21.11.08 08:26 Uhr
 817
 

Weltbankchef: Finanzkrise mühsamer als bisher angenommen

Der Weltbank-Präsident Zoellick sprach in Hinblick auf die Finanzkrise von einer kommenden, umfangreichen Wirtschaftskrise. Dieser folge dann eine Krise auf dem Arbeitsmarkt. Für Entwicklungsländer befürchtet Zoellick das Kommen einer humanitären Krise.

Der Präsident der Weltbank befürwortete die Schritte der Länder. Nationale Maßnahmen am jeweiligen Finanzsystem verbunden mit Konjunkturprogrammen sei der richtige Weg.

Hinsichtlich des Kreditgeschäftes warnte Zoellick vor der Entstehung einer "Blase", infolge der hohen Geldumlaufes. Daher warnte er die Zentralbanken und Kontrollinstitutionen zur Achtsamkeit. Zoellick sprach sich dafür aus, in der aktuellen Lage auch die Zukunft im Blick zu haben.


WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Finanz, Finanzkrise, Weltbank
Quelle: www.n-tv.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Türkei: Wirtschaft um elf Prozent dank billigem Geld angestiegen
Deutsche Bahn: Erneut Pannen bei der neuen Schnellstrecke Berlin-München
Auf Amazon kann man "Nazi-Lego"-Figuren kaufen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.11.2008 06:26 Uhr von onkelbruno
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Zoellick wird wohl Recht behalten, zumal sich der ein oder andere auf eine Krise eingestellt hat. Wäre doch schade ....
Kommentar ansehen
21.11.2008 09:29 Uhr von papa-schlumpf1970
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
Da hat der Mann völlig Recht.
Jedes Geld im System muß durch einen realen Gegenwert gedeckt sein!

Momentan "druckt" die Notenbank EZB ohne Ende Geldscheine. Die Geldmenge (M3) wird momentan um 10-12% pro Jahr erhöht. Die Wirtschaft stagniert oder wächst um 1%.

"Gleiche Wirtschaftskraft" bei "10% mehr Geld im System"
= Geldwertverlust (reale Inflation ~9%).

zum Vergleich, offizielle Inflation (nach Warenkorb): 3,5%

-----

Quelle:
http://www.bundesbank.de/...
Kommentar ansehen
21.11.2008 09:48 Uhr von bolitho
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Ja, so`ne Krise ist ganz schön mühsam herzustellen und zu verwalten... das kann nich´ jeder!
Ansonsten ist das was der Herr Zoellich da so sagt typisch politisch - viel reden ohne dabei etwas zu sagen.
Kommentar ansehen
21.11.2008 10:19 Uhr von giminic_
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Klar: selbstverständlich wird das ein mühsames Kapitel in unserer Geschichte werden. Oder hat einer der Party-Bänker gedacht er könnte die Sache einfach austehen mit rumsitzen und abwarten dass sich die Wogen glätten?

Soviel zur Polemik von mir ;)
Kommentar ansehen
21.11.2008 10:43 Uhr von bolitho
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Rumsitzen tun die im Moment sicher nicht die müssen schließlich jetzt eine neue Kreativität entwickeln um ihre Prämienzahlungen zu retten - die Ärmsten... nachdem sie sich von der Nacht in Dubai erholt haben, selbstverständlich.
Kommentar ansehen
21.11.2008 18:17 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Schwere Operation ! ! ! Was ist das denn für eine News??? Interessantes und vielschichtiges Thema und dann lese ich so was.
*würg*****

Da muss ich doch mal kurz "Halbgott in Weiß" spielen. Fangen wir also an, das redaktionelle Skalpel heraus zu holen und die schwere Operation am offenen Hirn über die Bühne zu bringen. [Schwester, Zange, Skalpel und jede Menge Handtücher....]

