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Britische Neuentwicklung soll Soldaten vor Heckenschützen schützen

Heckenschützen waren nach Bombenanschlägen für die meisten Todesfälle unter britischen Soldaten im Irak und in Afghanistan verantwortlich. Das neue EARS (Early Attack Reaction System) von Qinetiq soll amerikanische und britische Soldaten jetzt gegen feindliche Scharfschützen unterstützen.

Das handflächengroße Gerät ermittelt mittels vier Mikrofonen, GPS und Mikroprozessor innerhalb von Zehntelsekunden den Standort eines Heckenschützen anhand des Mündungsknalls und informiert den Träger sowohl akustisch als auch optisch.

Das Gerät kostet knapp 3.000 Euro, wiegt 170 Gramm, kann im Gefecht zwischen Freund- und Feindfeuer unterscheiden und funktioniert auch auf Fahrzeugen, die sich mit bis zu 80 km/h bewegen. Außerdem kann per Funk Flugzeug- und Artillerieunterstützung eingewiesen werden.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Soldat, Hecke
Quelle: www.telegraph.co.uk

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2008 15:49 Uhr von veggie
 
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Tolles Ding - sehr Science-Fiction-mäßig. Nur werden sie die Heckenschützen dann wohl vermehrt mit Schalldämpfern ausrüsten ...
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23.11.2008 16:35 Uhr von usambara
 
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gibts schon wird in Bagdad seit Jahren von der US-Armee auf Humvees eingesetzt.
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23.11.2008 16:47 Uhr von Captain_Flint
 
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Der Erste hat aber immer noch Pech. Leider funktioniert das Gerät erst nachdem ein Schuß abgegeben wurde.
Aber die Technik ist doch schon beeindruckend.
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23.11.2008 16:50 Uhr von matthiaskreutz
 
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Tolle Erfindung: Nur leider mal wieder für Kriegszwecke. Wie gut könnte es der Menschheit gehen wenn nicht dafür immer soviel Leistung verpulvert würde.
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23.11.2008 16:55 Uhr von veggie
 
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@usambara @Captain_Flint: @usambara:
So toll kann das US-System aber nicht sein, wenn sie jetzt dieses Gerät von den Briten kaufen wollen.

@Captain_Flint
Ja das hab ich mir auch gedacht - den ersten beißen die Hunde. Andererseits haben Heckenschützen in Afghanistan und im Irak vielleicht nicht gerade die modernsten High-Tech-Scharfschützengewehre, sondern schießen mit ganz normalen Gewehren - da kann der erste Schuß auch mal leicht danebengehen.
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23.11.2008 16:57 Uhr von veggie
 
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@Wolfsburger: Siehe auch meinen vorherigen Kommentar.

Und ein getroffener Nebenmann ist zwar eine Warnung, aber in unübersichtlichem Gelände ist oft völlig unklar, woher geschossen wurde - und deshalb auch, auf welcher Seite einer Mauer oder eines Fahrzeugs man sich in Deckung schmeißen sollte. In Deckung werfen bringt nicht viel, wenn der Heckenschütze dann auf der gleichen Seite der Mauer hinter Dir sitzt ...
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23.11.2008 17:34 Uhr von weg_isser
 
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Ich würde zu gern wissen, wie diese Freund-Feind-Kennung funktionieren soll!
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23.11.2008 17:43 Uhr von TrangleC
 
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Dadurch ändert sich doch nicht viel bis garnichts. Regel Nr.1 für Heckenschützen ist sowieso nach jedem Schuss den Standort zu wechseln, weil man mit oder ohne Hightechgerät davon ausgehen muss durch das Mündungsfeuer entdeckt zu werden.
Wenn das Gelände so unübersichtlich ist dass ein Soldat nicht auch ohne Hightechgeräte ungefähr sagen kann von wo ein Schuss kam, dann hilft so ein Gerät auch nicht viel.

Scheint mir nur mal wieder ein Beispiel dafür zu sein wovon Peter Scholl-Latour oft redet, nämlich davon dass die US-Armee inzwischen einfach schon übertechnisiert ist und teure Technik für Sachen benuzt wird die ein guter Soldat auch ohne könnte. Das hat ähnliche Effekte wie die übertechnisierung in modernen Autos. Die Fahrer verlassen sich oft zu sehr auf all die neuen tollen Gimmiks und verlernen darüber das Autofahren.
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23.11.2008 17:43 Uhr von schattenzirkel
 
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FF Kennung?? Wofür?
Schiesst es auf Dich, ist es mit großer Wahrscheinlichkeit nich Feundlich gesinnt.
Bei den Amerikanern soll sowas ja vorkommen, aber das ist was anderes.

Das Dingen kann helfen, die eigenen Sinne aber nicht ersetzen.
Im ersten Moment herrscht Panik, da kann es schon von Vortiel sein, wenn man weiss, aus welcher Richtung der Schuss gekommen ist.

