22.11.08 19:20 Uhr
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New York: Amputation der Beine und Hände wegen falschem Befund

Eine New Yorkerin und dreifache Mutter ging im September ins Spital wegen enormen Schmerzen. Die Doktoren stellten einen Nierenstein fest und verwiesen sie mit Schmerzmitteln nach Hause. Laut "New York Daily News" wurde keine Blutuntersuchung durchgeführt.

Einen Tag darauf stattete sie wieder dem Klinikum einen Besuch ab. Doch ihre Gliedmaßen waren bereits von der Blutversorgung getrennt. Dies verursachte eine Infektion. In Kürze setzte der Wundbrand ein. Nach zwei Wochen wurde eine nötige Amputation der Hände und Füße erfolgreich durchgeführt.

Am Freitag konnte die 32-Jährige das Spital verlassen. Nun bekommt sie Prothesen in einer Reha-Klinik. Ihre Anwälte fordern 80 Millionen Euro Schadenersatz.


WebReporter: Bery
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: New York, Hand, Bein, Amputation
Quelle: www.krone.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2008 19:10 Uhr von Bery
 
+0 | -0
 
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Ein folgenschwerer Fehler der Ärzte.
Doch es ist nicht das erste Mal das sie pfuschen.
Ob man wohl mit 80 Millionen ohne "eigene" Gliedmaßen glücklich wird ist fraglich.
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22.11.2008 19:34 Uhr von Mavael
 
+2 | -0
 
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wenigst: kann sie damit die kinder versorgen....abe ihr eigenes leben sit total ruiniert....krass ich stell mir gerade vor wie es wohl ist keine beine und arme zu haben....omg
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22.11.2008 19:54 Uhr von the_smile
 
+2 | -3
 
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omg: innerhalb von einem Tag eine solche Verschlechterung? Naja ... Krone als Quelle. Auf jeden Fall hätte sie eine zweite Meinung einholen sollen.
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22.11.2008 20:28 Uhr von menschenhasser
 
+3 | -0
 
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@the_smile: es gibt noch wesentlich schnellere krankheitsverläufe die inerhalb weniger stunden bis zum tode führen können.
http://de.wikipedia.org/...
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22.11.2008 23:14 Uhr von hlars
 
+1 | -5
 
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denen gehts doch nur ums geld oder? 80 Milionen? Noch alles frisch bei denen?
was will die mit den 80 Milionen? 30 Haushaltshilfen gleichzeitig einstellen?
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22.11.2008 23:22 Uhr von Reizhirn
 
+4 | -0
 
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Akut Nekrotisierende Fasziitis http://de.wikipedia.org/...

wir hatten schon ein paar mal solche Fälle auf Station ... gestern am Nachmittag noch Baden, am nächsten morgen im Krankenhaus und abends fast ohne Arme und Beine auf Intensiv ... einfach schlimm. Das geht schneller als man gucken kann, wenn es dann los geht.

Die Keime verbreiten sich Anfangs nicht unbedingt über die Blutbahn sondern entlang der Muskelhäute und Sehnen, und das geht dann sehr schnell. Wenn der Körper dann endlich Alarm gibt, ist eigentlich schon der Zug abgefahren.

Bei der Exploration, also beim Öffnen und Nachschauen kommt oft das Desaster in fast unabsehbahrer Dimension in Form von getrübten Sekreten hervor. Spülen, Schneiden, Antibiose ... zum Glück ist das nicht häufig, es erfordert schon eine Verkettung an unglücklichen Umständen, die dazu führen. Und mit Sicherheit wird sie nicht gewinnen, weil soetwas nicht sagt, das es da ist und gleich losschlagen wird.

Das Fournier-Gangrän ist ebenso brutal, und zum Glück noch seltener. Hier findet das Ereignis im Bauchraum statt und eröffnet sich über den Damm ... Ein Fall erlebt, er hat überlebt, aber mit Einschränkungen ...

Es tut mir sehr leid für die Frau, die Familie, die Betroffenen Mediziner, die jetzt vor den Richter gezerrt werden. Das System ist Schuld, die begrenzten Mittel, der Effizienzdruck, vielleicht auch das geringe Einkommen, welches eine Versicherung für primäre maximale Versorgung und Differentialdiagnostik einfach nicht bezahlen konnte und so weitgehende Untersuchungen einfach nicht gemacht wurden, wie man es aus den 80er Jahren kennt, als es das Gesundheitssystem von Idealismus und Grenzenlosigkeit geprägt war.
Und ich bin mittlerweile sicher, dass es selbst dann keine Garantie gegeben hätte ...
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23.11.2008 01:17 Uhr von pauell
 
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na toll von 80mio. bekommst du deine Hände und Beine auch nicht wieder zurück.
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23.11.2008 04:09 Uhr von Sh4dy313
 
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@hlars: 80 Millionen kriegt sie sowieso nicht, deswegen setzt man hoch an weil es letztenendes meist sowieso weniger wird, also mal nachdenken..
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23.11.2008 04:57 Uhr von wildmieze
 
+2 | -0
 
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schlimmes schicksal aber ich bin nicht sicher, ob das wirklich ein kunstfehler war .. sie haben ja was gefunden - den nierenstein. und wenn die symptome zu der zeit mit der diagnose zusammen passten .. warum dann weiter suchen?
... und bei dem tempo ist es wohl auch fraglich, ob es was gebracht hätte, wenn sie einen tag früher gemerkt hätten ..

aber ich würde ihr schon gönnen, wenigstens genug geld zu kriegen, um vielleicht das haus behindertengerecht umzubauen .. oder bessere prothesen zu bekommen .. oder die schon genannte putzhilfe / kinderbetreuung .. o.ä. ..

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