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USA: CEOs reisten in Privatjets an um Staatshilfe zu erbitten

Die Vorstandsvorsitzenden der drei großen Automobilkonzerne GM, Ford und Chrysler flogen gestern mit Privatjets nach Washington, um dort nach Steuergeldern für die Rettung ihrer Unternehmen zu fragen.

"Es ist eine bittere Ironie Luxus-Privatjets nach Washington D.C. fliegen zu lassen, aus denen Leute entsteigen, die ihre Hand aufhalten und erzählen, dass sie jetzt Kosten einsparen und rationalisieren müssen", entzürnt sich der republikanische Abgeordnete Gary Ackerman laut CNN.

Der republikanische Abgeordnete Brad Sherman fragte zu Beginn der Anhörung, welche der Anwesenden mit kommerziellen Airlines angereist sein. Keiner meldete sich. Anschließend fragte er, ob denn jemand bereit wäre, seinen Privatjet zu verkaufen. Erneut ging keine Hand nach oben.


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WebReporter: sv3nni
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Staat, Staatshilfe
Quelle: www.cnn.com

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.11.2008 09:27 Uhr von Hallo 2400
 
+18 | -0
 
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da sieht manns wieder wenns den reichen. An ihr eigenes geld geht sind sie zu keinen Kompromissen bereit.Das möche ich mal sehen ich komme mit einem neuenMercedes bei der Arge vorgefahren . und lege meine Autopapiere vor zwecks Prüfung zwecks beantragung auf ALG 2 da heisst es doch als erstes verkaufen sie erstmal ihren neuen Mercedes.
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22.11.2008 09:45 Uhr von artefaktum
 
+13 | -0
 
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Geht´s meinem Unternehmen gut kann ich mir ggf. was extra leisten. Geht´s meinem Unternehmen schlecht, muss ich mein Geld zusammenhalten. Wohl eine der ältesten kaufmännischen Grundtugenden überhaupt.

Wer sich bei schlechten Geschäften solche Späße wie Privatjets leistet (bzw. solche Extras auf Unternehmenskosten nicht entschieden ablehnt) ist ein schlechter Kaufmann und hat nichts in seiner Position verloren.

Das es da nichts noch obendrauf auf Kosten der Steuerzahler gibt, versteht sich dann wohl von alleine.
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22.11.2008 09:58 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
+4 | -22
 
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22.11.2008 10:00 Uhr von vostei
 
+14 | -0
 
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:D D D: qed...

und das Beste: ihnen selber ist das wahrscheinlich nicht mal aufgefallen, wie dumm sie dabei agieren - die stehen halt überall, nur nicht mehr im richtigen Leben...

*teeren und federn*

^^
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22.11.2008 10:02 Uhr von artefaktum
 
+12 | -0
 
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@Tzvi_Nussbaum: "wenn die sich ihre privatjets angeschafft haben, als es den unternehmen noch gut ging, was hat das jetzt damit zutun das sie damit angereist sind^^?"

Schau dir mal an, was so ein Ding an Unterhalt kostet. Das kann ich mir leisten, wenn es meinem Unternehmen gut geht aber nicht, wenn ich vor der Pleite stehe.
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22.11.2008 10:03 Uhr von vostei
 
+6 | -0
 
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@Nussbaum ;): Sprit, Untehalt etc pp -

es soll durchaus auch eine recht komfortable Businessclasses bei ein oder zwei der drei Fluggesellschaften in den USA geben... ^^

*teeren und federn* :)
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22.11.2008 10:06 Uhr von artefaktum
 
+2 | -1
 
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@ vostei: Du hast ja (glaube ich) ganz gut Ahnung von so Flugsachen. Weißt du etwa, was so ein Learjet im Monat kostet mit allem drum und dran? Würd mich mal interessieren.
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22.11.2008 10:08 Uhr von Tzvi_Nussbaum
 
+3 | -6
 
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aber wenn mein arbeitgeber mir ein exorbitantes gehalt bezahlt, und ich mir diese dinge leisten kann, warum soll ich dann mit meinem privatvermögen haftbar gemacht werden? und das diese chefs die unternehmen alleine gegen die wand gefahren haben darf bezweifelt werden.

da kommt vieles zusammen. finanzkrise, ständiges leben auf pump in den usa, schuldenverschiebung usw.

also ich sehe da nichts verwerfliches drin, sich den gegebenheiten eines landes anzupassen und die amis sind eben mega schuldenmacher und die blase ist nun geplatzt. ich würde mir meinen benz nicht vermiesen lassen, weil meine firma kaputt ist als bsp.
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22.11.2008 10:16 Uhr von artefaktum
 
+7 | -0
 
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@Tzvi_Nussbaum: "aber wenn mein arbeitgeber mir ein exorbitantes gehalt bezahlt, und ich mir diese dinge leisten kann, warum soll ich dann mit meinem privatvermögen haftbar gemacht werden?"

