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Studie: Sozialräumliche Spaltung in Städten wächst

Einer neuen Studie zufolge hat sich die Spaltung der Gesellschaft in Reich und Arm in immer mehr Städten auch sozialräumlich verfestigt. Das sagen jedenfalls der Kölner Soziologe Jürgen Friedrichs und der Geograf Sascha Triemer in ihrem neuen Buch "Gespaltene Städte".

Die beiden Forscher sahen sich die Entwicklung der 15 größten deutschen Städte etwas genauer an. Dabei interessierte neben der sozialen Lage auch die Frage, ob die sozialräumliche Trennung von Migranten und Deutschen zugenommen habe. Erfreulich ist, dass hier die Trennung eher abnahm.

Während in Sachen Trennung von Deutschen und Migranten Dortmund den letzten Rang belegt, schnitt Köln in Sachen sozialer Spaltung am schlechtesten ab. Süddeutsche Kommunen belegten hingegen obere Ränge.


WebReporter: claeuschen
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Stadt
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2008 13:45 Uhr von fiery
 
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sozialghetto: bei uns in leipzig sind die sozialghettos gang und gebe. sei es das viertel mit dem verschrieenen titel "ausländerviertel" oder das sozial-niedrigleben-viertel (assiplatte).

also nichts neues. und nein, ich glaube nicht, dass es abnimmt. wir bauen lieber eine mauer drumherum und zwingen sie vllt. noch, erkennungsmerkmale zu tragen - anstatt das problem in den wurzeln zu bekämpfen/erkennen und endlich mal was zu tun.
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25.11.2008 14:08 Uhr von ZTUC
 
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Frage: Ein Störer im Haus reicht ja, um den Frieden aller Mitbewohner zu nichte zu machen. Daher braucht man sich nicht wundern, wenn diese dann "sozialhomogene" Wohnblöcke bevorzugen. Wer wohnt schon gern mit Assis zusammen, welche die Nacht zum Tage machen?
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25.11.2008 14:15 Uhr von fiery
 
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dementi zwecklos @ miawuaschd: wenn ich das könnte/dürfte, wäre ich wohl ein hohes parteitier oder sonst was ähnliches.

ich denke, dass von vielen mitwirkenden ein zusammenschluss von sozialen problemfällen favourisiert wird. sozusagend viele probleme auf einen haufen relativieren sich vielleicht.

ich sehe nur das riesenproblem darin, dass gerade kindern, die in solchen ghettos geboren werden/aufwachsen, die chance auf einen sozialen aufstieg enorm erschwert wird. persönlich bin ich für absolute integration und förderung nicht nur sozial schwacher, sondern auch kindern mit migrationshintergrund.
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25.11.2008 14:37 Uhr von fiery
 
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das liebe geld: wenn man subventionen erhöht, muss man natürlich anderes kürzen. aber mehr sozialwohnungen nicht nur am rande von stätten, sondern gestreut über die ganze stadt wären sehr zu begrüßen.

ich studiere zwar bwl, aber darauf habe ich keine geniale antwort. tut mir leid.

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