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Luftröhrentransplantation wäre fast an Sicherheitsbestimmungen gescheitert

Die weltweit einmalige Operation, bei der einer Frau ein Teil ihrer Luftröhre, der aus eigenen Stammzellen gezüchtet worden war, implantiert wurde (SN berichtete), wäre fast an den Airline-Sicherheitsbestimmungen gescheitert.

Professor Martin Birchall von der Universität Bristol sollte die Stammzellen in Reagenzgläsern nach Barcelona befördern. Wegen Überschreitung der erlaubten Flüssigkeitsmenge durfte er aber nicht in das Flugzeug steigen und wäre beinahe festgenommen worden.

Die Rettung kam dann in Gestalt eines deutschen Studenten, der einen Piloten aus Deutschland kannte. Per Privatjet beförderte der Pilot den Professor mitsamt den lebensrettenden Reagenzgläsern nach Barcelona. Die Kosten von 16.600 Euro übernahm die Universität Bristol.


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WebReporter: veggie
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Sicherheit, Luftröhre
Quelle: www.ftd.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2008 17:18 Uhr von veggie
 
+1 | -0
 
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Diese Sicherheitsbestimmungen bezüglich Flüssigkeiten finde ich absolut lächerlich - nur weil vielleicht irgendwo irgendjemand mal einen flüssigen Sprengstoff gehabt haben könnte, gibt es jede Menge Terror der Sicherheitsbeamten gegen die Passagiere. Ich glaube aber irgendwo gelesen zu haben, dass diese merkwürdige Bestimmung bald wieder aufgehoben wird.
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23.11.2008 17:56 Uhr von _Blackjack_
 
+12 | -1
 
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Ich: denke wenn die Universität Bristol dass vorher angekündigt hätte, wäre das kein Problem gewesen.
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23.11.2008 18:51 Uhr von Uli.H
 
+4 | -1
 
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Ganz nach Vorschrifft: Na da könnte dann ja jeder kommen! Wie wir wissen, sind unseren Terroristen auch Universitäten nicht fremd. Wenn man da Ausnahmen zulässt könnte man mit dieser Masche jede Flüssigkeit in jeder beliebigen Menge ins Flugzeug bringen...
Ich will da nichts rechtfertigen. Natürlich sind diese Bestimmungen gelinde gesagt, für den Arsh und sie müssen besser gestern als heute wieder ersatzlos gestrichen werden.
Aber eben in Anbetracht der bestehenden Bestimmungen, ist diese News eigentlich Keine :-)
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23.11.2008 20:59 Uhr von Eis-Tee
 
+3 | -3
 
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Wenn es: um Leben und Tod geht machen die so einen Zirkus, das geht ja mal gar nicht.
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23.11.2008 22:07 Uhr von Uli.H
 
+2 | -0
 
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Kann doch jeder kommen! Ob das "um Leben oder Tod" geht, das weiss der Sicherheitsbeamte ganz einfach nicht. Wurde wohl vergessen, dafür einen Stempel einzuführen.
Vermtulich hätten die das Teil einfach als Frachtsendung auf den Weg bringen können - also mit einer Frachtmaschine - der Doc im Personen-Flieger hinterher, voraus, der nebenher - und alles wäre gut gewesen.
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23.11.2008 22:36 Uhr von veggie
 
+1 | -1
 
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@Uli. H: Als Fracht hätte es wohl viel zu lange gedauert.
Die Uni ist vermutlich kein "secure shipper", das bedeutet schon mal 24 Stunden Wartezeit Minimum. Dann gibt es bei Fracht keine Garantie, auf welchem Flug die Sendung mitgenommen wird, und bei der Ankunft dauert es noch mal viele Stunden, bis man die Sendung ausgefolgt bekommt.

Die Zeit war aber offensichtlich sehr knapp und der Transport als Fracht daher viel zu unsicher und zu langsam.

@_Blackjack_
Und ob es bei vorheriger Bekanntgabe "kein Problem" gewesen wäre, sei dahingestellt. Diese Bestimmungen über die Mitnahme von Flüssigkeiten kennen keine Ausnahme, wenn man vorher mal kurz anruft. Schließlich ist Vorschrift ja Vorschrift.

Ich glaube auch, daß die Herren Professoren und Doktoren ganz andere Dinge im Kopf gehabt haben als kuriose Sicherheitsvorschriften.
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23.11.2008 23:17 Uhr von Uli.H
 
+1 | -0
 
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Handgepäck Hm, Okay, aber diese Mengen-Regelung, gilt die denn nicht nur für das Handgepäck? Wenn nicht als reine Frachtsendung, dann halt im Koffer?! (also nur für den Fall, dass ich auch mal ne Luftröhre nach Spanien bringen muss)

Klar, Quatsch ist das eh - wenn da jemand ne Hochkonzentrierte Säure hat, dann genügt auch ne geringere Menge um da oben ordentlich für Panik zu sorgen.
Dass diese "Regelung" - um nicht zu sagen "Schikane" eine der irrsinnigsten Terroristen-Bekämpfungs-Maßnahmen ist, sind wir uns glaube ich alle einig.

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