Reaktion folgt auf Aktion.
Warum, den Spieß nicht umdrehen?
In Deutschland existiert man an der Erkennung von Optiken.
Also Ferngläser und Zielferrohre.
Ist doch viel interessanter.
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23.11.2008 19:33 Uhr von veggie
 
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Freund-Feind: Die Freund-Feind-Kennung basiert tatsächlich auf dem ganz einfachen Prinzip, daß eingehendes Feuer als feindlich und ausgehendes als freundlich gilt.

Beim Beschuß von eigenen Einheiten (@ schattenzirkel - das gibts NICHT nur bei Amerikanern, sondern in jedem Krieg, egal wer beteiligt ist!) gilt natürlich auch ein eigener Soldat als Feind, wenn er Dich beballert ;o)
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23.11.2008 19:51 Uhr von Johnny Cache
 
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Ja, ja friendly fire isn´t, suppressive fire won´t... ;)

Letztendlich wird auch sowas kaum was bringen, denn auch die Feinde werden entsprechend aufrüsten. Und ob das Gerät noch bei gedämpften Waffen wie dem M110 noch funktioniert wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Und mit Mündungsfeuer ist da auch nicht mehr viel.
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23.11.2008 21:04 Uhr von CyG_Warrior
 
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Nur blöd wenn die Heckenschützen US-Amerikanische oder Britische Waffen benutzen...soviel zum Argument "kann im Gefecht zwischen Freund- und Feindfeuer unterscheiden ".
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23.11.2008 21:07 Uhr von riddick
 
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Sooo klein sind Schafe ja nun auch nicht, als dass man sie nicht schon von weitem erkennen kann, wenn ein Schafschütze sie abgefeuert hat. ;-)

SCNR

Nein, mal im Ernst: Wenn es JETZT so eine offizielle Meldung über die Geräte gibt, sind die locker schon seit mind. 3 Jahren im Einsatz. Das bisschen, was man über Militärtechnik in den Medien hört, ist alles schon veraltet. Ich möchte nicht wissen, was die da noch so in petto haben.

Und dann möcht ich noch wissen, wie das Ding eigenes Feuer und feindliches Feuer unterscheiden will, wenn beide Seiten den gleichen Waffentyp benutzen....
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23.11.2008 21:08 Uhr von schattenzirkel
 
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Gedämpft mach Dich mal schlau, wie Gedämpfte Waffen wirklich funktionieren.

ein *klick* hört man nicht komplett um die Waffe.
In die Richtung, in der die Mündung zeigt, hört man auch den Knall. Leiser, aber man hört ihn immernoch deutlich, was eine Herkunftsbestimmung immernoch möglich macht.
Die komplett gedämpfte Waffe ist Hollywood Fiktion.
H&K P11, ok *g*

@Veggie: Schwarzer Humor kommt nicht an wie? ^^
Bei den Amerikanern passiert das ein wenig häufiger, daher meine Anspielung.
Sowas passier in jedem Krieg, jedem Land. Leider...
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23.11.2008 21:12 Uhr von schattenzirkel
 
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@riddick: uninteressant.
Es geht doch darum, dass erstmal klar ist, aus welcher RICHTUNG der Schuss kahm, nicht, ob Freund, oder Feind.
Erstmal Deckung.
Wenn ich weiss, woher der Schuss kommt, kann ich mich auch in eine ansatz weise richtige Deckung werfen.

Am Geräusch hört man nur selten was für ein Waffentyp mein gegenüber hat.
Ist es ein Scharfschütze mit entsprechender Waffe, hört man da garnichts von, weil die Kugel vor dem Knall da ist und erstmal Panik herrscht und Agiert werden muss. Da ist recht wenig Zeit, um über den Waffentyp zu spekulieren ;)
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23.11.2008 21:24 Uhr von veggie
 
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Zum wiederholten mal - das Gerät unterscheidet Freund- und Feindfeuer durch die Richtung. Wird auf den Träger geschossen, dann ist der Schütze ein Feind. In die andere Richtung wars ein Freund.

Und jeder Wüstenrebell kann auch nicht so einfach auf ein neues Scharfschützengewehr umsatteln, Johnny Cache - der schießt mit der Kalaschnikow, die er von seinem Vater geerbt oder irgendwo vom Boden aufgehoben hat.

Und wer meint, daß ein "guter Soldat" das auch ohne technische Unterstützung schaffen sollte, hat wohl zu viele Landser-Romane gelesen - wenns knallt, dann gibts nur "Kopf runter" und sonst gar nichts, und das Mündungsfeuer kann man höchstens durch einen Riesenzufall sehen. Oder nachdem es den dritten oder vierten Kameraden erwischt hat.

