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Projekt "Ubuntu Privacy Remix" garantiert Schutz gegen Bundestrojaner

Das unabhängige Projekt "Ubuntu Privacy Remix" will sich mit einem Hilfspaket gegen den kommenden Bundestrojaner der Bundesregierung zur Wehr setzen. Bei dem Paket handelt es sich um eine Live-CD, die auf Ubuntu Linux aufsetzt.

"Ubuntu Privacy Remix" steht hierbei für die Schaffung einer in sich geschlossenen Arbeitsumgebung, bei der die anfallenden Daten ver- und entschlüsselt werden. Die Verschlüsselung erfolgt durch Truecrypt und GnuPG.

Allerdings setzt das Maßnahmenpaket auch hohe Anforderungen an die jeweiligen Nutzer voraus. So darf die Bearbeitung der Daten nur an einem Rechner erfolgen, der keinen Kontakt zum Internet oder einem Intranet vorweisen kann. Sämtliche Netzwerkfunktionen müssen hierbei deaktiviert werden.


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WebReporter: Gucky
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Schutz, Projekt, Ubuntu, Remix
Quelle: www.gulli.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2008 08:25 Uhr von Gucky
 
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Tja, für mich das Maßnahmenpaket schon fast etwas zu sehr abgehoben. Mal sehen wann das BKA-Gesetz jetzt in Kraft tritt und in welcher Form...
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24.11.2008 09:19 Uhr von madasa
 
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Ohne Netzwerkfunktion bringt der Bundestrojaner doch auch bei einem normalen Betriebssystem nichts, wenn die netten Beamten nicht gerade physischen Zugriff auf den PC haben, weil sie in die Wohnung "einbrechen" oder sonst irgendwie Zugang erlangen.

Hagelt jetzt bestimmt Minus-Punkte, aber der Hype um den Bundestrojaner gerät langsam aus den Fugen. Ihr wisst doch, wie Behörden arbeiten ... meint ihr wirklich, die haben die Personalkapazitäten, um unsere ganzen Urlaubsfotos auf versteckte Mitteilungen, meine E-Mails an Oma & Opa auf listige Hinweise oder Programme auf Einhaltung von Urheberrechtsbestimmungen zu überprüfen? Wobei letzteres das BKA ohnehin nicht jucken würde.

Insofern ist das "ubuntu Privacy Remix" für Paranoide ein nettes Feature und für echte Terroristen eventuell ein Must-Have, aber der Otto-Normal-Anwender macht sich damit das Leben doch nur selber schwer...
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24.11.2008 09:33 Uhr von Allmightyrandom
 
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Wie sinnfrei "Sämtliche Netzwerkfunktionen müssen hierbei deaktiviert werden."

Na toll, das ist doch schutz genug. Wenn ich einen Offline-Rechner habe ists doch eh scheiß egal welche Software ich einsetze- solange ich mit etwas bedacht vorgehe brauche ich nicht mal Sicherheitsupdates, Vireanscanner und Firewall, wenn eh keine Daten auf den Rechner kommen :/

Davon abgesehen wird heutzutage doch kaum jemand einen privaten Rechner haben der NICHT im Internet hängt.
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24.11.2008 09:34 Uhr von karsten77
 
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Ich empfehle unbedingt: den Originalartikel zu lesen. Die zwangsläufig verkürzte Darstellung bei der obigen Beschreibung läßt einige Fragen offen.

@ madasa
Den ersten Teil deines Kommentars unterstütze ich voll: Wo keine Verbindung zum Internet oder einem Intranet besteht, geht Schäuble leer aus. Bezüglich der Urlaubsbilder etc. sehe ich das anders: Auch Telefongespräche werden automatisch überwacht. Erest wenn bestimmte Schlüsselworte benutzt werden schaltet sich ein(e) BeamtIn zu. Übertragen auf die Urlaubsbilder sollte ein Dateiname wie "Bombenstimmung" vermieden werden :)
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24.11.2008 09:35 Uhr von Major_Sepp
 
+9 | -8
 
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Rofl: die Linux-Freaks wieder.

