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US-Regierung bürgt für 7,76 Billionen Dollar

Die US-Regierung will zur Aufweichung der eingefrorenen Kreditmärkte Bürgschaften für das Finanzsystem von mehr als 7,76 Billionen Dollar abgeben. Dies berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf Daten der Notenbank und Einlagensicherung sowie des Finanzministeriums.

Damit lasse sich der Staat im Rahmen der größten Rettungsaktion seit der großen Depression der 30er-Jahre, nach dem Beginn der Kreditkrise vor 15 Monaten, zur Rettung des Finanzsystems fast die Hälfte des Werts der im Vorjahr in den USA gesamten produzierten Güter kosten.

Diese beispiellose Garantiezusage schließe von Finanzkonzernen bereits angezapfte staatliche Gelder von 3,18 Billionen Dollar ein. Somit stelle die Garantie des Staates für das gesamte Finanzsystem das 700 Milliarden Dollar schwere Rettungspaket des Finanzministeriums in den Schatten.


WebReporter: sv3nni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Dollar, Regierung, 7, Regie, Billion
Quelle: www.bloomberg.com

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2008 17:41 Uhr von xposer
 
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Man merkt das das Oel zur Neige geht. Jetzt fangen die schon an und heizen mit Dollarscheinen. Ist aber auch kalt draußen. Hätte ich mal nur im Sommer dran gedacht das ich was zum Heizen brauch..

Für mich klingt das eher nach Bestechung als nach einer Bürgschaft. Geld steht den Banken genug zur Verfügung, nur trauen tun sie sich nicht mehr. Woran das wohl liegt? Ich traue auch keiner Bank...

Zitat: "in den USA gesamten produzierten Güter kosten".

Wie jetzt? Die produzieren noch? Ich dachte die kaufen alles in China auf Pump?

Aber klar doch! Obama wird das schon richten...


Wer Ironie oder Satire finden sollte, darf sie gern behalten und vervielfältigen... ;)
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25.11.2008 17:52 Uhr von McCantor
 
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Bei "USA" und dem Wort "Billionen" werde ich grundsätzlich misstrauisch. Aber in diesem Fall stimmt die Bezeichnung "Billionen"...
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25.11.2008 18:08 Uhr von exekutive
 
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huii: 7.760 milliarden $...

so viel zum thema "selbstregulierung" der märkte und andere binnsenweisheiten, welche man uns jahrezehnte lang aus der wirtschaft und politik aufgetischt hat...

und trotzdem wird in der presse niemals das dogma des unfehlbaren, kapitalistischen systems angetastet werden bzw. es in frage gestellt...

naja was solls, dann schauen wir uns das trauerstück halt noch nen parr jährchen länger an und sehen gespannt zu, wie die welt um uns herum stück für stück weiter den bach runter geht...
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25.11.2008 18:08 Uhr von veggie
 
+1 | -0
 
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Papier: Wenn Geld heutzutage noch echtes Geld wäre, dann wäre die Papier- und Druckereiindustrie in den USA damit gerettet, die Geldscheine dafür zu produzieren ;-)
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25.11.2008 18:10 Uhr von El Indifferente
 
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Also was mich wundert ist, das es keinen Volksaufstand gibt. Jahrelang tut der Amerikanische Staat so gut wie nichts für die Mittel- und absolut gar nichts für die Unterschicht. Statt dessen wurden die Gelder irgendwelchen Rüstungskonzernen, Ölgesellschaften und sonstigen Großproduzent durch Steuerermässigungen und "Ansiedlungsprämien" in den Rachen gestopft. Die Banken haben sich hoffnunglos im Hochrisikobereich verspekuliert, weil sie den Hals nicht vollbekommen können.

Wer darf jetzt das alles ausbaden? Die Mittel- und Unterschicht.
Aber nicht genug damit, dass man das alles zahlen muss, obwohl das ganz andere verbockt haben! Nein, wir zahlen ja auch noch dafür, dass wir, wenn diese Krisen denn irgendwann wirklich wieder vorbei sein sollte, genau dieselben Zustände wie vorher wieder haben werden. Den Reichen wird es reingeblasen und der Mittelstand und die Unterschicht dürfen buckeln und unnötige Steuern abdrücken. Was dabei noch am schwersten wiegt ist, dass dank dieser Rettungsaktionen genau die, die alles verbockt haben weiterhin im Sattel bleiben können und sich dadurch sogar noch mitten in der grössten Rezession in Amerika die Taschen füllen können.
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25.11.2008 18:38 Uhr von NRT
 
