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USA: FED aufgrund mangelnder Transparenz bei Milliardenkrediten verklagt

Das anfangs gefeierte "Rettungspaket" der US-Regierung gerät mehr und mehr außer Kontrolle. Ursprünglich wurde insbesondere gegenüber dem Kongress versprochen, größere Transparenz walten zu lassen. Doch wen die FED derzeit alimentiert, wer wie viel Geld erhält, das bleibt im Dunkeln.

Ursprünglich war von einem Rettungspaket in Höhe von 700 Milliarden die Rede. Doch bereits jetzt hat die FED rund zwei Billionen verteilt. Journalisten und Politiker wollen wissen, wer das Geld erhalten hat, doch die FED schaltet auf stur.

Das bringt einige Politiker und Journalisten nun auf die Barrikaden. Der Informationsanbieter Bloomberg hat die FED nun verklagt auf Herausgabe von Informationen über die Empfänger der Billionen. Bloomberg beruft sich auf den U.S. Freedom of Information Act und will so mehr Transparenz erzwingen.


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WebReporter: sv3nni
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Milliarde, Transparenz, FED
Quelle: www.bloomberg.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2008 15:58 Uhr von sv3nni
 
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Die US Zentralbank wird mehr und mehr zum Selbstbedienungsladen der Hochfinanz - ich wünsche Bloomberg auf alle fälle gutes gelingen! Am 22.Nov findet übrigens in den USA eine landesweite Demo für die Abschaffung der FED statt - sehr begrüßenswert: http://endthefed.us/
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20.11.2008 16:37 Uhr von Second2None
 
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Die FED, dieses Monster geschaffen auf Jekyll Island, gehört meiner Meinung nach abgeschafft. Diese verdammte Einrichtung ist privater Natur und untersteht nicht der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika, was in meinen Augen schon eine Ungeheuerlichkeit darstellt, die ihresgleichen sucht.

Diese Banker Brut verarscht die Menschen nach Strich und Faden.

Time to wake up..
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20.11.2008 16:43 Uhr von meisterkalle
 
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und ich hoffe wir lernen was daraus. Immer getreu dem Motto Traue deinem Banker nicht er könnte ein legaler Dieb sein.
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20.11.2008 16:46 Uhr von s8R
 
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Zur FED:

Zeitgeist - bei google video eingeben.

Sicher nicht 100 % richtig und etwas verschwörerisch, aber dran ist sicher was!
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20.11.2008 17:13 Uhr von chefcod2
 
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@ s8R und alle: "Freedom to Fascism german" video-googeln

Der beste Film zum Thema FED. Von Aaron Russo
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20.11.2008 22:49 Uhr von s8R
 
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Ich wäre bei Zeitgeist aber wie gesagt sehr vorsichtig.

Es sind schon die reisserischen Szenen (schnelle abfolge von Kreigshandlungen) und Musik die einen kundigen Dokufan etwas an objektivität zweifeln lassen.

Und auch wenn nicht jedes Zahnrad ins andere greifen mag, so leben wir immernoch nicht in einer Matrix.
Danke für die Videos dennoch!
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21.11.2008 04:03 Uhr von sv3nni
 
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Die Machenschaften der FED sind: sind eigentlich schon lang bekannt. Hab gestern erst wieder ein Video von vor 1996 entdeckt:
http://video.google.com/...
Nur hat sich bisher niemand interessiert weils keine wirtschaftlichen Probleme gab.
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07.03.2009 03:54 Uhr von Bambusfackel
 
