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Tiefensee: Vertrag mit Beraterfirma ohne Ausschreibung

Das Bundesverkehrsministerium hat einer Unternehmensberatung Ende Oktober eine Vertragsverlängerung angeboten. Dieses Angebot an PricewaterhouseCoopers sei ohne Ausschreibung von statten gegangen, so "Der Spiegel".

Bei dem Vertrag geht es um die Prüfung, ob Anträge deutscher Reeder nach staatlichen Zuschüssen für die Senkung von Lohnnebenkosten ihre Berechtigung haben. Im vergangenen Jahr hat PwC für diese Prüfung 700.000 Euro erhalten, der Bund hatte 50 Millionen an solchen Subventionen gezahlt.

Ein Sprecher des Ministeriums gab die Prüfung des Vorgangs bekannt. Die Kooperation, so "Der Spiegel", werde intern seit längerer Zeit heftig kritisiert. So äußerte sich das zuständige Amt für Seeschifffahrt kritisch zur Doppelfunktion von PwC, da das Unternehmen auch Aufträge von Reedern erhält.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Vertrag, Berater, Tiefe, Ausschreibung
Quelle: www.fr-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.11.2008 07:06 Uhr von onkelbruno
 
+0 | -0
 
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Wolfgang Tiefensee freut sich sicher nicht, über diese Meldung. Das PwC gleichzeitig für und gegen Reeder arbeitet, ist ein Problem.
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23.11.2008 12:21 Uhr von KillA SharK
 
+8 | -0
 
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illegale Auftragsvergabe und Interessenkonflikt: Eijeijei, das ist ja schon Betrug.
Öffentliche Aufträge müssen ausgeschrieben werden.

Ausserdem ist es ein untragbarer Interessenkonflikt,
wenn PwC beide Seiten vertritt.

Die Sache gehört vor Gericht.
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23.11.2008 12:27 Uhr von xjv8
 
+6 | -0
 
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@ Primera: Da muss ich Dir recht geben, der Ausdruck "Pfeifen" trifft dem Nagel auf den Kopf!
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23.11.2008 12:50 Uhr von scuba1
 
+3 | -1
 
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Tiefensee: Merkt diese Diese Dumpfbacke eigentlich nicht, daß er von einem Fettnäpfchen in andere hüpft ?????
Es ist an der Zeit das diese Witzfigur seinen Hut nimmt.
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23.11.2008 13:32 Uhr von Mistbratze
 
+5 | -1
 
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@ scuba1: Schlimm ist nur, wenn er sich aus der Bundespolitik verabschiedet dann kommt er nach Leipzig zurück und macht hier wieder alles kaputt.

Kann man den Tiefensee nicht outsourcen? Ich denke da an China oder auf den Mond.
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23.11.2008 13:54 Uhr von xjv8
 
+2 | -1
 
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@ Mistbratze: hey, da muss man Gemeinwohl vor Eigennutz stellen, soviel wie der in der Bundespolitik verzapft hat, kann er nie in Leipzig kaputt machen. Also nehmt ihn wieder zurück, er kommt schließlich auch von euch. ;-)

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