Laut Quelle handelt es sich um eine Live-CD und es ist weder möglich zusätzliche Software zu installieren noch Netzwerkfunktionen zu aktivieren.

Und was soll ich jetzt genau damit machen? Das System ist vielleicht sicher, aber man kann damit ja nicht arbeiten so ganz ohne die Software die man eben braucht.

XP Rechner aufsetzen und einfach nicht mit dem Internet verbinden. Da kann ich mir alles draufspielen was ich will und tatsächlich damit arbeiten. Und mit Truecrypt kann ich da auch verschlüsseln (siehe Quelle).

Ist doch nur wieder eine technische Spielerei für Linux-Fanatiker, aber vollkommen ohne Sinn und Zweck.
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24.11.2008 09:42 Uhr von winfer
 
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"Allerdings setzt das Maßnahmenpaket auch hohe Anforderungen an die jeweiligen Nutzer voraus. [...] Sämtliche Netzwerkfunktionen müssen hierbei deaktiviert werden."

Böse Zungen könnten jetzt behaupten, dass es ja ohnehin eine hohe Anforderung ist und Linux das Netzwerk zum laufen zu bekommen ;) Grade wer das Glück hat zum Beispiel einen nicht direkt vom Kernel unterstützten Chipsatz zu haben (vor allem bei WLAN Karten nicht so unüblich) der hat auch bei aktuellen Linux Distributionen ne Menge gefrickel um das Ding zum laufen zu bekommen - auch als halbwegs erfahrener Anwender...

Ansonsten sehe ich es ähnlich wie madasa, wirklich Sinnvoll ist es glaub ich nicht. Die wirklichen "Terroristen" (auch wenn ich mich gegen diesen Terroristen-Schwachsinn wehre) werden nicht so dumm sein und sich zu schützen wissen. Und die Normal-User müssen nich geschützt werden (die ningeln doch schon rum wenn sich die Vista UAC oder die Firewall meldet - was soll das dann nur bei nem Linuxbasierten Super-Sicherheits-System werden...)
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24.11.2008 09:52 Uhr von wilbur245
 
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wenn: ich keinen Kontakt zum Intra oder Internet habe.....dann ist der buto sowieso egal.......es sei denn unser oberster Terroristenjäger MacSchäuble arbeitet mit Brieftauben.....bei seiner Paranoia durchaus denkbar
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24.11.2008 09:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Der Bundestrojaner wird aber nur dort installiert, wo man Terror gegen unser Land vermutet - in der Regel durch "Einbruch in die Wohnung" und händischer Installation. Da nutzt ein dichtes Netzwerk wenig wenn die Polizei den Trojaner persönlich von Hand installiert.

Man versetzt hier die Leute in Angst und Schrecken und tut gerade so als ob Herr Schäuble den Trojaner von seinem Amt aus auf jedem deutschen PC installieren will - das ist absoluter Quatsch.
Wer also keinen Umgang mit Terroristen hat braucht wirklich nichts zu tun.
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24.11.2008 10:15 Uhr von HolgerM
 
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Der Trojaner wird offline installiert: Ich hab irgendwo gelesen dass der Trojaner nicht übers Internet installiert wird.

Wenn der Tatverdächtige das Haus verlässt kommen die Typen in die Wohnung machen erstmal eine 1:1 Kopie von deiner Festplatte.

Dann wird dieser Trojaner installiert und sie verschwinden wieder ohne Spuren zu hinterlassen.

Nach einer gewissen Zeit kommen sie wieder und das gleiche Spiel.

Wie gesagt man muss nicht Internet haben weil die direkt in die Wohnung reinkommen.
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24.11.2008 10:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@writinggale laut wikipedia darf der Trojaner nur nach richterlichem Beschluss installiert werden im Rahmen einer Strafverfolgung.
Man kann den Trojaner also nicht auf Verdacht installieren um Beweise für eine Strafverfolgung zu finden - Sondern - es müssen bereits ausreichende Beweise anderer Art vorliegen um z.B. Hintermänner aufzudecken.

