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Urteil: Sieben Jahre Haft für die Tötung des eigenen Sohnes

Im Mai diesen Jahres betäubte eine 46-jährige Lübeckerin ihren achtjährigen Sohn mit Beruhigungsmitteln und ertränkte ihn dann in der heimischen Badewanne. Nachdem sie schon zu Prozessbeginn die Tat gestanden hatte, ist nun das Urteil ergangen.

Finanzielle Sorgen und Angst vor der Zukunft waren, nach Angabe der Mutter, die Gründe für ihre Tat. Im Laufe des Prozesses rückte die Staatsanwaltschaft vom Vorwurf des Mordes ab und forderte neun Jahre Haft wegen Totschlages. Die Verteidigung berief sich auf Totschlag in einem minder schweren Fall.

Das Gericht verurteilte die Frau nun wegen Totschlages zu sieben Jahren Haft.


WebReporter: thegood
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Urteil, Haft, Tötung
Quelle: www.stern.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2008 12:08 Uhr von thegood
 
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Ich bin kein Jurist, aber 7 Jahre für die Tötung des eigenen Kindes? Das trifft mein Gefühl von "Gerechtigkeit" kein bisschen. Ich glaube zwar nicht das in solchen Fälle, eine Strafe egal wie hoch sie ausfallen mag, abschreckende Wirkung hätte, aber das Gefühl das eine solche Strafe bei der Gesellschaft hinterlässt, ist kein Gutes. Wahrscheinlich kann man so einen Tat nicht "richtig" bestrafen, aber 7 Jahre?
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20.11.2008 12:43 Uhr von kostenix
 
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lieber hätte sie das kind in ein heim gesteckt und sich selbst ertränkt wenn sie angst vor der zukunft hat... das kind hatte keine angst und wurde trotzdem des lebens beraubt....


im heim und oder bei einer adoption hätte es das kind besser gehabt....
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20.11.2008 12:55 Uhr von chitah
 
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Tja: wahrscheinlich wurde mal wieder festgestellt das die arme Frau doch mit dem Gewissen ihr eigenes Kind umgebracht zu haben, schon genug gestraft ist.
Langsam wird Schwarzers Vision immer mehr zur Wirklichkeit....kotz.
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20.11.2008 14:24 Uhr von Ice_Cream_Man
 
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Unsere Justiz ist kaputt. Warum werden Kindermörder nur so leicht bestraft? Immer wieder muss ich lesen, dass Kindermord nur als Totschlag gewertet wird. Armes Deutschland.

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