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Iran: Tod durch den Strang für angeblichen Mossad-Spion

Drei Jahre lang soll der iranische Staatsbürger und Telekommunikationstechniker Ali A. Gespräche von Beamten des militärischen Nuklearprogramms abgehört und Informationen an den israelischen Geheimdienst Mossad weitergeleitet haben. Er wurde zum Tode verurteilt und am Montag gehängt.

Das staatliche iranische Fernsehen sendete ein Video seines angeblichen Geständnisses, in dem Ali davor warnte, die gleichen Fehler wie er zu begehen. Aus Furcht hätte er sich nicht beim Geheimdienst gemeldet und hätte deshalb den falschen Weg beschritten. Israel bestreitet jede Kenntnis des Falles.

Israel verdächtigt Teheran, Atomwaffen zu entwickeln, und ist Verfechter eines Präventivschlages gegen iranische Nuklearanlagen. Iran beharrt darauf, seine Forschung im Nuklearbereich diene einzig der Energiegewinnung.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Iran, Spion, Mossad
Quelle: news.bbc.co.uk

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2008 16:16 Uhr von veggie
 
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Als Außenstehender unmöglich zu sagen, ob der Mann spioniert hat oder nicht, auch wenn es nicht allzu unwahrscheinlich ist.
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23.11.2008 17:09 Uhr von Valmont1982
 
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Spionage hin oder her trotzdem sollte deswegen kein Mensch getötet werden
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23.11.2008 17:30 Uhr von veggie
 
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@Valmont1982: Da kann ich Dir nur Recht geben.
Spionage ist aber immer noch in den meisten Ländern ein gefährliches "Geschäft".
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23.11.2008 23:18 Uhr von wiener74
 
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Hmm: Gräbt sich der Iran da nicht selbst ein Loch?

Ich meine, der Iran gibt zu das ein Präventivschlag der Israelis gerechtfertigt ist, wenn die Pläne dazu von dem Wissen des Spions kommen (den sie ja scheinbar enttarnt und verurteilt haben).
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24.11.2008 00:06 Uhr von veggie
 
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@wiener74: Äääh - nein.
Aus der Verhaftung eines Spions den Schluß zu ziehen, dass das spionierende Land mit irgendeiner Verdächtigung Recht hat, ist ein Trugschluß, denn Spione werden immer verhaftet (und in manchen Ländern eben auch hingerichtet), ganz egal, ob sie etwas oder was sie in Erfahrung gebracht haben.

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