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Weibliche Promiskuität und Arterhaltung

Forscher rätselten lange Zeit, weshalb Weibchen mancher Tierarten, zum Beispiel Mäuse, Paarungen mit mehreren Männchen vollziehen (Polyandrie), da diese nicht unbedingt zur Erhöhung der Zahl von Nachkommen führen und zusätzlich noch zeit- und energieaufwändig sind.

Evolutionsbiologen um Nina Wedwell von der University of Exeter (GB) berichten in "Science", dass sogenannte "selfish" Gene, Eigenschaften die ihrem zukünftigen Träger schaden können, von Generation zu Generation weitergegeben werden, und die Polyandrie eine Dominanz dieser Gene unterdrückt.

Die Forscher unternahmen Kreuzungsexperimente mit Fruchtfliegen, um herauszufinden ob "selfish" einen Einfluss auf das Ausmaß der Polyandrie hat: Weibchen der "selfish" tragenden Population begannen einen Tag früher mit Paarungen als Weibchen der Vergleichsgruppe.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Prominent
Quelle: sciencenow.sciencemag.org

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2008 19:21 Uhr von ophris
 
+1 | -0
 
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Interessantes Original, das noch etwas mehr hergibt. Mäuse und Fruchtfliegen gehören aus ökologischer Sicht zu den r-Strategen. R = Reproduktion. Diese Tiere zeichnen sich durch kurze Lebenszeiten aus, und sind dadurch auf eine Reinhaltung ihres Genpools angewiesen. Dem gegenüber stehen die k-Strategen. K=Kapazität. Diese Tiere haben recht große Reviere. In diese die Kapazität ihres Reviers ausnutzenden Gruppe gehören z.B. Raubkatzen oder Raubvögel welche sich von r-Strategen ernähren.
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24.11.2008 20:49 Uhr von meistelhoang
 
+15 | -2
 
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das gibts: auch bei frauen (hihi)
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24.11.2008 21:00 Uhr von ophris
 
+3 | -20
 
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24.11.2008 21:38 Uhr von meistelhoang
 
+6 | -3
 
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lol: wieso?
beweis mir das gegenteil
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24.11.2008 22:06 Uhr von ophris
 
+3 | -8
 
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@mistelhoang: schon wieder "Minus": Aufgrund Ihrer geringen Nachkommenschaft werden Menschen zu den K-Strategen gezählt.
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25.11.2008 04:18 Uhr von StYxXx
 
+4 | -1
 
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@ophris: Da kenne ich aber Abweichler ;) *scnr*
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25.11.2008 07:41 Uhr von ophris
 
+1 | -6
 
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@Styxxx: was haben denn Kritiker des Stalinismus damit zu tun?
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25.11.2008 12:31 Uhr von Fomas
 
+2 | -0
 
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Monogamie: Vielleicht ist es auch einfach nur deshalb so, weil Monogamie im Tierreich nicht unbedingt in der uns bekannten Form üblich ist und praktiziert wird. (Was eigentlich vernünftig ist.) [<- Jaja, für den Kommentar gibts sicher von so manchen Leuten ein Minus...]
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25.11.2008 12:58 Uhr von jonnyswiss
 
+1 | -0
 
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Nun, wenn Mensch Monogam wäre - warum gibt es denn auch das Fremdgehen?
Ich weiss bisher nur von einem Wurm der Monogam ist - er verschmelz mit seinem Sexpartner, also KANN er gar nicht anders als Monogam sein! ;-)

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