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USA: Facebook-Spammer müssen 873 Mio. Dollar Strafe zahlen

Nach dem Massenversand an Facebook-User muss ein Kanadier und 25 weitere Angehörige eine Strafe von 873 Mio. Dollar Schadensersatz zahlen.

Adam Guerbuez, der Inhaber der Firma Atlantis Blue Capital, verschickte Unmengen von Werbenachrichten für Penisverlängerungen und Sexspielzeuge.

Facebook erhält somit im Vergleich zu den früheren Urteilen diesmal eine Rekordsumme, die die Spammer höchstwahrscheinlich jedoch nicht vollständig zahlen können. Man möchte jedoch das Maximale an Geld holen, so Facebook.


WebReporter: darkdaddy09
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Dollar, Facebook, Strafe
Quelle: winfuture.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2008 12:48 Uhr von darkdaddy09
 
+0 | -1
 
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Ich finde die Strafe zwar gerecht, da das Spammen richtig Nerven und Geld für User bzw. Firmen kostet. Das Geld jedoch kriegt Facebook selbst und macht somit einen enormen Gewinn. Ich würde jedoch den größten Teil des Geld für soziale Einrichtungen zahlen lassen, anstatt für solche Firmen.
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25.11.2008 13:14 Uhr von redfalcon
 
+21 | -19
 
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@autor: Facebook wird durch das Spammen auch ein finanzieller Schaden entstanden sein, die Zahlung des Spammers wird also (unter anderem) zur Wiedergutmachung gezahlt. Finde ich schon OK.
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25.11.2008 13:25 Uhr von darkdaddy09
 
+8 | -4
 
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@redfalcon: Ich weiß, deswegen habe ich ja "den größten Teil" des Geldes geschrieben, nicht alles...
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25.11.2008 13:36 Uhr von Schwertträger
 
+9 | -2
 
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@refalcon: Der Schaden dürfte sich aber nicht in der Höhe bewegen, denke ich.
Wenn man abgesprungene Kunden und Investitionen in technische Mittel berücksichtigt, kommen da meiner bescheidenen Ansicht vielleicht gerade mal ein Viertel dieser fast 900 Mio Dollar raus.
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25.11.2008 14:00 Uhr von kingoftf
 
+7 | -2
 
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Gut: gemacht, leider lassen sich diese SPAM-Versender ja nicht komplett ausrotten, aber wenn die schon mal einen erwischt, sollte die Strafe für den Mist um so drakonischer ausfallen. Es fällt ja schon auf, dass seit dem Abschalten des Spamservers in Washington vor einer Woche oder so, wesentlich weniger SPAM unterwegs ist.
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25.11.2008 14:45 Uhr von thehed
 
+3 | -3
 
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Dämlich, die können dies eh nicht zahlen. Die Einnahmen plus eine (Gefängnis oder Geld)Strafe würde vollkommen genügen. Die Strafe muss den Lebensumständen angepasst sein. Was bringt es wenn da ein paar mittellose zurückbleiben die womöglich aus Frust nur noch Sozialhilfe beziehen oder mit schlimmeren Taten versuchen Kohle zu machen?
Die Firma kriegt ihr Geld eh nicht und die Spammer spammen aus anderen Ländern fröhlich weiter.

Mann muss die Kunden wachrütteln, jeder Kauf der durch den Mist zustande kommt bringt mehr Spammails!
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25.11.2008 15:43 Uhr von bigpapa
 
+6 | -2
 
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@ thehed u.a. Das ist ein GERECHTES US-Urteil.

Die Leute wollen das maximun rausholen aus diesen Spamer.

Und das heist im Klartext, der bekommt eine normale Strafe, und sein gesamtes Vermögen wird eingezogen.

Für die die mit diesen Leuten Mitleid haben sei gesagt, das sie damit Geld verdienen. Und diese Leute verursachen Kosten ohne Ende. Sei es die Arbeit und Nerven den Mist zu killlen, und was ich noch schlimmer finde. Durch den ganzen Spammist können zum Teil Existenzbedrohende Mails übersehen werden.

Spamer sind keine kleinen Kiddys und so, sondern Profifirmen mit strafer Struktur.

