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EU: Der Arzt als Risiko - Jede zehnte Behandlung zeigt Fehler

Jährlich beschäftigen 10.000 Fälle von Behandlungsfehlern die deutschen Gerichte. Spitzenreiter sind dabei laut Bundesärztekammer die Chirurgen vor Orthopäden, Internisten und Gynäkologen.

"In rund zehn Prozent der Fälle entsteht in der EU bei medizinischen Behandlungen Schaden", so die EU-Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou gegenüber der Zeitung "Die Welt". Die Mitgliedsstaaten der Union wurden nun aufgefordert, die Rechte der Patienten zu stärken und Klagen zu erleichtern.

Das erwartet auch Gerd Billen, Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (VZBV). Er fordert bei Behandlungsfehlern eine Umkehr der Beweislast hin zu den Ärzten, um so den Patienten den Weg zu ihrem Recht zu verbessern.


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WebReporter: chitah
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: EU, Arzt, Fehler, Risiko, Behandlung
Quelle: www.google.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2008 12:01 Uhr von chitah
 
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Ich denke das würde vielen Patienten erleichtern ihr Recht zu bekommen, wenn in Zukunft die Ärzte nachweisen müssen das alles korrekt verlief. Wie soll man auch als Laie beweisen können das ein Arzt einen Fehler gemacht hat?
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24.11.2008 12:29 Uhr von marshaus
 
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frage: ist......wie kann ein patient dem arzt nachweisen das er einen behandlungsfehler gemacht hat....ein arzt hat mehr moeglichkeiten seine haut zu retten als ein patient
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24.11.2008 13:09 Uhr von politikerhasser
 
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... halte ich für stark untertrieben

Ich habe eine Odyssee durch Arztpraxen und Krankenhäuser hinter mir und werde nie wieder völlig gesund, nur weil mehrere Ärzte meine Beschwerden nicht ernst nahmen und über Monate auf Magenprobleme untersucht und behandelt wurde, während die eigentliche Ursache meiner Schmerzen - eine Bauchspeicheldrüsenentzündung - nicht diagnostiziert wurde.

Was ich mit unserem Gesundheitssystem in Praxen, Krankenhäusern und Kurkliniken erlebt und beobachtet habe, lässt mich an 10 % Fehlbehandlungen zweifeln. Meine Schätzung liegt eher bei 35 %!

Völlig irre waren dann die Versuche der behandelnden Ärzte, die Schuld für die Fehlbehandlungen den jeweils anderen Ärzten oder gar mir selbst zuzuschreiben.
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24.11.2008 13:11 Uhr von Leftfield
 
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Gute News: 5*

Informativ...klare Aussagen...etc.

(Man muß ja nicht immer kommentieren, man kann ja auch einfach nur mal loben!^^)
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24.11.2008 14:38 Uhr von dentagard
 
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Beweislastumkehr: Ich halte 10% für zu hoch gegriffen. Allerdings müsste man auch klar definieren, was als Behandlungsfehler gilt.
Im übrigen gilt bei möglichen Behandlungsfehlern die Beweislastumkehr bereits. Sehr wohl muß der Arzt dann belegen, daß er nach den aktuell gültigen Leitlinien gehandelt hat. Falls er das nicht getan hat, muß er darlegen und gute Gründe haben, wieso er sich nicht daran gehalten hat.

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