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Marihuana als Alzheimertherapie?

Bei einem Treffen der Society for Neuroscience in Washington haben Forscher der Ohio State University das Ergebnis ihrer Studien bezüglich der Wirkung von Tetrahydrocannabinol, dem wichtigsten berauschenden Inhaltsstoff von Marihuana, auf das Gedächtnis veröffentlicht.

Bei den Versuchen fanden sie heraus, dass Ratten mit einer konstanten, aber geringen Menge THC im Blut eine bessere Gedächtnisleistung zeigen als ihre Artgenossen, die kein THC bekamen. In einem zweiten Versuch konnte man dann herausfinden, dass THC Entzündungen des Hippocampus verhindern kann.

Zudem fanden die Forscher heraus, dass die Substanz Einfluss auf das Zellwachstum im Gehirn nimmt. Die Kombination der beiden Effekte könnte Alzheimer, das eine chronische Entzündung des Gehirnes darstellt, bekämpfen, jedoch sagte der Studienleiter deutlich, dass es nur eine Möglichkeit sei.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Marihuana, Alzheimer
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2008 21:43 Uhr von KingPR
 
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Bei solchen News denke ich immer an die Weisheit "Alles ist Gift, nichts ist ohne Gift, alleine die Dosis macht was Gift ist", denn es ist ja bekannt das hohe Dosen Marihuana beim Dauerkonsum negative Wirkungen auf das Gedächtnis haben.
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20.11.2008 00:58 Uhr von fourteil
 
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Es ist ein Schande, daß Marihuana noch immer nicht zu medizinischen Zwecken verwendet werden darf.
Unzähligen Kranken könnte ihr Leiden zumindest erleichtert werden, aber daran verdient die Pharmaindustrie leider nicht genug.
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20.11.2008 07:22 Uhr von marshaus
 
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london haben vor 2 oder 3 jahren viele die an alzheimer erkrankt waren fuer die legaliesierung von marihuana demonstriert, hat nicht viel gebracht
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20.11.2008 07:38 Uhr von p-m-k
 
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Selbst wenn: was bringt es dir, wenn Marihuana für medizienische Zwecke legalisiert wird und man als Betroffener vergisst seine "Medizien" zu rauchen???
Außerdem will ich dann gar nicht wissen, wie die Anzahl der Alzheimer Erkrankungen explodieren würde...
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20.11.2008 08:52 Uhr von politikerhasser
 
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Und wenn man sich nicht mehr erinnern kann, wo man das Zeug bekommt und das man es auch nehmen sollte?
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20.11.2008 08:59 Uhr von Travis1
 
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@ACAB18: Ohne Alzheimer? ;-)
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20.11.2008 09:01 Uhr von hujiko-san
 
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Tja Ich will mir nicht wieder die Finger zum Thema Cannabis wund schreiben, daher verweise ich auf eine sehr informative Seite zum Thema:

http://www.cannabislegal.de

In Deutschland sehe ich mittlerweile bei diesem Thema schwarz. Dieser an Konservativismus und Lobbyismus kränkelnde Staat wird wohl nie zu einem gesunden und förderlichen Umgang mit dieser Thematik finden. Millionen werden kriminalisiert, mit den daraus entstehenden Problemen allein gelassen, Jugendschutz und Substanzkontrolle wird effektiv verhindert, Jugendliche kommen durch den Schwarzmarkthandel mit weitaus gefährlicheren Substanzen in Berührung, die Folgen des Konsums muss die Volkswirtschaft ohnehin tragen und wird zusätzlich noch durch einen aussichtslosen Kampf belastet. Mal davon abgesehen das noch Milliarden möglicher Steuergelder im Schwarzgeldsumpf versenkt werden, und die Schaffung tausender legaler Arbeitsplätz verhindert wird. Die Repressionspolitik ist eindeutig gescheitert, kann keinerlei Erfolge vorweisen und verschärft obendrein nur zusätzlich die bestehenden Probleme, gefährdet Jugendliche und verheitzt volkswirtschaftliches Kapital.
Aber unsere Herren Politiker waren ja noch nie wirklich dazu befähigt sich Irrtümer der Vergangenheit einzugestehen und den Kurs nachträglich adäquat zu justieren. Da konserviert man lieber Totgeburten und agiert an der Realität vorbei. Auweia!