Wikipedia:
Ziel der Online-Durchsuchung soll sein, in Einzelfällen und nach einem richterlichen Beschluss die privaten Computer von tatverdächtigen Schwerstkriminellen zu durchsuchen, um Hinweise auf etwaige kriminelle Netze zu erlangen.
Genaues unter:
http://de.wikipedia.org/...

Also zählt diese News als Tipp für bereits auffällige Schwerverbrecher.
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24.11.2008 12:08 Uhr von Lightning Lord
 
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Trotzdem: merke ich, wenn jemand in meiner Wohnung oder sogar am Rechner war...
Davon abgesehen..Nachbarn?! Hier kennt jeder jeden, sobald komische Gestalten auf meinem Grundstück lungern, würde ich bescheid wissen!
Sollen nur kommen. Wenn ich wen in meiner Wohnung erwische, gibts eine auf die Nuss, da kanns auch das BKA sein...wär ja noch schöner, wenn ich mich nicht gegen "Einbrecher" wehren darf...
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24.11.2008 12:11 Uhr von George Taylor
 
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Nie wieder einen Unfall bauen Von VW gibt es nun ein neues Auto, mit dem man nie wieder einen Unfall bauen kann, oder Benzin braucht.

Der neue VW NoGo muß dafür allerdings in der Garage stehen bleiben und darf nicht gefahren werden.

Immerhin - reinsetzen darf man sich. und Dank einer Live-CD, wo bekannte Rennstrecken abgespielt werden, denkt man wirklich, man fährt.

</ironie off>
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24.11.2008 12:30 Uhr von speculator
 
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Sicherheit?! Wie soll man denn ohne Netzwerkzugang nach Bombenbauplänen googeln??
Schäuble müsste diese Live-CD eigentlich total begeistert weiterempfehlen, denn damit wird garantiert jedes Terror-Netzwerk lahmgelegt, weil die Kommunikation zwischen den Terroristen nicht mehr klappt...
Ist wohl wirklich nur was für Paranoiker, jemand der ernsthaft was zu verbergen hat wird sich auch ohne Live-CD zu helfen wissen...
Und wegen der Terroristen kam mir beim lesen grad das Bild einer Karrikatur in den Sinn: der Pinguin mit langem Bart und Turban... ;-)
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24.11.2008 12:30 Uhr von Götterspötter
 
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Also :): auf meiner "Nur Internet" Partition geht mir der Bundestrojaner arm Arsch vorbei :)

... und wenn ich mal einen Bombenanschlag auf den Bundestag plane treffen ich mich mit meinen Selbstmordattentätern einfach bei Hans-Peter und Marie-Lusise in der Gartenlaube und wir bequatschen die Termine dort :):)
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24.11.2008 12:40 Uhr von schaefchen11
 
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die idee ist ja nicht schlecht sein betriebssystem auf dvd oä. mitnehmen zu können so kann niemand daran rumfuschen. allerdings ohne inet oder lan total sinnlos.
ausserdem bietet truecrypt für ganz paranoide ja mittlerweile auch die systempartitionsverschlüsselung an. dadurch dürfte das einschleusen von trojanern auch erschwert werden.
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24.11.2008 13:04 Uhr von Mao_tse_tung
 
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Ach nee !?! Tja, inzwischen bietet ja fast jeder Hanswurst einen Schutz gegen die geplanten rechtswiedrigen Bespritzelungen in dem Polizeistaat BRD an, da sage ich doch einfach mal : Wer nichts zu verbergen hat, der finde sich halt damit ab, dass wir nicht erst mit dem geplanten Schäuble-Virus zum gläsernen Bürger werden, sondern dies bereits seit langem sind. Denn unsere Daten sind lange nicht so sicher, wie immer wieder gepredigt wird, verweise hier auf die Datenskandale bei T-Com und anderen Providern und Behörden, ebenso auf die Vorratshaltung von Datenspeichersätzen, ebenso auf die Möglichkeiten, die bereits ohne den Schäuble-Virus dem Staat, der eigentlich ja WIR sind, auch wenn die Politik dies nicht sonderlich wichtig zu nehmen scheint, gegeben sind . . .