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@El Indifferente: SO und nicht anders schaut man auf seine mitmenschen!

wieviel geld wäre nötig um den welthunger zu beseitigen?
besser gesagt durch schlichte ernährungsumstellung wärs auch möglich...

aber in welchen dimensionen die leute SO arg scheisse bauen ist schon heftig....
für wirtschaft ist das geld da, der breiten masse scheissts rein..... eh kloa.

kennt irgendwer die summe der arbeitslosen? wär interessant...
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25.11.2008 18:59 Uhr von sv3nni
 
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Folge wird eine weitere Abwertung des Dollars sein: Durch die 7 Billionen werden sich die Staatsschulden fast verdoppeln. Da sich im aktuellen Geldsystem die Schulden ungefaehr mit dem vorhandenen Geld aufwiegen, kann man also mit einer Abwertung von ca. 50% rechnen.
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25.11.2008 19:30 Uhr von DeadScreamSymphony
 
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Wenn die das in Deutschland machen würden VOR ALLEM MIT SONER RIESEN GELDMENGE!!!

ich glaub dann bräucht man sich nichmehr wundern dass die Linken so extrem ansteigen da is selbst dieser "Wikipedia-Skandal" egal...

Bei uns hat man schon sone riesen Bürgschaft hier ... und dann über eine erhöhung des hartz4-satzes sich den kopf einschlagen ...

eig is diese regierung die wir hier haben recht unfähig ... nach meiner meinung ...

man hat mal ein experiment mit kindern gemacht und sie mussten halt staat spielen(mit startschulden und ausreisenden firmen)
und was haben die gemacht? die leute bei ihnen waren zufrieden der haushalt war super ... da sieht man auch dass politiker nur an ihren vorteil denken

eine sauerei ...


lg DeadScreamSymphony
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25.11.2008 19:46 Uhr von sv3nni
 
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Fuer ein besseres Verstaendnis meines Komments: Sagen wir das Geldsystem steht am Anfang und niemand hat Geld - das Geld kommt jetzt in den Umlauf indem Kredite vergeben werden. D.h. das Geld das im Umlauf ist entspricht der Menge an Schulden. Umgekehrt: Wuerden alle Schulden zurueckgezahlt gaebe es kein Geld. Im Idealfall entspricht die erzeugte Geldmenge nun der gesamten kaeuflichen Waren in der Wirtschaft - d.h. 1 Stueck Geld entspricht ein Stueck Waren. Wird die Geldmenge nun verdoppelt, entsprechen 2 Stueck Geld = 1 Stueck Waren, also ist das Geld nur noch die Haelfte wert. Hier weitere infos: http://infokrieg.tv/...
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25.11.2008 20:05 Uhr von Lornsen
 
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diese: weltweit inzinierte Kapitaltragödie macht mir wirklich angst.
Von wievielen Milliarden Verlust man auch immer spricht, es fehlt nicht ein einziger Cent.

Dieses Geld haben nun andere. Höchstwahrscheinlich superreiche Privatleute. Und Kriege werde zum größten Teil von eben diesen Leuten finanziert.

Wer weiß, was diesbezüglich in den nächsten Jahren da auf uns zukommt.

Hoffentlich liege ich völlig daneben.
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25.11.2008 23:08 Uhr von :raven:
 
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Langsam verstehe ich Vor Monaten Millionen...
Vor Wochen Milliarden...
Heute Billionen...
Nach Weihnachten Billiarden...
Dann Trillionen, Trilliarden, Quadrillionen, Quadrilliarden...
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26.11.2008 06:39 Uhr von NRT
 
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Ha-HA: das geld ist bald eh nichts mehr wert :-D
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26.11.2008 18:01 Uhr von wiener74
 
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@Lornsen: Das stimmt eben nicht, das das Geld einfach umverteilt wird..

Die FED erfindet das Geld - die hat das nicht - es geht da um Buchgeld - nicht um echte Scheine...

Es gibt nicht so viel Papiergeld wie Buchgeld im Umlauf ist.

Jeder kann selber Geld erfinden - stell einen Schuldschein aus und bring ihn in Umlauf -so lange ihn keiner einlösen will ist diese Summe mehr im Umlauf...

Wenn er nun eingelöst wird, sinkt die Gesamtsumme wieder und wurde nicht umverteilt..

Aber im Prinzip findet schon eine Umverteilung auch statt...

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