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Forschung: Körperverträglicher Knochenkleber entwickelt

Amerikanische Bioingenieure entwickelten einen körperverträglichen Klebstoff, um komplizierte Knochenbrüche zu fixieren. Als Vorbild nahmen sich die Wissenschaftler den Ringelwurm, der zum Bau seiner Wohnröhren Sandkörner und kleine Muschelstückchen miteinander verbindet.

Dazu produziert er einen Klebstoff aus sauren und basischen Proteinen, die aufgrund ihrer Molekülketten auch im Salzwasser Baumaterial fest verbindet. Nach diesem Vorbild entwickelten die Forscher einen synthetischen, biokompatiblen Klebstoff.

Um die Knochenheilung zu fördern, überlegen die Bioingenieure, wachstumsfördernde oder schmerzlindernde Substanzen beizufügen. Erst sind aber Tierversuche geplant, frühestens in fünf Jahren wird man den Kleber auch am Menschen testen können.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Körper, Knochen
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2008 14:19 Uhr von Corazon
 
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Das ist eine sehr gute Forschungsarbeit, die sicherlich auch von vielen Patienten willkommen sein wird. Obwohl der Gips wahrscheinlich auch weiterhin bleiben wird. Lediglich die unangenehmen Nägel und eine zweite Operation könnten einem erspart bleiben.


Bei einem Zehbruch wird es wohl weiterhin nicht angewendet werden können.
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25.11.2008 14:47 Uhr von Zu_Doll
 
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Corazon: Top News, ich denke nur, die Nägel (am Oberschnekel) etc werden bleiben, was wefällt könnte der Knochenzement sein, den nicht jeder Mensch verträgt und der bei revisionen oft Probleme macht, weil es eben Zement ist ;-)

Bei kleinen Frakturen kann ichs mir auch vorstellen, dann muss man nich jede kleine Fraktur extra mit ner Schraube versorgen, reponieren, kleben, Gips zur Ruhigstellung dran und weg.
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25.11.2008 14:53 Uhr von Zu_Doll
 
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Corazon: Dein Glück! Da will man eigentlich auch nix mit zu tun kriegen. ;-) Ich hab beruflich jeden Tag damit zu tun, sollte dieser kleber wirklich so gut sein, dass er den Oberschnkelknochen zusammenhalten könnte, wäre das eine Revolution und so mancher Unfallchirurg wird arbeitslos.
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25.11.2008 16:02 Uhr von Zu_Doll
 
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