24.11.08 13:13 Uhr
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NPD: Machtkampf im Bundesvorstand

Der der gewaltbereiten Szene nahe stehende Teil des NPD-Vorstands versucht offenbar, nach der Verhaftung des Bundesschatzmeisters wegen Betrugs, den Parteivorsitzenden Voigt abzusägen.

Dem langjährigen Vorsitzenden wird vorgeworfen, die Machenschaften des Schatzmeisters Erwin Kemna unterstützt zu haben, oder wenigstens diesen gedeckt zu haben.

Außerdem hat der Vorstand beschlossen, einen Sonderparteitag einzuberufen, um einen neuen Vorstand wählen zu lassen.


WebReporter: Nightfire79
Rubrik:   Politik
Schlagworte: NPD, Macht, Machtkampf
Quelle: www.fr-online.de

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24.11.2008 13:06 Uhr von Nightfire79
 
+0 | -0
 
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Es war ja schon bei dem letzten Parteitag der NPD gemunkelt worden, dass es eine immer größer werdende Truppe radikaler Extremisten in der NPD den "Kuschelkurs" von Voigt nicht mehr mitträgt. Inzwischen scheinen diese Kräfte wohl die Überhand gewonnen zu haben.
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24.11.2008 17:10 Uhr von herrnice
 
+8 | -3
 
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Nazibrut zerfleischt sich selbst!
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24.11.2008 17:20 Uhr von maxfaxx
 
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NAZIS RAUS! Scheiß Nazisi!!!
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24.11.2008 18:36 Uhr von Lornsen
 
+3 | -2
 
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die: NPD ist Asche und wird im Winde verwehen.
Trotzdem braucht die Politik neue Impulse. Und man fragt sich, woran scheitern eigentlich Rechtsparteien in Deutschland?

Die Parteiensysteme kippen nach links, wenn es an politischen Gegengewichten fehlt. Dann entsteht ein konservatives Vakuum in dem ich mich seit Jahren befinde.

Ohne Opposition, ohne abweichend Meinung wird Demokratie zur Farce, stirbt die Freiheit.
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24.11.2008 19:09 Uhr von Nightfire79
 
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FDP: Es gibt doch die FDP als starkes Gegengewicht.
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24.11.2008 19:30 Uhr von Vandemar
 
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Geschichte wiederholt sich: Udo Voigts Vorgänger hieß Günter Deckert.
Durch seine "markigen" Sprüche und offene Holocaustleugnung radikalisierte er die NPD während seiner etwa vierjährigen Amtszeit. Als er 1996 von Udo Voigt um seinen Posten "beerbt" wurde, war er bereits seit einigen Monaten nicht mehr Parteivorsitzender: der NPD-Bundesvorstand hatte ihn wegen "finanzieller Unregelmäßigkeiten" abgesetzt.

Voigt radikalisierte und militantisierte in den letzten zwölf Jahren die NPD weiter, öffnete die Partei offensiv für gewaltbereite, sich offen als solche bekennende Neo-Nationalsozialisten.
Nun hat wohl auch bald seine letzte Stunde als Bundesvorsitzender der braunen Partei geschlagen und wieder ist der wohl alles andere als treuhänderische Umgang mit Parteivermögen der Grund.

Als nächstes kommt dann wohl Jürgen Rieger und dieser wird dann nach einigen Jahren abgesetzt, weil er Parteigelder für seine "rassenreinen Zuchtanstalten" verwendet?

Aber hauptsache, die NPD-Fans brabbeln weiter etwas von den "Etablierten", die sich ja nur am Geld des kleinen Mannes vergreifen - die NPD ist für sie natürlich weit vom Nazitum entfernt. Wachen die eines Tages mal auf oder wollen sie es vielleicht gar nicht?
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24.11.2008 19:38 Uhr von Lornsen
 
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@nightfire: ich hatte die FDP schon einmal an meiner Seite. So weißt Du nun, welche Partei ich immer gewählt habe.

Aber was ich hier schon einmal erwähnt habe, möchte ich wiederholen. Man weiß heute nicht mehr was man da mit seiner Stimme anrichtet.

Zur Zeit würde ich "Rettet die Wale" oder so etwas ähnliches wählen.

Aber ich habe Deine Partei nicht aus den Augen verloren

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