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Forschung: Neue Methode zur Bekämpfung resistenter Tumorzellen

Die Duke University in Durham (USA) und die Université catholique de Louvain in Brüssel (Belgien) haben gemeinsam ein Verfahren entwickelt, wie man resistente Tumorzellen gezielt behandeln kann.

Da Tumorzellen nicht alle identisch sind und sie ihre Energiequelle entsprechend ihrer Lage im Krebsgewebe auswählen, produzieren die Tumorzellen mit schlechter Sauerstoffversorgung ihre Energie durch das absorbieren von Glukose, das sie als Milchsäure dann wieder ausscheiden.

Die anderen Tumorzellen nutzen sie dann ihrerseits als Hauptenergiequelle. Wird diese Milchsäurezufuhr unterbrochen, werden die glukoseabhängigen Zellen verwundbar. Die mit Sauerstoff unterversorgten Zellen sterben und die Anderen können mit Bestrahlung abgetötet werden.


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WebReporter: Corazon
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Forschung, Methode, Tumor, Bekämpfung, Resistenz
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2008 00:06 Uhr von Corazon
 
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Hört sich, wenn man das jetzt so liest, ziemlich simpel an und man fragt sich, wieso man nicht schon früher darauf kam.
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22.11.2008 09:59 Uhr von casus
 
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@Autor: und ich frage mich, was Du unternommen hast um mal zu schauen ob das Thema Tumorzellenstoffwechsel in Verbindung mit Milchsäure nicht schon in anderen Zusammenhängen aufgetaucht war.

Wieso kommt man als Autor nicht mal darauf über Google ein wenig im Netz zu forschen ;-)
http://www.google.de/...

Ach ja:
Zitat: "Wir wissen seit mehr als 50 Jahren, dass Tumorzellen, die unter Bedingungen von Sauerstoffmangel leben..."

"Unsere Arbeit zeigt einen völlig neuen Weg, solche Zellen anzugreifen"..

Für mich klingt das nach solidem Handwerk. Man geht systematisch etwas durch um dann die Ergebnisse und neuen Ansätze zu publizieren.

Und zwar genau dann, wenn man Handfestenachweise und Ergebnisse hat. Falsche Hoffnungen schüren ist was für Bild aber nicht für Forscher, die etwas auf sich halten und nicht auf den Nerven Erkrankter herumtrampeln wollen.

Das dauert eben.
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22.11.2008 10:08 Uhr von marshaus
 
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abwarten: heisst es hier nur und dann sehen wir weiter wenn der erste erfolg da ist..........
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22.11.2008 11:33 Uhr von casus
 
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@Corazon: "Weil ich hier lediglich News WIEDERGEBE und keine Forschungen betreibe ;-)"

Dachte ich mir ;-)

Ich vermutete nur, das Du mit "und man fragt sich" auch Dich selbst gemeint hattest *g*

Also fragst Du Dich selbst garnicht: "wieso man nicht schon früher darauf kam."

Denn sonst hättest Du ja mal selbst bei Google nachgeschaut, ob es dazu etwas zu finden gibt und die gefunden Infos gleich mit in die News/den Kommentar gepackt.

Aaaaaber wenn die Fragestellung aus dem Kommentar natürlich nur ein rethorischer Kunstgriff ist, dann verstehe ich das natürlich ;-)

Was ist eigentlich, wenn es tatsächlich niemanden interessieren würde? Also noch nichteinmal den spekulativen Anteil der Leserschaft, die mit dem rethorischen "man" bezeichnet wurde?

In diesem Zusammenhang wäre es natürlich auch rein Spekulativ zu behaupten, die "Meinung des Autors zum Thema:" (also seine eigene, für die er aber lieber der Allgemeinheit die Verantwortung aufs Auge drücken möchte. ;-) ) würder besser so formuliert werden müssen:

"Ich frage mich, wieso die Forscher nicht schon viel früher diesen Weg beschritten haben. Nach meinem Eindruck, den der Text der Quelle bei mir hinterlässt, hört sich das ganze sehr einfach an."

Wenn man allerdings "lediglich News wiedergibt..", dann möchte man vielleicht auch Sichergehen, das einem seine eigene Meinung zum Thema nicht seziert wird.
Das rethorische "man" eignet sich dazu natürlich hervorragend. Gibt es der eigenen Meinung doch viel mehr Gewicht, weil es ja in den Raum stellt, das eine "unbestimmte" Anzahl anderer den Autor in seiner Aussage unterstüzt und gleichzeitig kann sich jeder Kommentar ja nur an die Allgemeinheit, sozusagen in den leeren Raum wenden ;-)

Niemand würde den Autor in Bezug auf seinen Kommentar, nach der fachlichen Qualifikation fragen oder um eine Begründung für die geäusserte Einschätzung des der Informationen aus der Quelle bitten.

Man könnte das natürlich so sehen, aber man könnte es auch als rein Spekulativ abtun und man wird sich sicher auch nicht auf eine Diskussion einlassen wollen. Jedenfalls nicht, wenn man ja nur neutral eine News weitergibt und keine Forschung betreiben will ;-)))

Aber irgendwie hat es doch was beruhigendes, das Gefühl irgendwie doch ein wenig seiner eigenen Meinung den Lesern mitgeben zu können *hach* ;-))

Oder muss man das anders sehen....
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22.11.2008 12:58 Uhr von casus
 
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@Corazon: "...muss zwischendurch immer etwas arbeiten :-)"

Ich auch :-)

Das hier ist tatsächlich Erholung - vor allem wenn die Menschen die ";-)", wie Du auch gleich richtig werten *g*

Hoffen wir mal, das die Wissenschaft im Kampf gegen Krebs wieder einen Schritt weiter gekommen ist.

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