@schattenzirkel
Wir stehn allein, die Mehrheit hält das Ding offensichtlich für unnötig oder will es ja schon immer gewußt und im Einsatz gehabt haben ;o)
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23.11.2008 21:34 Uhr von TrangleC
 
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@ veggie: Du tust so als ob es Heckenschützen erst seit dem Irakkrieg gäbe. Oder als ob Heckenschützen bisher eine perfekte und unfehlbare Bedrohung gewesen wären. Was meinst du denn wie man die bisher erwischt hat? Das hat nichts mit Landserheftchen zu tun.
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23.11.2008 21:58 Uhr von schattenzirkel
 
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Afghanistan / Irak damit ist Urbanes Gelände gemeint, nicht Felsig, Gebirge, Wüste.
Wenn man das im Hinterkopf hat, ist ein Scharfschütze eine nicht zu unterschätzende Bedrohung.
Solcheiner mäht Dir einen ganzen Trupp nieder, bevor überhaupt einer Ordnung in das Chaos gebracht hat.

@TrangleC, dann schiess mal los, wie bekämpfst DU einen Scharfschüzen?
10 Mann Trupp.
3 Tot, 2 Verwundet, 2 kümmern sich um die Verwundeten.
zwei suchen und DU willst den ohne solch ein Teil erstmal finden und bekämpfen??
Der sitzt nicht umme Ecke, der hock weit genug abseits.
So perfekt, dass er Deine Jungs im Blick hat und nur warten musste.
Mündungsfeuer auf eine gewisse Entfernung ist vernachlässigbar.
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23.11.2008 22:15 Uhr von veggie
 
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@ TrangleC: Deine beiden ersten Aussagen müßtest Du erst mal erklären - wo habe ich sowas gesagt und was tut es zur Sache?

Die Frage ist auch nicht, WIE man bisher Heckenschützen erwischt hat, sondern nach WIE VIELEN Treffern, die der erzielt hat!

Nachdem Heckenschützen Todesursache Nummer zwei in Afghanistan und Irak sind, gibt es hier offensichtlich Verbesserungspotential in der Reaktion auf Angriffe von Scharfschützen.
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24.11.2008 07:43 Uhr von karmadzong
 
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ein Heckenschütze: ist ja nicht unbedingt mit einem Scharfschützen gleichzusetzen, ein Heckenschütze kann durchaus rechts neben dir aus dem Kellerfenster schießen und eine Einheit innerhalb weniger Sekunden ausser Gefecht setzen, alles eine Frage der eingesetzten Waffe,

Was Scharfschützen so gefährlich macht ist das sie in großer Entfernung liegen und nach jedem Schuß die Position wechseln sollten, und wenn man in urbanem Gelände ist dürfte dieses Gerät so seine Probleme mit Reflexionen bekommen
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24.11.2008 18:07 Uhr von Johnny Cache
 
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@karmadzong: Exakt, auf der grünen Wiese mag sowas noch funktionieren, aber zwischen Gebäuden wird das Ding vor lauter Echos überhaupt nicht mehr wissen wo oben und unten ist.
Die Lösung für solche Bedrohnungen ist trivial... einfach Gegenden mit so viel Deckung meiden.
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24.11.2008 19:18 Uhr von veggie
 
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@ karmadzong: Ein Heckenschütze (engl. „Sniper“) ist eine Person, die aus dem Hinterhalt auf Menschen schießt.
Zunehmend wird auch im deutschen Sprachraum, vor allem in den Massenmedien, bei Berichten über Heckenschützen das englische Wort Sniper verwendet. Dabei ist zu beachten, dass auch im englischen Sprachgebrauch das Wort Sniper inzwischen in der Regel im Zusammenhang mit Verbrechen verwendet wird und negativ besetzt ist, während früher nur militärische Scharfschützen als Sniper bezeichnet wurden.
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24.11.2008 19:23 Uhr von veggie
 
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und nochmal @ karmadzong: Dafür hat das Ding ja den Mikrochip und vier Mikrofone!

The device has already been road tested in Iraq and Afghanistan to claims of great success.

Es ist ja auch extra erwähnt, dass das Gerät auch im Gefecht (also während Schusswechseln) und auf schnell fahrenden Fahrzeugen funktioniert. Also wird es auch mit Echos fertig werden.

Aber Du bist witzig - Gegenden mit so viel Deckung meiden!
Am besten überhaupt Afghanistan und den Irak meiden - aber im Krieg ist nicht mit gefährliche Gegend meiden - schließlich will man ja gerade die Städte unter Kontrolle halten, Infrastruktur bewachen und errichten etc.
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24.11.2008 21:36 Uhr von Johnny Cache
 
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Stimmt: Und genau deswegen sollte man auch tunlichst vermeiden an einem Krieg teilzunehmen. ;)
Daß dieses Gerät aber funktioniert wage ich ernsthaft zu bezweifeln. Ganz besonders wenn sich das Gerät auch noch bewegt.
Das letzte worauf ich mich in einem Krieg verlassen wollte ist Technik.

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