20.11.08 17:48 Uhr
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Osnabrück: 13 Verletzte durch ausgelaufene Flusssäure

Am heutigen Donnerstag ist es im Osnabrücker Hafen zu einem schweren Chemieunfall gekommen. Ein 1.000-Liter-Fass mit Flusssäure schlug leck und lief teilweise aus. 13 Menschen wurden verletzt, vier davon schwer. Ein betroffener LKW-Fahrer begab sich sogar zunächst noch auf seine Tour.

Er wurde jedoch nach zehn Kilometern Fahrt aufgehalten und versorgt. Alle Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Bei dem Unfall, der während des Transports des Fasses auf einem Gabelstapler passierte, liefen 300 bis 400 Liter Säure aus.

Der Fahrer des LKW und der des Gabelstaplers versuchten offenbar zunächst selbst, den Schaden am Fass zu beheben. Flusssäure ist lebensgefährlich, da Verletzungen durch die hochgiftige Substanz nicht immer sofort bemerkt werden. Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.


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WebReporter: sluebbers
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verletzung, Verletzte, Osnabrück, Fluss
Quelle: www.neue-oz.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2008 16:42 Uhr von sluebbers
 
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In der Quelle sind umfangreiche Informationen auch durch Querverweise zu finden. Das Zeug ist wirklich hochgefährlich.
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20.11.2008 17:52 Uhr von Okonomiyaki
 
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die säure verursacht glaube ich auch richtig geschwüre...
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20.11.2008 18:16 Uhr von casus
 
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Nicht glauben, kurz Sachinfos suchen und Posten: Wikipedia: Flusssäure http://de.wikipedia.org/...

Giftinfo Uni Mainz:
http://www.giftinfo.uni-mainz.de/...

Sicherheitsdatenblatt [pdf] http://assets.chemportals.merck.de/...
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21.11.2008 00:47 Uhr von Bommel101
 
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was soll man nicht glauben? der unfall hat stattgefunden.
es waren zwar nur 2 "scherverletzte", aber das ist besser als vier davon. fakt ist auch, das der fahrer noch "auf tour war".
und fakt ist auch, das flußsäure hochgefährlich ist. zumindest in der konzentration, um die es sich dort gehandelt hat.
allerdings war es kein faß, sonder ein IBC.
also ein kunstoffbehälter mit metallverstärkten seiten. haben viele auch im garten stehen.
und wikipedai als quelle für sachinfos zu nennen, um darauf eine behauptung zu sützen halte ich auch für keine so gute idee.
lg,
Bommel
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21.11.2008 16:50 Uhr von casus
 
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@Bommel101: "glauben" - Bezog sich auf die Aussage: "säure verursacht glaube ich auch richtig geschwüre"

"wikipedai als quelle für sachinfos zu nennen, um darauf eine behauptung zu sützen halte ich auch für keine so gute idee."

Ich übrigens auch nicht und wenn Du meine Links verfolgt hättest, wäre es Dir auch aufgefallen ;-)

Allerdings halte ich Wikipedia ersteinmal für eine gute Anlaufstelle, um neben Google den Start für eine Recherche zu beginnen. Sei es um an weiterführende Webadressen zu kommen oder an Begriffe, die für eine Googlesuche verwendet werden können. Es wäre nicht das erst Mal, das ich zu einem Thema, das mich interessiert, ersteinmal über einen Wikiartikel überhaupt an Bezeichnungen, Zusatzinfos gekommen bin, die es mir dann erlaubt haben mit Google gezielter zu suchen.

Die von sluebbers benannte Quelle selbst, gibt schon "weiterführende Infos" her. Allerdings verbleiben die Links vorrangig im Angebot selbst und sind nicht mit Quellenangaben belegt, die eine Einschätzung der Information erlauben.

Schaun wir mal:

Artikel: Zur Sache: Flusssäure
http://www.neue-oz.de/...
Ohne Kennzeichnung über den Autor.

Ups, wo da wohl die Originalquelle ist: http://www.google.de/...

Artikel: Karte: Chemieunfall in Osnabrück
http://www.neue-oz.de/...
Fein, ein Bild, wo das ist. Autorenkennzeichnung auch hier Fehlanzeige.

Artikel: Stichwort: Chemieunfälle
http://www.neue-oz.de/...
Quelle DPA, aber auch nur eine typische Vervielfältigung der Gefahrenliste ohne eigentliche Hintergründe, die eine Bewertung erlauben würde. Mehr so eine Art Emotionalhinweis..

Naja, und was wären Unfälle ohne Bilder:
Bildergalerie: Chemieunfall im Hafen löst Großeinsatz aus
http://www.neue-oz.de/...
http://www.neue-oz.de/...
Da gruselt es einen ja richtig. Sieht richtig Spacig aus. Hintergrundinfos keine ....

Und dann noch:
PDF: Auszug aus Unfall aktuell zum Thema Flusssäure
http://www.neue-oz.de/...
Quellenangabe: Unfallversicherung aktuell 1/2001 !!
Wohl nicht so aktuell wie der Name der zitierten Publikation vermuten lässt, obwohl man zugute halten muss, das bestimmte Gefahreninfos auch noch nach Jahren stimmig sind.

Jetzt halten wir da mal Wikipedia dagegen, den die Neue OZ wohl auch kennen wird (siehe oben).
Unter Referenzen findet sich:

Holleman-Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie, 102. Auflage, Berlin 2007. ISBN 978-3-11-017770-1

Das von mir angegebene Sicherheitsdatenblatt Stand: 03.11.2005, schon aktueller und mit Bennennung der Quelle, was einem erlaubt die EG-Richtlinien aufzufinden.

Eintrag zu CAS-Nr. 7664-39-3 im European chemical Substances Information System ESIS

Eintrag zu Fluorwasserstoffsäure in der GESTIS-Stoffdatenbank des BGIA, abgerufen am 11.01.08
...
und ganz spannend unter Weblinks: Weitere Informationen über HF der Giftinfo Mainz
http://www.giftinfo.uni-mainz.de/...

Dort findet sich übrigens auch unter: "Eigenschaften und Wirkungen:" die Zeile "Sie gehen in hartnäckige Geschwüre über, die durch sehr schlechte Heilungstendenzen gekennzeichnet sind."

Also nix glauben, sondern belegbare Fakten.

Warum, war die NOZ nicht in der Lage, diese Informationen zu verlinken. Vielleicht, weil sie dann irgendwann doch die Quelle Wikipedia im Artikel hätten bennennen müssen?

Aber eine Zeitung ist natürlich glaubwürdiger als ein Wikipediartikel (letzeres steht und fällt mir der Referenzierung auf die Quellen der Information - bei der NOZ braucht es das wohl nicht....)

So, das ist mein Ansatz für eine Recherche mit Wikipedia. Den Giftinfo Uni Mainz Link hätte ich mir schon im Newsartikel gewünscht. Bei der NOZ sowieso. Es steht aber nirgendwo geschrieben, das bei Shortnews nicht ergänzende Infos zu einer Meldung stehen dürfen. Sozusagen weiterführend als das Original ;-)

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