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Warnung vor kriminellen Nebenjobs

Das BKA warnt im Anbetracht des bevorstehenden Weihnachtsfestes vor dubiosen Jobangeboten per Mail. In der Zeit um die Feiertage kommt es vermehrt zu SPAM-Mails, die im Inhalt einen lukrativen Nebenjob versprechen.

Die Absender dieser Nachrichten benutzen ihre "Arbeitskräfte" meist als Umschlagplatz für Waren, die über geknackte Konten eines Internet-Auktionshauses erworben und mit illegalen Mitteln bezahlt wurden.

Auf diese Art bleiben die waren Täter verborgen. Das BKA warnt, dass aber auch die unwissende Mithilfe strafbar macht und ebenfalls zivilrechtliche Folgen haben kann.


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WebReporter: J-o-h-a-n-n-e-s
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Warnung, Nebenjob
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2008 13:59 Uhr von J-o-h-a-n-n-e-s
 
+0 | -1
 
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Nicht neu ist die Tatsache, dass um Weihnachten rum nicht nur der Einzelhandel sondern auch das Verbrechen boomt, neu ist lediglich die immer dreistere Masche mit der Betrüger vorgehen...
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25.11.2008 14:46 Uhr von rawsiebers
 
+19 | -7
 
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Unwissende Mithilfe: ist nicht nur eine ungeschickte Formulierung, sie bringt auch in die falsche Spur. Ohne Vorsatz ist Beihilfe nicht strafbar, und fahrlässige Beihilfe gibt es nicht einmal. Insoweit ist auch der Artikel bei spon falsch interpretiert.
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25.11.2008 14:50 Uhr von J-o-h-a-n-n-e-s
 
+16 | -34
 
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25.11.2008 15:06 Uhr von rawsiebers
 
+13 | -5
 
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Unwissenheit kann aber fehlleiten! Zu schnelles Fahren ist eine Ordnungswidrigkeit, und wer selbst fährt, ist Täter und nicht Beihelfer.

Hier ging es nicht um eine Ordnungswidrigkeit, die nicht mit Strafe sondern mit Geldbußen belegt ist, sondern um Beihilfe zu einer Straftat. Und die ist nun in der Tat fahrlässig nicht begehbar, weil nicht strafbar.
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25.11.2008 15:12 Uhr von J-o-h-a-n-n-e-s
 
+6 | -16
 
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25.11.2008 15:28 Uhr von bigpapa
 
+16 | -3
 
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Da Irren sich hier einige :): Es ist der Strafbestand der Hehlerei (Bei Waren) oder was diese Finanzscout-Sachen angeht, der Strafbestand der Geldwäscherei. Ein Urteil wo ein Dipl.Ing. verknackt wurde, ist im Netz nachzulesen.

Die Aussage des Autors ist also durchaus korrekt.

Gruß

BIGPAPA
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25.11.2008 15:42 Uhr von guitar.gangster
 
+8 | -0
 
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also: ich würde ja sagen, dass es im Endeffekt der Richter entscheiden muss, inwieweit jemand mit drin hängt oder halt eben nicht, aber grundsätzlich darf man nicht davon ausgehen, dass man straffrei aus einer Sache herauskommt, nur weil man nichts wußte.
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25.11.2008 16:21 Uhr von Schwertträger
 
+8 | -0
 
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Ganz unabhägig davon schreibt man "wahre": immer noch mit "h".
Die Ware "Täter" fiele unter den Strafbestand des Menschenhandels, nehme ich an.
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25.11.2008 16:32 Uhr von Ottokar VI
 
+3 | -1
 
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ohne Vorsatz keine Strafe: In Zeiten von Massenspeichelproben und Bundestrojaner scheint vieles möglich, aber eine Straftat setzt heutzutage immernoch Vorsatz oder bei einigen Straftaten Fahrlässigkeit voraus.

"Unwissenheit schützt vor Strafe nicht" gilt nur im Ordnungswidrigkeitsrecht.
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25.11.2008 17:02 Uhr von Kloregen
 
+2 | -3
 
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mal ganz ehrlich: wer sich aus solche sachen einlässt ist selber schuld.
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25.11.2008 17:31 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -1
 
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@ottokar: Da hast Du wohl recht, aber im Fall des Falles dürfte es dann wohl schwer fallen, das Unschuldslamm zu spielen, die eigene Unwissenheit und damit den fehlenden Vorsatz glaubhaft darzulegen. Denn: So viel Geld für so wenig eigene Leistung ist verdächtig.
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25.11.2008 18:21 Uhr von skipjack
 
+1 | -3
 
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Je weniger, wir: dank unserer spendablen Kanzlerin in der Kasse haben, je mehr Jobs abgenaut werden, umso einfach wird es krummen Fingern gemacht...

-Man kann vor diesen "krummen Hunden" nicht genug warnen...
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25.11.2008 21:34 Uhr von Mac-the-Matchmaster
 
+1 | -2
 
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Johannes: Zum Thema Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.
Das ist nicht ganz richtig!
Nehmen wir mal an du gehst nachts spazieren und sieht wie eine Frau von einem Mann überfallen wird. Du stürzt dich auf den Mann und brichst ihm irgendwas. Dann gehen Lichter an und du siehst das alles nur gespielt war und du an nem Set bist. In so einem Fall trägst du keine Schuld!
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25.11.2008 23:50 Uhr von Onkeld
 
+1 | -2
 
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ich versteh nicht, warum es manche menschen immer wieder schaffen sich unter wert zu verkaufen?
ein gewisses selbstwertgefühl muss man doch schon haben, auch wenn man der kleinen nichts schenken kann.
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26.11.2008 08:11 Uhr von Pitbullowner545
 
+3 | -0
 
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wird: auch vor den kriminellen machenschaften der ARGE und der 1€ Jobträger gewarnt?
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26.11.2008 10:20 Uhr von Banahunaika
 
+0 | -1
 
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ich würde: jobangeboten aus mails nie als seriös bezeichnen, vor allem wenn keine erkennbare seriöse Firma dahinter steckt.
Alles in allem sollte man sich gut über seinen eventuellen künftigen Arbeitgeber informieren, dann kann man von vroneherein ausschließen in irgendeiner weise illegal beschäftigt zu werden oder benutzt zu werden und man sich somit vielleicht sogar selbst strafbar macht.
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26.11.2008 10:21 Uhr von Banahunaika
 
+0 | -1
 
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@pitbullowner: ich denke dass man bei 1€ jobbern nicht unbedingt viel geld "waschen" kann ;)
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28.11.2008 13:34 Uhr von vampyrella
 
+0 | -0
 
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Nicht nur zu Weihnachten sieht man diese Jobanzeigen. Mann muss nur einmal den Fehler machen und sich bei einer Anzeige bei den kostenlosen, Lokalzeitungen melden... da ist doch das meiste Schrott.

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