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Erfindung: Gewinnung von Wasser mit Hilfe von Luft

Die Kanadier Jonathan Ritchey und Rick Howard wollen im Februar 2009 eine Maschine auf den Markt bringen, die klares Wasser aus der Luft gewinnen kann. Vier Jahre lang arbeiteten die Wissenschaftler an der Entwicklung des Geräts.

Watermill, übersetzt Wassermühle, sieht aus wie eine Riesengolfballhälfte, filtert und kühlt die Luft, das enthaltene Wasser kondensiert somit. Mit Hilfe von Filtern und UV-Bestrahlung kann es als Trinkwasser verwendet werden.

Einen Makel hat jedoch die teure Maschine. Mit einer Produktion von zwölf Litern Wasser am Tage kann man nur den Bruchteil des durchschnittlichen Trinkwasser-Tagesverbrauches decken. Außerdem fehlen in dem produzierten Wasser die wichtigen Mineralstoffe, die der Körper eines Menschen benötigt.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Gewinn, Hilfe, Wasser, Luft, Erfindung
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2008 20:51 Uhr von RainerHass
 
+5 | -0
 
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Wie: in der Quelle angesprochen funktioniert dieses Teil nur ab ner gewissen Luftfeuchtigkeit, was es wiederum für Wüstenländer uninteressant macht. Aber wahrscheinlich ist das ja noch verbesserungswürdig^^
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23.11.2008 21:17 Uhr von Semtex-network
 
+3 | -0
 
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Ist schon Uralt Hatte ich bereits glaub war vor 8 Jahren als Projekt in der Abschlussklasse der Realschule...



Die Geräte sind jetzt zwar erst einigermasse Portabel geworden...
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23.11.2008 21:20 Uhr von ophris
 
+4 | -1
 
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Wie wärs mit vierrädrigen Autos? Das ist doch nichts anderes als eine Kondensationsfalle.

Da das Gerät nicht in wasserarmen Gegenden (z.B. Wüsten) eingesetzt werden kann, was bringt es dann in wasserreichen Gegenden.

Auch wenn das Wasser dort nicht direkt geniessbar sein kann, ist durch Aufbereitung eine Geniessbarkeit im Bereich des Möglichen.

Da das Wasser aus dieser Kondensationsfalle auch erst aufbereitet (aufgesalzt) werden muss, bleibt als klares Minus für diese Erfindung nur Ihr Energieverbrauch übrig.

LG,

ophris:-)
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23.11.2008 21:23 Uhr von Leeson
 
+1 | -5
 
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Wie jetzt? "Mit einer Produktion von zwölf Litern Wasser am Tage kann man nur den Bruchteil des durchschnittlichen Trinkwasser-Tagesverbrauches decken."
Tagesverbrauch von was? Vom Menschen?
Ich dachte der Tagesverbrauch an Wasser für einen Menschen liegt zwischen 2-3 Liter!?
Das reicht doch locker für 4 Tage.

Enthält Tee nicht Mineralien?
In Steppen wächst doch bestimmt was, was man als tee verwenden kann.
Und steigt die Luftfeuchte nicht in der Nacht?
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23.11.2008 21:27 Uhr von riddick
 
+1 | -0
 
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Prior Art? Die Dinger gibt´s doch auch auf Arrakis und nennen sich dort Wasserfallen. ;-)
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23.11.2008 22:15 Uhr von Jonas151
 
+1 | -0
 
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Nicht schlecht Ich denke das ist ein guter Vortschritt zur Gewinnung von Wasser, in den Tropischengebite könnte man viel Wasser dadurch gewinnen.
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23.11.2008 22:20 Uhr von sylvi
 
+3 | -0
 
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tolle Neuerfindung: Das Prinzip ist ja wohl steinalt

Wir ahben hier enorme Luftfeuchte und unsere Klimaanlagen holen jede nacht sicher an die 30-40 Liter Wasser aus der Luft, ist zwar kein Trinkwasser, aber wenn ich das durch unseren Filter laufen lasse, habe ich auch Trinkwasser.

Mal noch was zu Gebieten mit hoher Luftfeuchte - auch hier herrscht akuter mangel an Trinkwasser, die Wasserknappheit beschränkt sich nicht nur auf Wüstengebiete. Aber ob hier so eine Erfindung Sinn macht, wage ich zu bezweifeln. Da müsste man mal eher in Aufbereitungsanlagen von Meerwasser investieren und in die Verteilung vom vorhandenen Trinkwasser und die anschliessende Wiederaufbereitung
- man muss das rad nicht neu erfingen!
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23.11.2008 23:55 Uhr von heyda
 
+0 | -1
 
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Entschuldigung: Will ins Bett und habe daher die vorherigen Kommentare nicht gelesen, aber schon die Indiander haben Wasser aus der Luft gewonnen. Ich könnte jetzt aber ein Gerät erfinden mit dem man per "Elektrizität" (ebenfalls von mir erfunden) seine Stimme über tausende Kilometer übertragen kann.
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24.11.2008 08:28 Uhr von mark_buhl
 
+1 | -0
 
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Bautrockner: Mein Luftentfeuchter macht das gleiche.
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24.11.2008 09:08 Uhr von NoGo
 
+1 | -0
 
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McGyver: McGyver würde eine alte Kaffeetasse nehmen, ein Stück Plastikfolie mit einem Gummiband drüberspannen und einen Stein in der Mitte auf die Folie legen, damit ds Kondenswasser zur Mitte hin läuft. Oder so ähnlich ^^

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