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die FED: Zeitgeist beschreibt die Problematik der kreditweisen Geldschöpfung besser als Freedom to Fascism... Russo konzentriert sich zu sehr auf die Illegitimität der income tax in seinem Film.
Allerdings ist der erste Teil von Zeitgeist, die Religionskritik, sehr sehr fragwürdig recherchiert und überhaupt nicht nötig, um den Rest zu erklären.
Zeitgeist Addendum ist da allerdings ein viel besser gelungener Film, wenn gleich auch ich das Venus-Projekt für zu utopisch halte, um es vom jetzigen Status Quo der Menschheit aus etablieren zu können... Aber in diesem Teil wird noch das Problem der Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken (Fractional Reserve Banking) beschrieben... Zudem wird die Notwendigkeit der Ausbeutung von dritte Welt Ländern durch die Problematik der Notwendigkeit von ständig exponentiellem Wachstum, die auf unser Schuldgeldsystem (bzw. explizit auf den nicht mitgeschöpften Zins bei der Geldschöpfung) zurückzuführen ist, erklärt und wie dies geschieht in Form von economic hitmans wie John Perkins (Buch-Tip: "Confessions of an economic hitman").
Es ist wichtig, dass die Leute dahinter steigen, wie Geld entsteht. Sowohl bei Zentralbanken (die oftmals wie im Falle der FED in privatem Besitz sind, oftmals aber auch durch die komplexen Anteilseigner-Verschachtelungsstrukturen hinsichtlich des Besitzes nicht genau durchschaut werden können) als auch bei privaten Geschäftsbanken.
Zitat Henry Ford:
"it is well-enough, that people of the nation do not understand our monetary and banking system, for if they did, i believe we would have a revolution before tomorrow morning"

Information is the weapon of the future! (for both sides... the ones, defending the transparency of truth, but the ones defeating it, too!)
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07.03.2009 04:15 Uhr von Bambusfackel
 
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@sv3nni: "Nur hat sich bisher niemand interessiert weils keine wirtschaftlichen Probleme gab."

Ja... Solange die Volkswirtschaften einigermaßen mit den Zinslasten mitwachsen, können die leistungslosen Einkommen der Geldschöpfer über die Inflation mitfinanziert werden vom Volk.
Warum wird wohl Preisstabilität als 2% Inflation definiert ?
Ganz einfach: Die Zinsen werden bei der Geldschöpfung nicht mitgeschöpft, demzufolge muss für die Rückzahlung aller Kredite (irgendwann wird jeder Kredig mal fällig) neues Geld geschöpft werden. Da dieses allerdings wieder nur über ein Kreditgeschäft geschieht, woraufhin wieder Zinsen fällig werden, die nicht mitgeschöpft werden, haben wir in unserem Geldsystem eine Notwendigkeit hin zu schleichenden Inflation, die überhaupt nichts mit der Ökonomie zutun hat, sondern nur mit dem Geldschöpfungsprozess.
Geld == Schuld... Je mehr Geld im Umlauf ist (von der Differenzierung zwischen Giralgeld und echtem ZB-Geld mal abgesehen), desto mehr Schulden gibt es. Je mehr Schulden es gibt, desto höher die Zinslasten.
Wenn eine Volkswirtschaft nun ewig fortwährend ihre paar Prozente wächst, wachsen die Staatseinnahmen mit, wodurch die höheren Zinslasten bezahlbar sind. Was passiert nun aber, wenn die Volkswirtschaft nicht mithalten kann, mit dem exponentiellen Wachstumscharakter des Zinseszins?
Ganz richtig... Wenn die Zinsen jährlich fällig werden, müssen halt Ausgaben gekürzt werden, Steuern erhöht oder neue eingeführt werden.
Warum haben wir wohl so viele verschiedene Steuern ?
Nicht etwa, weil unsere Regierungen diese bräuchten... Es sind vielmehr einfach nur Verzweiflungsakte, um die Zinsen zu bezahlen und damit das betrügerische Kreditgeldsystem am Leben zu halten.
Wir betreiben Symptombekämpfung statt Ursachenbekämpfung, wenn Politiker versuchen im Rahmen ihrer Handlungsmöglichkeiten, das Geld umzuverteilen.
Aber wenn sich Politiker mit den Herren der Geldschöpfung anlegen und ihre eigene unabhängige, ZINSFREIE Währung aushändigen wollen, dann werden sie z.b. merkwürdigeweise von Ganoven wie Oswald abgeknallt...
Kennedy hat am 4.6.1963 die Execution Order 11110 unterzeichnet und sich das Privileg der Geldschöpfung zurückgeholt, indem er sogenannte silver certificates ausgehändigt hat... Kurz bevor die Federal Reserve Bank of New York aus dem Geschäft gedrängt wurde, ermordete Oswald ihn. Unmittelbar danach wurde die Aushändigung dieses von den Zentralbankern der FED unabhängigen Zahlungsmittels, das durch Silber gedeckt war, wieder eingestellt... Die Interpretation überlasse ich den Verschwörungstheoretikern, aber die Fakten zu benennen, maße ich mir an !

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