Stellt euch einfach mal ein E-Mail-Konto vor wo keine Spams drin sind. *träum*

Gruß

BIGPAPA
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25.11.2008 16:11 Uhr von thehed
 
+4 | -2
 
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@ bigpapa NEIN das ist es nicht! Es ist völliger quatsch. Es gibt viel schlimmere Verbrechen die mit Geldstrafen abgegolten werden und das kostet nicht mal 1/100 von dem Mist hier.
Strafe muss sein und das der Verdienst eingezogen wird ist nur Logisch. Ich würde denen sogar ein paar Monate Gefängnis gönnen. Aber das Urteil ist völlig irreal.
Das hat nichts mit Mitleid sondern mit Logik und Gerechtigkeit zu tun.
Und nun her mit den Minus Leute, inzwischen ist es hier ja schon eine Auszeichnung!
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25.11.2008 16:14 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -1
 
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@bigpapa: Nicht aus Mitleid, sondern aus Gerechtigkeitsempfinden.
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25.11.2008 16:17 Uhr von DarkDome
 
+1 | -0
 
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wie wäre es wennn die geschädigten das geld bekommen würden??

das is nicht facebook NEEIN!!
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25.11.2008 17:01 Uhr von anxietyy
 
+0 | -0
 
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wie? wie hat den facebook schaden genommen? ausser vielleicht einige mitglieder verloren die sich genervt gefühlt haben.
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25.11.2008 17:37 Uhr von Schwertträger
 
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@anxietyy: Naja, finanziellen Schaden hat Facebook schon genommen.
Die abgesprungenen User, die Du so leichtfertig abtust, bedeuteten Umsatz in harter Währung. Und auch den Imageschaden "bei Facebook wird man zugespammt" muss man erstmal wieder teuer mit Werbung auffangen.

Aber was Bigpapa da von "Schaden ... ohne Ende" erzählt, ist ebenso übertrieben. Natürlich kostet es Administratorstunden zu je 70 Dollar, sich gegen so einen Murks abzuschirmen und die Erweiterung der anlgen, um trotz Spam erreichbar zu bleiben, gehen in die Millionen. Aber eben nicht in die 800 Millionen Dollar.
Das Maximum rauszuholen hat mit Recht nun mal nichts zu tun, denn Maßhaltigkeit ist auch ein wichtiger Pfeiler des Rechtssystems (wenn auch heutzutage nur noch eingeschränkt des amerikanischen, wie´s aussieht).

Die amerikanische Öffentlichkeit kann nur froh sein, dass sie keine Arbeitslosenverischerun finanziert, sonst wäre es am Ende sie, die diese teure Strafe finanziert.
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25.11.2008 20:03 Uhr von snooptrekkie
 
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@ Bigpapa: Bin Deiner Meinung! Daß die Amis mit ihren MIllionenstrafen stark übertreiben, ist bekannt. Aber, wenn man sich überlegt, welche Milliarden-Kosten der Wirtschaft und Privatpersonen weltweit durch Spam bzw. Spamabwehr entstehen, müssen einfach abschreckende Urteile her.

Jemand hat hier geschrieben, daß eher die User aufgerüttelt werden müssen. Ich gehe aber mal davon aus, daß die, die diese Links anklicken, entweder aufgrund ihrer geistigen Entwicklung das Problem nicht verstehen, oder relativ neu im Internet sind. Sagen wir mal, nur ein Promille, das sind dann bei Millionen Empfängern immer noch ein paar... Abgesehen davon, daß ja ein Verbrechensopfer auch nicht verantwortlich für das Verbrechen ist, wenn es nachts überfallen wird ("hätte halt bei Nacht nicht auf die Straße gehen sollen", oder "hätte halt keinen kurzen Rock tragen sollen" etc.)
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25.11.2008 22:17 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -1
 
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@snooptrekkie: Abschreckende Urteile ja, aber gerecht müssen sie schon noch irgendwie sein. Zumindest müssen sie den Anschein erwecken.

Genausowenig, wie man einen Mörder für alle Morde eines Landes verknacken kann, kann man einen dingfest gemachten Spammer nicht für alle Schäden durch Spamming der Welt haftbar machen und verknacken.

Außerdem ging es hier nicht darum, dass die Spam-Firma zu rund 900 Mio Dollar Strafe verknackt wurde, sondern darum, dass Facebook das alles bekommt, anstatt dass ein Teil in gemeinnützige Einrichtungen fliesst.



Die User sind übrigens schon mitschuldig. Wenn sich das Geschäft mit dem Spam nicht lohnen würde, würde es nicht durchgeführt. Es sind schon deutlich mehr als ein paar Promille, die den Kram anklicken und kaufen.
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25.11.2008 23:02 Uhr von snooptrekkie
 
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@Schwertträger: Was mit der Strafzahlung passiert, ist aus der Quelle nicht zu entnehmen. Hat aber auch nix damit zu tun, wie hoch die Strafe ist...
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26.11.2008 00:43 Uhr von Schwertträger
 
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@snooptrekkie: Äh.... doch, gewissermassen: "....Was mit der Strafzahlung passiert, ist aus der Quelle nicht zu entnehmen."

Doch, gewissermaßen. Da Facebook die Summe in einem Entschädigungsprozess erstritten hat, wird Facebook auch die gesamte Summe einstreichen.
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26.11.2008 01:07 Uhr von snooptrekkie
 
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@ schwertträger: jein... gewissermassen... heißt ja nicht, was tatsächlich mit dem Geld passiert :-)

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