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Ifo-Chef befürchtet einen baldigen Anstieg der Arbeitslosigkeit

Hans-Werner Sinn, Chef des ifo-Instituts, rechnet mit einem schnellen Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Er geht von einen Anstieg unter fünf Millionen aus. Grund dafür seien die Reformen durch Hartz IV.

Staatliche Interventionen für Opel begrüßt er nicht, diese Gelder würden an General Motors weitergeleitet. Eine strukturelle Bereinigung könne, so Sinn, nur in einer Flaute von statten gehen.

Auch in den USA ist das Thema Arbeitslosigkeit aktuell. Kürzlich wurde eine Verlängerung der Zahlungsfristen für Arbeitslose beschlossen. Mit zuletzt über sechs Prozent stieg die Arbeitslosenquote auf das höchste Niveau der letzten 14 Jahre.


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WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Arbeit, Anstieg, Arbeitslosigkeit
Quelle: www.welt.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.11.2008 07:29 Uhr von onkelbruno
 
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Sinn hat Recht, wenn er vor staatlichen Eingriffen warnt. Dies kommt zwar nicht bei jedem in der Belegschaft an, aber was soll man machen?
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21.11.2008 09:11 Uhr von papa-schlumpf1970
 
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Wenn ich den sein neoliberales Gequatsche schon wieder höre, kommt mir mein Frühstück hoch.

Wenn es nach Herrn Sinn [muß wohl ein Künstlername sein] geht, sollten Mittel- und Unterschicht doppelt so lang arbeiten und die Hälfte verdienen.

Zum Glück werden solche depperten "Wirtschaftsexperten" in den Polittalkshows nicht mehr als "letzte moralische Instanz" gesehen, sondern ihre Aussagen von den Zuschauern kritisch hinterfragt.
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21.11.2008 09:46 Uhr von chitah
 
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Ja, natürlich Es muss ja schließlich der Boden bereitet werden um den Mindestlohn weiterhin zu verhindern. Jetzt hat man ja ne neue Begründung.

Was hält den der nette Herr davon sich mal gegen staatliche Interventionen mittels ALGII-Aufstockung auszusprechen? Schließlich kommt das auch nur der Gewinnmaximierung der entsprechenden Unternehmen zugute.
Ach, ich vergaß...man muss ja dann den von der Globalisierung bedrohten Briefträgern und Wachleuten nen vernünftigen Lohn zahlen.
Da wirbt man doch lieber dafür Opel ausbluten zu lassen und dann zigtausende billige Arbeitskräfte zu haben, die man über Zeitarbeitsfirmen wieder schön ausnehmen kann.
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21.11.2008 11:32 Uhr von Izzo62
 
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Die jetzigen: Zahlen sind doch sowieso nur ne Farce.

Solange 1-€-Jobber und Arbeitslose die in einer Maßnahme (wie Schulungen, Bewerbertraining etc) stecken aus der Statistik fallen, kann kein Möchtegern-Politiker oder Politikerin mir verkaufen das die Wirtschaft und der Arbeitsmarkt gesund ist.

Die 1-€-Kräfte und "Schüler" bekommen ihr Geld immer noch vom STeuerzahler. Meist sind diese Maßnahmen noch teurer als normales H4. Da müssen die Vermittlungsagenturen und Schulen bezahlt werden.

Macht euch mal schlau. Das ist sone Verarsche. Und alle Bild-Leser fallen drauf rein.

Hinzu kommen dann noch die Pseudo-Dokus im TV. Da heisst es ich kaufe hier und ich kaufe da. Oder kauft lieber teuer statt billig oder ähnliches. Die wollen uns klarmachen, dass wir alle wohlhabend sind und konsumieren sollen. Die wiegen uns in einer gefährlichen Sicherheit.
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05.12.2008 14:03 Uhr von papa-schlumpf1970
 
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reale Arbeitslosigkeit: Die reale Arbeitslosigkeit beträgt laut "Deutschem Bundestag, PuK 2 - Parlamentskorrespondenz":

6,348 Millionen !

"Von den 2007 durchschnittlich 6,348 Millionen Beziehern von Arbeitslosengeld I (Alg I) und Arbeitslosengeld II (Alg II) sind laut Bundesregierung 3,135 Millionen (49 Prozent) nicht in der Arbeitslosenstatistik registriert."

Meiner Meinung nach sind 6,3 Millionen Arbeitslose immernoch zu wenig, aber wenigstens wird einem nicht mehr dieser Unsinn von wegen 3 Millionen erzählt.

Quelle: http://www.bundestag.de/...

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