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Kindergeld von Minderjährigem eingeklagt

Grundsätzlich wird das Kindergeld an die Erziehungsberechtigten ausgezahlt, die damit für das leibliche Wohl der Kinder in Form von Unterhalt sorgen sollen. Im vorliegenden Fall eines 17-Jährigen war dies nicht der Fall, die Familienkasse zeigte aber keine Einsicht.

Dies hatte zu Folge, dass Klage eingereicht wurde und der 17-Jährige Recht bekam. Das Düsseldorfer Familiengericht hat nun entschieden wie das Kindergeld, unabhängig der Regelungen der Familienkasse, auszuzahlen sei.

Da das Kindergeld ausnahmslos für die Kinder gezahlt wird, haben nun auch weitere Minderjährige in ähnlichen Situationen die Möglichkeit, die Auszahlung ohne Umwege zu erhalten.


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WebReporter: dapeppi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Minderjährige, Minderjährig, Kindergeld
Quelle: www.bafoeg-aktuell.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.11.2008 10:56 Uhr von dapeppi
 
+0 | -0
 
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Ich finde es problematisch, dass die Familienkasse so stur ist und erst ein Gericht entscheiden muss. Die Familienkassen haben genug Mitarbeiter, so können diese sich auch mit Einzelfällen beschäftigen und nicht immer nur nach Schema-F verfahren. Das würde den Beteiligten viel Zeit und Geld sparen. Improvisation ist nicht gerade von öffentlichen Stellen erfunden worden:D
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20.11.2008 11:32 Uhr von Ganker
 
+22 | -2
 
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traurig ich finde es eigentlich sehr schade das solche maßnahmen getroffen werden müssen...sollten die eltern denn nicht das best mögliche tun das es ihrem kind gut geht?
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20.11.2008 11:40 Uhr von 16669
 
+18 | -4
 
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das zeigt mal wieder: die kompetenz der angestellten in der kindergeldstelle.

eigentlich sollte es bekannt sein, dass das kindergeld eigentlich den kindern und nicht den eltern zusteht.

schade nur, dass immer die, die am wenigsten haben, um ihr recht kämpfen, fast schon betteln müssen!
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20.11.2008 11:48 Uhr von KillA SharK
 
+14 | -3
 
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Sozialstaat? sind wir schon so weit das Bedürftige
das Geld das ihnen zusteht erst per Gericht
erzwingen müssen?
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20.11.2008 11:51 Uhr von dapeppi
 
+6 | -3
 
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Hier ein weiterer Fall von deutscher Gründlichkeit und Bürokratie in den Familienkassen:

http://www.bafoeg-aktuell.de/...

Ich habs selbst erlebt...in den Rückmeldungen muss man ja schon beinahe noch die Schuhgröße, Kragenweite und Lebensgewohnheiten mit angeben. Fehlt was, kommen wieder Rückfragen und immer die Drohung, dass Leistungen gekürzt werden :(
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20.11.2008 11:55 Uhr von phase4
 
+10 | -1
 
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@ KillA SharK : ja sind wir: weil die Kassen davon ausgehen dürfen, daß die Bedürftigen zu ängstlich oder zu dumm sind, um ihr Recht einzuklagen.

Vermutlich liegen die damit in 30% - 40% der Fälle richtig und können so sparen.

hört sich komisch an ! iss aber so
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20.11.2008 11:55 Uhr von ThomasHambrecht
 
+10 | -3
 
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Quatsch in 99 von 100 Fällen gewähren die Eltern ihren Kindern Wohnung, Essen, Ausbildungskosten, Schulkosten, zahlen Kleidung usw.
In den wenigen Fällen, in denen tatsächlich die Rabeneltern das geld für private Vergnügungen raushauen und ihre Kinder wirklich massive Probleme haben sollte schon ein gewisser Nachweis erfolgen, dass dem auch so ist.
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20.11.2008 12:03 Uhr von fruchteis
 