Überschrift:
Du meintest hoffentlich, dass das "Bewältigen" einer solchen Krise "mühsamer" ist. Eine Krise kann niemals "mühsam", sie ist wenn schon eher "nachhaltig", "langfristig", "heftig" oder einfach nur "schwer". [Schwester - Absaugen]

1. KA:
Die Aufzählung am Ende des ersten Satzes geht gar nicht. "kommende, umfangreiche" Hä??? Wollten wir da zu viele Sachen auf einmal im Satz unterbringen? 3. Satz: das "Kommen" klingt auch nicht gerade glücklich. besser: "Zoellick befürchtet nun humanitäre Krisen in einigen Entwicklungsländern." [Schwester, wie ist der Puls?]

2. KA:
Der erste Satz verwirrt an der Stelle. Die Schritte, das eigentlich Wichtige, werden nachgeschoben. Auch das hätte man besser unterbringen können. 2. Satz: "sei" bitte als Plural benutzen, es bezieht sich immerhin auf "die nationalen Maßnahme-n-", ergo: "seien" [Schwester Tupfer]

3. KA: 1. Satz: "infolge der hohen Geldumlaufes" ***michwirdschwindelig****. Es muss wohl heißen: "infolge der hohen Geldumläufe" oder infolge -des- hohen Geldumlaufes. Jaja, der Plural. Ein übler "Fall", schließlich kommt er immer mit Mehreren. Weiter im Text:
2. Satz: Niemand sollte zur Achtsamkeit "warnen". üblicherweise "mahnt" man zur Achtsamkeit. Oder - alternativ - warnt man vor einer Gefahr, aber niemals "warnt" man vor "Achtsamkeit". Dieser Satz macht so keinen Sinn. 3. Satz: Dieser Satz ist eine "eierlegende Wollmilchsau" der allerfeinsten Sorte. Jedes Handeln ist zukunftsgerichtet. Der Aussagewert dieses Satzes kommte der "Doppel-Null" ziemlich nahe. Solche Nullsätze aus der Originalnews kann man auch mal getrost weg lassen. Wichtiger an dieser Stelle wäre der Hinweis auf die Sicherung kurzfristiger Liquidität.
[Schwester Zunähen, Saubermachen]

Ein Beispiel, wie man dies alles anstelle des zweiten und dritten Satz der 3. KA formulieren könnte, wäre:

"Zentralbanken und Kontrollinstitutionen sollen nach Meinung Zoellicks die weitere Entwicklung sehr genau beobachten, gleichzeitig aber auch die kurzfristige Liquidität sichern."

[Schwester, machen Sie bitte die Papiere fertig und rufen Sie ein Taxi!]

Nixfürungut.... Aber die News gewinnt die "Dunkelgrüne Kartoffel des Tages" in allen drei Kategorien ("Ausdruck", "grammatikalische Korrektheit" und "allgemeiner Eindruck").

Die Moral von der (Parallel)Geschicht´:
Der Patient hat die OP gut überstanden und ist bereits wieder entlassen. Er hat sich einen Duden und eine Zeitung gekauft, die nur ein "Bild" auf der ersten Seite zeigt. Auf dass der sprachliche "Glanz" vergangener Meldungen wieder zurückkehre. Alles wird gut!
Kommentar ansehen
22.11.2008 07:40 Uhr von onkelbruno
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Operation gelungen: Vielen Dank für die Kritik.

Überschrift: Eine Krise kann durchaus "mühsam" (=schwierig, fordernd) sein.
1.KA:
- "kommende, umfangreiche" (= In der Zukunft liegende Wirtschaftskrise, die weitreichend sein wird)
- "Kommen einer Krise" (=Angst, dass dies eintritt)
2. KA:
- sei; du hast völlig Recht, Plural wäre angebrachter
3. KA:
- 1. Satz: wieder die Sache mit dem Plural
- 2. Satz: "mahnen" statt "warnen", Recht hast du
- 3. Satz: "zukunftgerichtetes Handeln" (= gemeint ist damit, dass man in seinen Taten nicht nur die kurzfristigen, sondern auch die langfristigen Auswirkungen im Blick haben sollte)

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ex-Paralympics-Star Oscar Pistorius wurde bei Gefängnisschlägerei verletzt
Moskau: Russischer Geheimdienst vereitelt angeblich Terroranschlag zu Neujahr
Österreich: Gasstation-Explosion fordert einen Toten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?