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Ekelige hygienische Zustände - Ärztin muss mit Berufsverbot rechnen

Seit Mitte dieser Woche muss eine 56-jährige Medizinerin sich vor dem Landgericht Ravensburg wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz verantworten. Der angeklagten Ärztin wird vorgeworfen, medizinische Spritzen und Mundstücke mehrmals verwendet zu haben.

Der angeklagten Frau wird in hunderten Fällen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz vorgeworfen. Der ihr angelastete Gerichtsprozess beinhaltet weiterhin den Tatbestand gefährlicher Körperverletzung. Die Anklageschrift beinhaltet etwa 2.200 Einzelfälle. Der Staatsanwalt visiert ein Berufsverbot an.

Kernpunkt der Anklage seien die ekligen Zustände in der Arztpraxis, wobei Arzneimittel nicht vorschriftsmäßig sterilisiert worden sind. Die hauptsächlich für Eigenbluttherapien benutzten Spritzen sollen lediglich mit Geschirrspülmittel gereinigt und für verschiedene Patienten benutzt worden sein.


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WebReporter: FredII
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Arzt, Beruf
Quelle: www.aerztezeitung.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2008 12:29 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+8 | -0
 
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Man sollte sie: mit ihren eigenen Spritzen behandeln.
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20.11.2008 12:34 Uhr von inept_aider
 
+9 | -0
 
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Zitat: “Der Staatsanwalt visiert ein Berufsverbot: Dass sie nich mehr praktizieren darf, sollte so was von selbstverständlich sein, dass darüber kein Gericht mehr entscheiden muss.
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20.11.2008 12:45 Uhr von anderschd
 
+11 | -0
 
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Und angezeigt wurde sie: von einer Angestellten, die entlassen wurde, nachdem diese die Frau Dr. auf die Zustände aufmerksam machte.
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20.11.2008 14:05 Uhr von Morgwenna
 
+2 | -1
 
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Genauer lesen!!! In der Quelle ist von "mehreren hundert Fällen" die Rede!!!

Abgesehen davon - dass gerade eine Ärztin so nachlässig mit der Gesundheit der ihr anvertrauten Personen umgeht, schockiert zutiefst. Ich bin ein Anhänger ganzheitlicher Heilverfahren, aber auch die Überzeugung, ganzheitlich heilen zu können, bewahrt einen nicht vor Infektionsgefahren. Na prima, und schon wieder ein kompletter Berufszweig durch den Dreck gezogen...

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