Es geht hier nicht um Haftbarmachen von Privatvermögen. Diese Jets werden selbstverständlich auf Unternehmenskosten bezahlt (also nichts anderes als Spesen). Und wenn es meinem Unternehmen schlecht geht, muss ich halt eben Sparen und eben auch(!) bei den Spesen.

Wenn ich einen Geschäftsführer hätte der mein Unternehmen leitet und dieses Unternehmen kurz vor der Pleite steht, dann verlange ich auch, das er bei seinen Spesen schon von sich aus kürzer tritt. Das hat was mit der Identifikation mit dem eigenen Unternehmen zu tun (zudem aber auch mit sozialer Kompetenz).

Das Menschen in so wichtiger Position solche kaufmännischen Grundtugenden vermissen lassen, spricht nicht gerade für deren fachliche und persönliche Kompetenz.
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22.11.2008 10:17 Uhr von huschhusch
 
+6 | -0
 
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nur nur bezahlen diese 3 Raffzähne ihren Privatflug aus der Firmenkasse und wenn die schon leer ist, dann zahlt das bereits jeder einzelne Arbeitnehmer anteilig mit seinem entgangenen Lohn/seiner entgangenen Abfindung oder seinem entgangenen Arbeitsplatz.
So ein Flug kostet hin und zurück ungefähr 55.ooo Dollar, 3 Linienflüge hätten Bussinessclass ca. 3.000 Dollar gekostet.
Die Differenz zahlen immer die Angestellten!!!
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22.11.2008 10:25 Uhr von vostei
 
+3 | -0
 
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ne du, das sind keine noobs: die ceos der genannten drei sind lange genug dabei, um die zeichen der zeit zumindest ansatzweise zu erkennen...

außerdem: solche ein canossagang muss auch geplant ablaufen und so viel kurzsichtigkeit ist einfach - teeren und federungswürdig :DDD

zu den kosten - der preis socher fluggeräte ist neu überall gleich - in nordamerika ist der geschäftsfliegermarkt jedoch weit größer als hier und das personal - die sklaven ^^ - das dürfte auch etwas weniger verdienen und der wettbewerb der anmbiter ist auch hart...

zu klären wäre also, ob das wirklich reine privatflieger waren oder dienstleister...

trotzdem: teeren und federn ^^ - was GM mit Opel getrieben hat - die entwicklungskosten auf europa buchen und die europäischen gewinne auf das stammhaus - das ist unter aller sau, verwunderlich, dass es legal ist UND dumm - weil es den wert von Opel mindert, falls man es doch veräußern wollte - aber: GM hat hoffnung auf dt. unterstützung....
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22.11.2008 10:36 Uhr von Floppy77
 
+4 | -0
 
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Das: ist ja wohl mehr als dreist. Aber mal ehrlich, wer glaubt, dass Manager bei uns auf Teile ihres Gehalts verzichten würden? Als erstes wird auch hier die Hand aufgehalten, dann werden Arbeiter entlassen oder Kurzarbeit eingeführt und dann werden die Managergehälter erhöht.
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22.11.2008 11:07 Uhr von kingoftf
 
+7 | -0
 
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Der GM: CEO hat ja bei der Anhörung auf die Frage, ob einer der anwesenden Manager bereit wäre,für symbolische 1 Dollar im Jahr zu arbeiten, statt für 12 Mio, gesagt: "Nein, so wie es ist, ist es gut"

Ja, so wie es ist,ist es gut, dass muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, Millionen von Arbeitern in der Automobilindustrie in den USA wissen nicht, ob sie in ein paar Monaten von arbeiten und dieser ******* hat den Schuss nicht gehört, die 3 Grossen produzieren seit Jahren am Markt vorbei, Auto, die kein Mensch mehr kaufen will, eindeutiges Missmanagement, aber "es ist gut"

Hat mich aber köstlich amüsiert, wie die drei Figuren da bei der Anhörung bloss gestellt worden sind.
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22.11.2008 11:57 Uhr von KillA SharK
 
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"Haste mal ne Milliarde?": oder wie darf man sich das vorstellen?
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22.11.2008 12:47 Uhr von Schäff
 
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Reisen im Privatjet ist bei zweien eine Pflicht: Soweit mir bekannt ist, sind zumindest die Chefs von Ford und Chrysler aus Sicherheitsgründen vertraglich verpflichtet Firmenjets, bzw. Privatjets zu benutzen. Insofern kann man diesen Herren eigentlich keinen Vorwurf machen.
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22.11.2008 13:12 Uhr von artefaktum
 
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@Schäff: "Soweit mir bekannt ist, sind zumindest die Chefs von Ford und Chrysler aus Sicherheitsgründen vertraglich verpflichtet Firmenjets, bzw. Privatjets zu benutzen."

