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Forschung: Das Rätsel um das erste Auge in der Evolution gelöst

Das Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen und das Europäische Molekularbiologie-Labor (EMBL) in Heidelberg haben in einer gemeinsamen Forschungsarbeit das Rätsel der kleinsten und am simpelsten strukturierten Augen der Welt gelöst.

Vermutlich waren die Ur-Augen von zwei Zellen in der Lage, zwischen hell und dunkel zu differenzieren und haben der Evolution den Impuls zur Entwicklung des komplizierten Sehorgans gegeben. Sie leiten es aus der Beobachtung von Larven des Ringelwurms ab.

Sie benutzt zwei Augenflecken und einen Wimpernkranz zur Fortbewegung. Beides ist durch einen Nervenstrang verbunden. Sobald der Nervenstrang Licht einfängt, wandeln die Wimpern die Schlagfrequenz und die Larve gelangt ans Licht. Strukturen erkennen sie nicht, benötigen sie aber zum Überleben auch nicht.


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WebReporter: Corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Auge, Rätsel, Evolution
Quelle: www.freenet.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2008 21:50 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Zellen die "Augen" hatten, die auf Photonen reagierten waren also die Vorläufer unseres Sehorganes. Deshalb empfindete der Mensch vielleicht auch immer die Helligkeit als schützend und "gut" und die Dunkelheit als etwas bedrohliches und "böses". Steckt es vielleicht in den Genen?
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19.11.2008 22:49 Uhr von Dohnny
 
+17 | -3
 
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Evolutionstheorie: Ein weiterer Weg zur Bestätigung der alten Evolutionstheorie... fehlt nur noch die Entstehung der ersten Zelle, dann sind wir endlich "erlöst".
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19.11.2008 22:52 Uhr von Scopion-c
 
+13 | -3
 
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Nun Ja: dann müssten auch Nachaktive Jäger wie Katzen ja Angst im Dunkeln haben da sie ja vom selben Auge abstammen.

Ich denke es liegt an der Gefährlichkeit der Nacht durch eben diese Jäger die unseren Vorfahren das Leben schwer machten und sich das über Generationen in uns rein evolutioniert hat.
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19.11.2008 22:57 Uhr von funeraldiner
 
+10 | -4
 
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Ey mann jeder fühlt sich im Hellen geschützt, weil man die Umgebung mit Licht besser wahrnehmen kann als ohne. Ich würd eher sagen instinktives Verhalten, denn wenn man sein Umfeld im Blick hat kann man potentielle Feinde besser ausmachen.
Also eher ein Umweltproblem, als ein Genproblem.
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19.11.2008 23:17 Uhr von KingPR
 
+6 | -5
 
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Die News ist gut geschrieben, aber: "Ur-Augen von zwei Zellen" wie darf man das verstehen? Das Pantoffeltierchen, ein Einzeller, kann auch "sehen", d.h. zwischen hell und dunkel unterscheiden. Also ist Euglena eine von diesen zwei Zellen oder meint die News was anderes?
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20.11.2008 00:19 Uhr von DarthXendor
 
+4 | -10
 
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neue erkenntnis? soso. die herren scheinen aber nichts über euglena zu wissen. übrigens, herr kingpr, euglena ist nicht das pantoffeltierchen. das sind zwei ganz unterschiedliche zellen. das pantoffeltierchen kann nämlich eben NICHT zwischen hell und dunkel unterscheiden. in biologie nicht ganz aufgepaßt, wie?
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20.11.2008 01:14 Uhr von Beergelu
 
+2 | -0
 
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"Auge von zwei Zellen": Es wurde hier so bezeichnet, weil es hier um ein Auge als Organ geht und nicht um ein Zellorganell. Das ist ein Großer Unterschied. Und somit können Einzeller keine Augen haben ;)
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20.11.2008 07:46 Uhr von KingPR
 
+1 | -0
 
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Xendor: Stimmt es ist das Paramecium, aber das Euglena, oder Augentierchen kann sehen, also zurück zur ursprünglichen Frage. ;)
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20.11.2008 08:39 Uhr von nemesis128
 
+1 | -0
 
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@ Corazon: "...die Ur-Augen von zwei Zellen..." - Damit ist gemeint, dass diese Augen aus zwei Zellen bestehen. Nicht das Tier.
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20.11.2008 17:05 Uhr von Winkle
 
+2 | -0
 
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Die Wimperntiechen sieht man heute noch heute rennen sie in Solarien.
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20.11.2008 17:53 Uhr von Rhonar
 
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omfg wie gut, dass wir das im Bio-Unterricht schon vor zwei Jahren hatten.. o.o..

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