. . . die aktuelle Panikmache ist ebenso verwerflich, wie der Schäuble-Virus es sein wird, aber mal ehrlich : Wenn der Herr Sch. da Oben meint, er müsste uns bespitzeln, lassen wir ihn doch, denn was er bei den erweiterten Massnahmen der Bespitzelung erfahren wird, ebenso der Missbrauch, der definitiv mit unseren Daten getrieben wird, dass weiss er eh bereits und dieser Missbrauch würde auch ohne den Virus aus der CDU-Gauleitung getrieben werden können . . .

. . . denn Sicherheit gab es noch nie im Internet und wird es auch niemals geben, sicher ist nur der relativ, der sich aktuell die jeweils besten Schutzprogramme auf den Rechner packt und mindestens täglich updatet, damit dem Polizeistaat die Datenspionage erschwert wird, und wenn der Staat sich dann an die vormals aktuellen Programme zum Schutz unserer Daten angepasst hat, gibt es wieder etwas neues für den Schutz und so weiter und so weiter . . . und so wird unser lieber verfassungswiedriger Herr Sch.... zwar immer einige Brocken finden, aber wir werden auch gleichzeitig immer ein bisschen mit der Nase vor ihm im Wind sein . . .

. . . wünschenswert wäre der Schäuble-Virus jedoch im Bezug auf die Ermittlung von Verbrechen gegen den Schutz von Kindern (jeglicher Natur), denn hier leistet die Polizei trotz der permanent grossen Klappe der Politik immer noch zu wenig. Aber auch mit dem Schäuble-Virus wird die Politik auch weiterhin nur eine grosse Klappe haben, hinter der nicht viel mehr steht . . .

. . . in der letztgenannten Art der Kriminalität wäre es jedoch andersherum wünschenswert, wird aber leider wohl niemals so sein . . .




Mao
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24.11.2008 14:05 Uhr von -sloppi-
 
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Live-CD berechtigt: Leute ich glaube ihr vergesst da ein wichtiges Detail. Wenn ihr den Bundestrojaner drauf habt, angenommen ihr habt ihn aus dem Internetcafe auf USB-Stick mitgebracht, oder freundliche Beamten haben ihn euch intalliert, geht es nicht darum das ihr in dem Moment wo ihr evtl. was illegales macht keine Internetverbindung habt, sondern das ihr mit dem System niemlas eine Internetverbindung aufbaut. Denn der Trojaner wird sicher so clever sein alle Vorgänge zu protokollieren und erst dann ins Inet zu übertragen, wenn eine Verbindung aufgebaut wird. Der Trojaner schnüffelt auch offline!!! Deswegen ist die Arbeit mit einer Live-CD keine schlechte Sache, wenn on-the-fly verschlüsselt wird. Denn dann können die Daten nicht verwendet werden und man kann sich sicher sein das in dem Moment das System sauber ist. Darum geht es! ;) Man kann dann immernoch die Daten speichern und dann beim nächsten mal zu einem Freund oder wo hin auch immer übertragen ohne das das ablauschbar ist, denn sind die Daten verschlüsselt, können die Beamten gerne die Daten selber kpieren, anfangen können sie damit nichts.
Und bei WIndows-Maschinen ist es sowieso unsicher, selbst bei deaktivierter Internetverbindung ist es wohl auch möglich anderweitig Daten zu übertragen.

