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Sachsen: Tillich hatte Kontakte zum MfS

Stanislaw Tillich, Ministerpräsident von Sachsen, wehrt sich gegen Vorwürfe über Verwicklungen mit dem DDR-Regime. Sein Sprecher bezeichnete dies als "persönliche Diffamierung". Über dessen Werdegang vor der Wende sei alles publik gemacht worden.

Nach dem Eintritt in die Blockpartei CDU 1987 rückte dieser in der Funktionärsebene auf. 1989 wurde er Vize-Vorsitzender beim Rat vom Kreis Kamenz, er war für Versorgung sowie Handel zuständig. Auf der im Internet veröffentlichten Biografie wurden diese Angaben nun ergänzt.

Auf einem Anfang 1989 stattfindenden Lehrgang wurde Tillich ideologisch geschult. An diesem Lehrgang nahm auch eine heutige Abgeordnete der Linken teil. Tillich erinnere sich, so dessen Sprecher, an zwei Kontakte zum MfS. Tillichs Vater war SED-Funktionär, beide kandidierten auf einer Wahlliste.


WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sachsen, Kontakt
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2008 08:56 Uhr von onkelbruno
 
+0 | -0
 
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Tja, Herr Tillich hat wohl Dreck am stecken. Wenn jemand eine so schöne Funktionärskarriere hingelegt hat und der Papa ein hohes Tier bei der SED war, liegt es doch nahe, dass der feine Herr einen guten Draht zum MfS hatte.
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24.11.2008 12:12 Uhr von Fleischor
 
+4 | -8
 
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Vielleicht wäre die Ergänzung daß der MfS die "Nachfolge" de KGB antrat. *info
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24.11.2008 12:23 Uhr von ConnySan
 
+10 | -2
 
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man man man: MfS ist nicht gleich MfS.
Alle die mal bei der Firma Guck und Horch angestellt waren werden nun alle über einen Kamm geschert.
Nur das darunter auch angestellte wie Reinigungskräfte, Köche und Co. genauso behandelt wurden/werden wie die, die wirklich Dreck am Stecken haben.
Was mich in dieser Hinsicht auch total Ärgert ist, das man nur über Stasi und co meckert, aber nie was über den BND und sonstige aus der alten BRD hört.

Irgend wie komisch sowas geschichtliches.
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24.11.2008 12:29 Uhr von Mistbratze
 
+6 | -2
 
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@ Fleischor: Der MfS als Nachfolge des KGB????

Da scheinst du etwas zu verwechseln.

MfS = DDR Geheimdienst
http://de.wikipedia.org/...

KGB = Sowjetischer Geheimdienst
http://de.wikipedia.org/...
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24.11.2008 12:37 Uhr von Mistbratze
 
+3 | -0
 
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Tillich: War wohl kein Hauptamtlicher Mitarbeiter des MfS also fällt das Thema Putzfrau oder Koch schon mal weg. Wenn dann sind Tillichs Aktivitäten wohl eher im inoffiziellen Mitarbeiter Bereich zu suchen. Also reine Spitzel. Und die gab es auch massenweise in der Ost CDU, will bloß keiner Wahr haben.

In diesem Fall ist wohl eher die Birthler Behörde gefragt. Denn die sind ja eigentlich Beauftragt die StaSi Unterlagen auszuwerten. Da sollte sich doch finden lassen, wenn Herr Tillich „Dreck am Stecken“ hat.

In dem Zusammenhang sollte man auch gleich mal das Merkel mit überprüfen, denn deren Lebenslauf kommt mir auch nicht ganz koscher vor.
http://www.readers-edition.de/...
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24.11.2008 12:42 Uhr von Fleischor
 
+2 | -0
 
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@Mistbratze: Ja sorry... Ich war schon auf`m Sprung unter die Dusche - wo mir dann auch einfiel daß "MfS" ja etwas gänzlich anderes bedeutet ;)
Der Nachfolge-Geheimdienst heißt übrigens: FSB

Und nun Asche über mein Haupt *g
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24.11.2008 13:13 Uhr von politikerhasser
 
+3 | -0
 
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Und unsere Kanzlerin hat es bislang auch immer geschafft, Meldungen über ihre Vergangenheit zu unterbinden.

Das hier, um es nicht in die gewünschte Vergessenheit geraten zu lassen!
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24.11.2008 13:22 Uhr von JCR
 
+2 | -1
 
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Seltsam, seltsam. In dem Fall hält sich die Birthler-Behörde erstaunlich bedeckt.

Aber die sind ja grundsätzlich neutral, das hat natürlich nichts damit zu tun, dass Birthler Mitglied der Union sowie einer CDU-nahen Lobby (Berlinpolis) ist ;-)
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24.11.2008 13:56 Uhr von DAB1868
 
+1 | -1
 
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@Loisek: Auch ein Sorbe wie Herr Tillich ist Sachse... und mir allemal lieber als die bisher regierenden "Wessis" in Sachsen... das hast Du vergessen zu erwähnen.

und im übrigen... Herr Tillich ist für das Land Sachsen wohl die beste Wahl... denn eines kann man ihm nicht abstreiten und das ist "Bürgernähe"... der weiß wenigstens wie es in und um Sachsen steht...

zum Thema MfS... langsam aber sicher ist es genug... die Wende ist 19 Jahre her... so lang wurden in der "damaligen" BRD nicht mal Naziverbrecher gejagt und verfolgt nach dem 2 WK. Mir ist das sowas von egal ob einer bei dem Laden "Horch und Guck" war...
außerdem kotzt es einen langsam an nach der Zeit immer und immer wieder auf MfS Tätigkeit "abgeklopft" zu werden um im öffentlichen Dienst zu arbeiten... Hallo... ich bin zur Wende 89 gerade mal 18 Jahre geworden... also was soll das?
Sollen sie den Mist endlich einstampfen und ruhen lassen...
Es kommt für mich darauf an was einer heute leistet und was nicht... was vor 19 Jahren war ist mir demnach vollkommen egal.

Jetzt wird versucht Herrn Tillich in den Dreck zu ziehen, genauso wie man es damals mit Herrn Eggert machte (nur anders)... also nix neues...
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24.11.2008 15:03 Uhr von ZTUC
 
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@DAB1868: Wenn alles so egal ist, warum legt er dann dies nicht offen. Wenn er MP von Sachsen sein will, dann muss er auch offen mit seiner Vergangenheit umgehen können. Wer seinen Lebenslauf fälscht oder darin bewußt Dinge weglässt, dem kann man nicht trauen, auch 19 Jahre nach der Wende nicht.

Der Zusammenhang MfS <-> Tillich muss aufgeklärt werden und danach sollte man schauen, ob daraus auch personelle Konsequenzen notwendig sind.

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