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Leistungsfähigeres Internet könnte 250.000 Arbeitsplätze schaffen

Neusten Erkenntnissen des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) zufolge, könnten durch schnellere Internetanschlüsse bis zu 250.000 neue Jobs deutschlandweit geschaffen werden.

Hierzu müsste jeder dritte Haushalt einen Internetanschluss über das Glasfasernetz erhalten. Weiterhin würde der Einsatz von moderneren Informationstechniken die Industrie spürbar entlasten, wie die Experten des BDI erläuterten.

Auch könnte man durch effizientere Verkehrssysteme eine Summe von ca. 100 Milliarden Euro einsparen, da im Durchschnitt jeder Deutsche bis zu 60 Stunden im Jahr in Staus festsitzt. Zudem könnten schnellere Verfahren in der öffentlichen Verwaltung dafür sorgen, dass Gebühren um 50 Prozent sinken.


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WebReporter: madpad
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Arbeit, Arbeitsplatz, Leistung
Quelle: de.news.yahoo.com

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2008 11:09 Uhr von madpad
 
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Interessante Rechnungen, die der BDI hier aufgestellt hat. Die Frage ist nur, wie viel der dafür nötige Aufwand kostet...
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20.11.2008 11:17 Uhr von ZTUC
 
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nur wo? Wahrscheinlich gibt´s dann mehr Jobs in Indien. Ich gebe nicht viel auf solche Versprechungen, wobei ich allerdings Infrastrukturmaßnahmen als sinnvoll erachte, um gegen eine Rezession vorzugehen, besser als Bürgschaften.
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20.11.2008 11:26 Uhr von Ashert
 
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Also: für den Bau eines deutschlandweiten Glasfasernetzes könnte ich mir das noch gut vorstellen.

Wenn das Netz dann aber irgendwann fertig ist, dann wird es bestimmt eher 250.000 Jobs kosten!
Wenn jeder seine CDs und DVDs wirklich nur noch in Sekunden downloaden kann, dann kauft man die ja noch weniger als heute schon und das kostet dann auch die Jobs in der Musik und Filmindustrie um so mehr!

Die Produktivität in der Industrie nimmt natürlich auch zu, also auch wenn ich absolut für Glasfaser für Alle bin, glaub ich nicht, das dadurch netto neue Jobs entstehen, jedenfalls keine die woanders doppelt wieder wegfallen!
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20.11.2008 12:00 Uhr von madpad
 
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@wolfsburger: Ist mir nicht entgangen. Vielleicht ist damit die Schaffung von Arbeitsplätzen im quartären Sektor gemeint..
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20.11.2008 12:14 Uhr von artefaktum
 
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Dem BDI geht es wohl eher um Umwandlung bestehender Jobs als Schaffung neuer. Welcher Job wird denn in Zukunft neu gebildet nur weil mehr Menschen einen scnelleren Internetzugang haben?

Dem BDI schwebt eher ein größeres Heer an "Selbständigen" vor die heute noch festangestellt sind. Die Vorteile für Arbeitgeber (keine Angestellten sondern nur noch Leute die "hire und fire-mäßig" auf Abruf arbeiten) und alle Nachteile für die "Arbeitnehmer" der Zukunft.
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20.11.2008 12:16 Uhr von botcherO
 
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Jobs: in der Musik und Filmindustrie sind sowieso bereits Tot, zumindest wenn es um die klassischen Verbreitungswege wie CDs und DVDs/BluRays geht.

Etwas digitales läßt sich nun mal ohne Verlust und Schaden kopieren. Etwas unendliches künstlich zu begrenzen, ist kein tragfähiges Geschäftssystem. Sollen die Herrschaften Künstler halt wieder Konzerte und Theaterstücke geben... Und der Rest des unnützen Rattenschwanzes (GEMA, GVU, Lizenztrödler, Manager) soll sehen wo er bleibt.
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20.11.2008 12:50 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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und wieviele arbeitsplätze vernichten? wenn sich das dann auch noch ausgleicht .. bitte ..

so ironie (ich kann mir den nicht verkneifen)
Sind das dann jobs wie spamversender oder camgirl?

im ernst erstmal würde es jobs bringen und danach vernichten sprich so toll ist das auch wieder nicht
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20.11.2008 13:10 Uhr von ThomasHambrecht
 
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... und 500.000 werden arbeitslos ich kenne Läden um mich herum die durch das Internet überhaupt erst arbeitslos (geschlossen) wurden: Ein Autohändler sowie ein Flohmarkthändler. Und einige Antiquitätenhändler haben sehr wenig Umsatz durch ebay.
Andere wiederum die vorher arbeitslos waren haben durch das Internet überhaupt erst ihr Einkommen gefunden.
Wer gestern noch ein TV-Gerät beim kleinen Händler um die Ecke kaufte - bestellt heute irgendwo im Internet. Der kleine Händler kann schliessen.

Aber wer 100 Milliarden einspart - spart eigentlich für 100 Milliarden Gehälter = Jobs ein.
Interessant ist aber der Umwelt-Aspekt.
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20.11.2008 13:16 Uhr von RecDC
 
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Alles sehr hypothetisch - Für effizientere Verkehrsysteme reicht nicht ein schnelleres Internet sondern da muss auch die Infrastruktur angespasst werden.

- Nur weil die öffentliche Verwaltung schenller arbeiten kann, werden diese nicht ihre Gebühren senken (leider)

- Und wer wird das Glasfasernetz überhaupt bezahlen (Ich schätze mal: Nicht die Industrie)
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20.11.2008 15:02 Uhr von Zerebro
 
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Das sieht dann wohl eher so aus:

100000 neue Arbeitsplätze

die Arbeit der restlichen 150000 Jobs wird auf die anderen verteilt und die Chefs brüsten sich mit "drastischer Kostenersparniss" und schieben Bonus-Kohle ohne Ende ein

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