25.11.08 08:44 Uhr
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Merckle soll Ratiopharm verkaufen

Ludwig Merckle, Sohn des schwäbischen Unternehmer Adolf Merckle, hat Mitarbeiter von Ratiopharm auf einer Versammlung darüber informiert, dass sein Vater von Banken gedrängt würde, Ratiopharm zu verkaufen.

Der Verkauf des Generikaherstellers scheint immer wahrscheinlicher. Die Familie Merckle gab ein Drängen im Zuge der Rettungsverhandlungen seitens der Banken bekannt. Erwägt wird in diesem Rahmen als Alternative auch der Verkauf anderer Beteiligungen.

Adolf Merckle hatte sich bei Börsengeschäften verspekuliert. Aktuell wird nun jetzt mit 40 Geldinstituten über eine Rettung verhandelt. Zwei Wochen hat das Unternehmen nun Zeit, rund eine Milliarde Euro zu organisieren. Als Preis für Ratiopharm kann Merckle mit bis zu vier Milliarden rechnen.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kauf, Ratio, Ratiopharm
Quelle: www.welt.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2008 06:45 Uhr von onkelbruno
 
+0 | -0
 
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Bei Merckle wird das Weihnachtsfest wohl etwas bescheidener ausfallen. Ob das auch auf Merkel zutrifft?
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25.11.2008 09:01 Uhr von mobock
 
+20 | -5
 
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Was soll der Schwachsinn? Der Typ ist mehrfacher Milliardär

http://www.manager-magazin.de/...

und soll seine verzockte Milliarde gefälligst mit seinem Privatvermögen ausgleichen. Bei einem Gewinn hätten seine Leibeigenen auch nichts abbekommen. So dürfen jetzt die Mitarbeiter von Ratiopharm um ihre Existenz fürchten.
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25.11.2008 09:06 Uhr von carpx
 
+15 | -2
 
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Tja, so läufts aber nicht...
Der führt die Firma doch auch nur aufgrund der Gewinnaussicht, nicht aus Menschenliebe.
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25.11.2008 10:38 Uhr von ZTUC
 
+4 | -8
 
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@mobock: Die Firma ist sein Privatvermögen.
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25.11.2008 12:11 Uhr von Shayne
 
+3 | -3
 
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@ ZTUC son quatsch: das ist keine personengesellschaft.
er haftet in keiner weise mit seinem privatvermögen, wäre auch absolut dämlich von ihm.

er macht das richtig. und nur durch den verkauf kann man die arbeitsplätze eventuell retten!
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25.11.2008 12:32 Uhr von ZTUC
 
+3 | -3
 
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@Shayne: Wem gehört denn dann Ratiopharm, wenn nicht Herrn Merckle? Das ist seine Firma, erstmal unabhängig von der Rechtsform (is im übrigen eine GmbH).

Das er nur begrenzt haftet, ändert nichts daran, dass ihm die Firma gehört und diese in seinem Privatbesitz ist. In welchem Besitz sollte sie auch sonst sein?
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25.11.2008 12:50 Uhr von skipjack
 
+1 | -1
 
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Einfach nur traurig: solche Diskussionen...

>Weder die Gesundheitsreform, noch andere Versuche, haben gehindert, eben solchen Gestalten weiterhin den Weg in den Pharma-Staat, zu ermöglichen...

>>Ich werde irgendwie nie den Eindruck los, dass die Aerzte nicht primaer nach einer Diagnose suchen, um dem Patienten zu helfen, sondern eher, um die Verschreibung der Medikamente, zu rechtfertigen...

>>>Um diese Kittelprogrammierung durchzufuehren, werden die Aerzte, auf diversen kostenlosen Wochenendseminaren, womoeglich ohne ihr Wissen, programmiert, kraeftig zu verschreiben...

>>>Back to the Roots, liebe Aerzte...

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