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Tarnkappentechnik: "Breitband-Unsichtbarkeit"

Die Forschungen um Objekten unsichtbar zu machen werden mit sogenannten "Metamaterialien" durchgeführt, sowohl in der Theorie, als auch in praktischen Versuchen. Bislang gelang es, einen Zylinder aus Metall unsichtbar zu machen, allerdings funktionierte dies nur für Mikrowellen.

Die als "Metamaterialien" bezeichneten Verbundwerkstoffe verfügen über eine Oberfläche mit besonderen Eigenschaften. Eine Studie, die die Zeitschrift Science veröffentlichte, beschreibt die Möglichkeit, die Objekte auch bei Licht zu tarnen.

Es geht weniger um die Eigenschaften des Materials, als um spezielle Krümmungen, mit denen Lichtwellen um ein Objekt gelenkt werden sollen. Damit ließen sich diese nicht nur zweidimensional unsichtbar machen. Eine dreidimensionale Unsichtbarkeit, die dadurch erzeugt würde, wäre besonders wertvoll.


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WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Breitband
Quelle: www.heise.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2008 13:33 Uhr von nobody4589
 
+8 | -0
 
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@pesevenk: was wilst du mit so nem umhang. du wärst da drunter blind
wenn das ganze licht rumgeht, dann kommt nichts rein oder raus
denk ma das wird zu 99% nur für militärische zwecke verwendbar sein. aber vllt bringt uns der eine prozent ziviler nutzung in irgendeiner weise weiter.
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22.11.2008 14:06 Uhr von DerBibliothekar
 
+4 | -1
 
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Ein Umhang? Ewig! Zuerst wird es wohl "Tarn-Litfassäulen" geben, bewegliches Materiel ist erheblich komplizierter.
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22.11.2008 15:25 Uhr von Geschan
 
+5 | -2
 
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"Tarn-Litfassäulen"
was bringt es wenn die werbung nicht sichtbar ist?
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22.11.2008 15:56 Uhr von Rödelhannes
 
+2 | -1
 
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blitzer: das wäre ja mies, damit blitzer auf deutschen straßen unsichtbar zu machen :D perfekte tarnung
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22.11.2008 16:45 Uhr von CHR.BEST
 
+2 | -0
 
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Denke an dieser Technik wären zuallererst die Militärs interessiert.
Unsichtbarkeit für Mikrowellen (wie sie z. B. eine Radaranlage verwendet) ist für Tarnkappenbomber interessant.

Sichtbares Licht hat eine weitaus höhere Frequenz, was die Sache wohl komplizierter macht.

Im zivilen Bereich sähe ich da am ehesten in der Architektur interessante Anwendungsmöglichkeiten wie z. B. mehr Sonnenlicht in eine Innenstadt zu leiten oder ähnliches.
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22.11.2008 19:05 Uhr von halloei
 
+1 | -0
 
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"Christian? Wieso warst du am Montag nicht in der Schule?"
- "Hö!? Ich hatte doch nur meine neue Jacke an..."
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22.11.2008 23:45 Uhr von CHR.BEST
 
+1 | -0
 
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@ Staubsaugerhasser: Lichtstrahlen haben die Eigenschaft, daß sie sich beliebig kreuzen können, ohne sich auch nur im Geringsten zu beeinflussen.

Licht ist sowohl ein Teilchen (Photon) als auch eine Welle (elektromag. Strahlung) und hat keinerlei Masse sowie wohl auch kein Volumen.

Eine vollständige Unsichtbarkeit ist vielleicht garnicht nötig ... zumindest nicht für zivile Zwecke ... wenn man sieht wieviele Leute schon aus Versehen gegen Glastüren laufen ;-)
Aber man könnte z. B. Gebäudefassaden mit solchen Materialien auskleiden, die das Licht dann konzentriert zu Hochleistungssolarzellen leiten ... oder ein Gewächshaus im Keller betreiben, was keine künstliche Beleuchtung benötigt, usw.

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