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Ex-Siemens-Vorstand muss nicht ins Gefängnis

Am heutigen Montag hat das Landgericht Nürnberg das ehemalige Siemens-Vorstandsmitglied Johannes Feldmayer zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren und einer Geldstrafe von 28.800 Euro verurteilt.

Siemens wollte mit Zahlungen von 30,3 Millionen Euro an die Betriebsräteorganisation AUB ein Gegengewicht zur IG Metall aufbauen, laut dem Landgericht war dies strafbar.

Auf der anderen Seite wurde der Ex-AUB-Chef Wilhelm Schelsky zu einer Strafe von viereinhalb Jahren verurteilt, aber nicht wie Feldmayer zur Bewährung.


WebReporter: Chzu
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefängnis, Siemens, Vorstand
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2008 13:52 Uhr von Lappi123
 
+5 | -0
 
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SIEMENS: Naja dazu muss ich ja ncihts sagen.
Die sollten mal zusehen das die qualität ihrer produkte besser wird und nicht den betriebsrat schmieren.
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24.11.2008 14:30 Uhr von -sloppi-
 
+7 | -1
 
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War klar. Das ist unverhältnismässig wenig Strafe. Ich sags immer wieder! Wenn man schon illegale Geschäfte macht, dann gleich im Millionenbereich, denn da gibt komischerweise meisten weniger Strafe als beim wiederholten Male wegen Kleinigkeiten. 28.800 Euro, da lacht der Mann drüber. Was für eine beschissene Welt :(
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24.11.2008 14:51 Uhr von Valmont1982
 
+6 | -1
 
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Die Firma Siemens ist einer der grössten "Verbrecher" überhaupt. Und das der Typ mit einer Bewährungsstrafe davon kommt, ist ein Farce für´s deutsche Rechtssystem
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24.11.2008 15:49 Uhr von Asalin
 
+5 | -0
 
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Ihr wisst doch, alle Menschen sind gleich vor dem Gericht, aber einige sind halt ein wenig gleicher :)

Geld regiert die Welt und bei den ganten anderen krummen Geschäften sind die Verantwortlichen entweder vollkommen ungeschoren davon gekommen oder mussten wie hier, nur einen kleinen Obolus sichtbar erstatten, was unterm Tisch geflossen ist werden wir wohl nie erfahren.
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24.11.2008 15:57 Uhr von darkdaddy09
 
+6 | -0
 
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Wären es 30.000 Euro wäre er sicherlich im Knast: aber seit wann muss so ein Schmiergeldempfänger denn Angst haben, dass er in den Knast kommt? Mit Geld löst man solche Probleme!

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