Und jetzt rate mal, wer da mit an den Vertragsverhandlungen sitzt? Wie machen das eigentlich andere Arbeitnehmer?
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22.11.2008 13:32 Uhr von artefaktum
 
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@europameister: "zwar für manche merkwürdig, aber wie sollen denn geschäftsführer der grössten auto firmen der welt anreisen?"

Erste Klasse Linienflüge vielleicht?
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22.11.2008 13:47 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@europameister: "wer hat denn letztenendes das problem ? die wirtschaft oder der staat?"

Wenn die Wirtschaft kein Problem hat, warum geht sie dann zum Staat betteln?

"für alle die meinen die wirtschaft, verstehen nich warum unsere welt zwangsglobalisiert wird, nämlich um genau solche probleme von einem land zu einem anderen zu tragen wo die arbeiter für ein paar cents arbeiten"

Warum sind alle Firmen der Welt dann nicht schon längst in dem Land, wo es die niedrigsten Löhne gibt?

Lohnkosten sind ein(!) Produktionsfaktor unter vielen und noch nichtmals der wichtigste. Dieses stumpfe "Wenn hier nicht alles läuft wie wir das wollen gehen wir weg" ist ein Mythos der von denjenigen in die Welt gesetrzt wird, denen er nutzt, nämlich den Konzernen selbst. Deshalb müssen wir diesen Unsinn aber noch lange nicht glauben.

"Firmen gehen automatisch dahin, wo Arbeit am wenigsten kostet" ist Kartoffelmarktlogik, die mit der realen Ökonomie sehr wenig zu tun hat.
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22.11.2008 14:05 Uhr von FlatFlow
 
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@vostei: Ich bin mit dir eine Meinung über, "Teeren und Federn".
Die Manager fühlen sich inzwischen, als wären sie was besonderes, was besseres. Sie stellen sich hin, fördern Geld ohne einen Plan zu haben wie es weiter gehen soll und denken das passt schon. Das was heute bei den drei Firmen vom Band rollt, ist in meinen Augen, zum größten teil Schrott auf vier Rädern.
Ich halte diese Menschen für irrationales, verschwenderisches, Geldgieriges Gesindel ohne Skrupel.

In einem liegst du aber falsch und zwar, Opel gibt es seit 1929 nicht mehr, es gibt nur noch den Name Opel, alles andere ist GM und wenn GM pleite geht ist "Opel" ebenfalls pleite. Das ist wie mit Swiss (Air), 100% der Firma gehört der Lufthansa AG. Alles was erwirtschaftet wird, geht auf das Konto der Lufthansa.
Und Opel gehört ebenfalls zu 100% GM seit fast 90 Jahren, jeder Cent der erwirtschaftet wird geht in die USA. Opel hat nicht einmal ein Konto, wenn der dt. Staat Geld geben müsste, wer bekommt es also, bestimmt nicht Opel sondern GM. Nur weil GM in dt. produziert und den Namen Opel als Marke lässt, heißt es noch lange nicht, dass Opel existiert, es ist nur eine Fatamorgana ;)
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22.11.2008 15:48 Uhr von George Hussein
 
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Privatjet heißt, dass er demjenigen privat gehört. Von daher sind sie NICHT auf kosten der Firma angereist.
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22.11.2008 16:00 Uhr von artefaktum
 
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@George Hussein: "Privatjet heißt, dass er demjenigen privat gehört. Von daher sind sie NICHT auf kosten der Firma angereist."

*lol* Zahlst du deinen Dienstwagen auch aus eigener Tasche?
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22.11.2008 16:18 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Warscheinlich: sind die Abgeordneten blos neidisch :D
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22.11.2008 17:51 Uhr von Shakotai
 
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@DesWahnsinnsFetteKuh: Wohl eher realistisch als neidisch.

Was würdest du als Sozialbeamtin in Deutschland machen, wenn da jemand im Rolls Royce oder Ferrari ankommt, einen Anzug trägt, der mehrere deiner Monatsgehälter gekostet hat, evtl. noch eine Uhr für 10-tausende am Arm und würde bei dir Sozialhilfe beantragen?
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22.11.2008 18:00 Uhr von George Hussein
 
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@ artefaktum: Dienstwagen -> Firma zahlt
Privatwagen -> Ich zahle
Firmenjet -> Firma zahlt
Privatjet -> Ich zahle

So schwer ist das doch nun wirklich nicht....
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22.11.2008 18:08 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Sorry Leute: Wusste nicht das ihr die neiddebatte für voll nehmt.

Dachte eigentlich jeder wüsste das "Neid" nur ein argument ist um die Leute klein zu halten.

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