Denkt mal drüber nach! Gruß
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24.11.2008 14:53 Uhr von alphanova
 
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@sloppi: "Und bei WIndows-Maschinen ist es sowieso unsicher, selbst bei deaktivierter Internetverbindung ist es wohl auch möglich anderweitig Daten zu übertragen."

da wüsste ich gerne, wie das deiner meinung nach funktionieren soll. wenn WLAN adapter oder LAN verbindung zwar angeschlossen, aber deaktiviert sind, mag das sein.
aber wenn kein WLAN adapter angeschlossen ist, und auch kein LAN kabel im rechner steckt...?
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24.11.2008 16:03 Uhr von Banahunaika
 
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btw: o
L_
OL
This is Schäuble. Copy Schäuble into your signature to help him on his way to Überwachungsstaat.
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24.11.2008 17:22 Uhr von or_well
 
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Methoden von Internetkriminellen: Schäuble will nun die gleichen Methoden anwenden dürfen. Der Zweck heiligt die Mittel! Umgekehrt gilt, wer sich vernünftig gegen Kriminelle schützt, schützt sich auch gegen Schäuble. Man darf dann allerdings nicht mehr auf deutsche Schutzsoftware - z.B. Antivir - vertrauen. Antivir könnte Schäuble-Trojaner übersehen. Dass man nichts zu verbergen hat, spielt letztlich keine Rolle - eben wegen der Kriminellen. Im Prinzip können Trojaner-Programme nicht nur über E-Mails sondern mit jeder Webseite, die Scripts, Flash- oder Javaapplets enthält enthält oder mit jedem heruntgergeladenen oder gekauften Anwendungsprogramm übertragen werden.

Ich rate daher zu Firefox mit Noscript-Addon und zu Opensourceprogrammen. Scrpts nur zulassen, wenn es nicht anders geht, und man nicht auf die entsprechenden Funktionen verzichten kann.

Ist ein Trojaner erst mal installiert, besteht noch die Möglichkeit, ihn durch eine manuell konfigurierbare Firewall auszuschalten. Wenn das Trojanerprogramm mit dem Internet verbinden will, um Daten zu senden, schlägt die Firewall Alarm. Allerdings auch bei Verbindungsversuchen, die korrekt und notwendig sind. Mit Ausprobieren kann man jedoch herausfinden, welche Verbindungen nicht notwendig sind. Wenn das Internet auch noch nach Blockieren dieser Verbindungen funktioniert, sind sie nicht notwendig und verlangsamen den Rechner nur. Funktioniert es nicht mehr kann man die Verbindungen ja wieder zulassen. Auch sämtliche Autoupdater, die gut gemeint sind, aber den Rechner verlangsamen, schaltet man damit aus. Ich verwende zu diesem Zweck Tiny Personal Firewall in der kostenlosen Version.

Zum Schluss bleibt ganz ohne Software noch der Blick auf das Statusfenster der Datenübertragung. Werden dort Daten übertragen, obwohl man gar nichts tut, also ohne ersichtlichen Grund oder in nicht plausiblen Mengen, dann stimmt was nicht.

Absolut sicher ist das alles jedoch auch nicht. Aber besser als nichts.

Das völlige Abschotten gegenüber dem Internet ist für den Hobbyanwender jedenfalls unpraktikabel. Für den Kriminellen selbstverständlich. Außerdem ist die Entwicklung schon weiter. Selbst wenn von wechselnden und anonymen Anschlüssen im Netz kommuniziert wird, ist es mit spezieller Software möglich, das Internet abzuhören und die Aktivitäten einzelnen Nutzerprofilen zuzuordnen, z.B. anhand typischer Sprachmerkmale. Ein kleiner Fehler genügt dann, und ein Nutzer fliegt auf. Die Aktivitäten können ihm zugeordnet werden. Im Bereich der Telefonüberwachung ist das schon heute so. Dealer werden z.B. an ihrer Stimme erkannt, und nicht an dem Prepaidanschluss, den sie gerade nutzen.
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24.11.2008 18:39 Uhr von wilbur245
 
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blos gut: das ich meine Terroristtischen Gedanken in Steinplatten meißele.......... lol.....

was ist mit c.klar?? bekommt der den BuTRO gleich in den Arsch gepflanzt????
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29.11.2008 18:07 Uhr von r.robsen
 
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Bundestrojaner? Tja, ich bin ja mal gespannt, wie der Bundestrojaner auf meinem alten Mac funktionieren soll :-)

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