+9 | -4
 
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Deutsch Sprach schwer Sprach: Kindergeld DURCH MinderjährigeN eingeklagt, sonst denkt man ja, die wollten von ihm etwas haben.
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20.11.2008 12:33 Uhr von scuba1
 
+10 | -2
 
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Kindergeld: Leider muss der Bürger sich von jedem Affen der sich berufen fühlt bei irgendeiner kommunalen oder staatlichen Stelle zu arbeiten, anmachen lassen als ei er ein niedrig geborener Bittsteller.Wann begreifen diese Idioten eigenlich, daß sie für uns den Bürger dazu sein haben und nicht sich als Herrschaft aufzuspielen.
Aber viele die in einem Behördenstuhl sitzen meinen auch gleich sie hätten eine unsichtbare Krone auf ihrem Schädel.
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20.11.2008 12:34 Uhr von dapeppi
 
+1 | -1
 
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@fruchteis: ja, ich gebe zu, dass die überschrift ein wenig verwirrend ist...
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20.11.2008 13:04 Uhr von ego-mike
 
+2 | -0
 
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solange: es nur ein sorgerecht anstatt einer unbedingten sorgepflicht gibt... ist das leider oft so eine sache mit der liebe mancher eltern für ihre kinder...leider
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20.11.2008 13:16 Uhr von karmadzong
 
+4 | -1
 
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die eltern: sollten jetzt darüber nachdenken dem junior keine klamotten, handys, neue computer etc etc zu finanzieren, da er ja sein kindergeld selber erhält und somit für seinen unterhalt selber sorgen kann

und ja, ich bin selber Papa und weiss was kinder kosten
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20.11.2008 13:26 Uhr von matthiaskreutz
 
+2 | -1
 
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gute Nachricht: Man muss die Quelle lesen um den Sinn zu verstehen. Es geht hier immer um Einzelfälle wo dass Gericht anders als üblich entscheiden kann. Das ist gut so.
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20.11.2008 16:54 Uhr von CrazyWolf1981
 
+2 | -1
 
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Es is leider nicht selten so dass Leute Kinder wollen um sich durch das Kindergeld die eigene finanzielle Situation aufzubessern, aber nicht der Kinder wegen.
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20.11.2008 17:06 Uhr von fruchteis
 
+2 | -0
 
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@CrazyWolf1981: So können aber nur Deppen denken, denn Kinder kosten viel mehr, als das Kindergeld ausmacht. Das merke ich schon als geschiedener Vater und kenne das auch von früher.

Sicher gibts dann auch Leute, die ihre Kinder vernachlässigen und das Geld selber verbrauchen.
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20.11.2008 17:53 Uhr von stoffeloni
 
+1 | -0
 
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sorry: aber der titel ist unglaublich missverständlich!!!!
ich dachte die wolln VON einem minderjährigen geld einfordern!!!

topic: denke mal nicht, dass das die lösung ist, wie halskrause schon sagte will der junge nur sein taschengeld erhöhen und hat nach 2 wochen kein geld mehr zum leben!
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20.11.2008 20:55 Uhr von trivialine
 
+0 | -0
 
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Urteil zu diesem Fall: Einfach mal hier nachlesen, das ist das Urteil zu diesem Fall.
http://www.justiz.nrw.de/...

Meiner Meinung nach ist es die Pflicht der Eltern die Kosten die für einen geregelten Schulbesuch des Kindesanfallen zu bezahlen.
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21.11.2008 09:23 Uhr von manboo1
 
+0 | -0
 
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Von Fall zu Fall: sollte hier entschieden werden. Eltern versaufen alles, Kindergeld an das Kind. Kind braucht mehr Geld für überschwenglichen Lebenstil oder Drogen, Kindergeld an die Eltern.Meistens haben die Eltern ja auch die Kosten wie Miete, Heizung und Strom. Kontrolle kann dann über Sozialamt bzw. Jugendamt erfolgen.

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