigentlich auch gar keine Kernfusion stattfinden dürfte? Nur mittels Tunneleffekten ist es möglich!

Plasma ist nochmal etwas anderes als nur dissoziierte Materie! Die Dichte muss um ein vielfaches höher sein als es im Weltraum der Fall ist und auch in Gaswolken.
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26.11.2008 11:02 Uhr von Schwertträger
 
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Diskutiert weiter, das ist hochinteressant! Hier kann man richtig was Lernen, so nebenbei. :-)
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26.11.2008 18:07 Uhr von ophris
 
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@all, das ist eine interessante Diskussion. nur frage ich mich wer die ganzen Kommentare "geminust" hat.

@veggie: Vielen Dank für Deine tolle Resonanz.

@DJ: So qualifiziert kann ich mich zu der Materie nicht äussern. Ich habe es folgendermassen verstanden:

Trennung von Protonen und Elektronen im Bereich eines Schwarzen Loches führt nicht zur Emission eines Spektrums für Wasserstoff.

Bei einer Sonne schon.

(?).

LG, und weiter diskutieren,

ophris:-)

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