Aber solange die Herren im Bundestag sich weiterhin ihr Koks leisten können...
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20.11.2008 09:15 Uhr von Ganker
 
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Naja naja, also ich bin eigentl auch für eine legalisierung, aber:
die politiker werden sich dabei schon was denken wenn sie es nicht freigeben.
ich könnte mir z.b. gut vorstellen, das es zum teil wegen den krankenkassen ist. es bekommt ja z.b. nicht jeder einen enzug bezahlt. wenn es aber legal wäre, müssten die krankenkassen anders reagieren, und dann sag denen mal das sie jetzt pro jahr zig millionen, meiner meinung nach eher milliarden mehr ausgeben müssen. und was passiert dann? dann bezahlen alle die nicht privatversichert sind drauf.

mir könnte das als privatpatient eigentl egal sein, aber manche leute haben eine wirklich enge sichtweise...

kleines bsp:
man ist gerade auch dabei, computersüchtige als ware sucht patienten an zu erkennen, d.h. da werden auch riesen belastungen auf den steuerzahler zukommen...will garnich wissen wieviel geld das verschlingen wird...
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20.11.2008 09:44 Uhr von hujiko-san
 
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@Ganker: Entzug im herkömmlichen Sinne, ist bei Cannabis nicht notwendig. Die Folgen einer psychischen Sucht liegen in ganz anderen Bereichen, welche auch heute schon durchgängig psychiatrisch betreut werden. Eine Legalisierung würde an dem Status der Sucht an sich nichts ändern.

Davon abgesehen würden eingenommene Steuergelder (und in Anbetracht der gegenwärtigen Straßenpreise ist die mögliche Besteuerungsspanne im Vergleich zu anderen Genussmitteln enorm hoch) und wegfallende Kosten für die strafrechtliche Verfolgung locker eine positive Bilanz ergeben. Da bliebe sogar noch genug für umfangreiche Präventionsprogramme, Arbeit, Bildung, Rente. ;)

Und was sich die Politiker dabei denken, ist denkbar simpel gestrickt: Verfügbarkeit durch Verbot einschränken und potenzielle Erst-Konsumenten durch Illegalität abschrecken. Wie die Erfahrung der letzten Jahrzehnte und der direkte Vergleich zu unseren holländischen Nachbarn zeigt, ein vollkommen realitätsferner und dysfunktionaler Ansatz, mit katastrophalen Folgen.

Wenn´s denn funktionieren würde, wäre Allen gedient, und ich würde mich hüten, mich zu beschweren. Tut´s aber nicht... letztlich sorgt es nur dafür, dass Jugendliche ihr Cannabis bei Leuten kaufen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit auch hochgefährliche Substanzen wie Kokain oder gar Heroin im Angebot haben, und nichts lieber sähen, als einen neuen Konsumenten für Diese akquirieren zu können. Logisch, die Gewinnspannen sind bei diesen Stoffen um ein Vielfaches höher. Zu Methamphetamin (Crystal) liegen mir da beispielsweise Zahlen vor: Einkauf Tschechien: 5-10€/g unverschnitten - Straßenwert Deutschland: bis zu 80€/g verschnitten. Ich möchte nicht, dass meine zukünftigen Kinder mit solcherlei Teufelszeug in Berührung kommen, nur weil sie sich eventuell in die Millionen Cannabis-Konsumenten eingereiht haben, was ich leider Gottes nicht verhindern kann, und bei der gegenwärtigen Tendenz leider nicht allzu unwahrscheinlich ist.

Ich kann leider nicht viel mehr machen, als mit gutem Beispiel voranzugehen und Präventivarbeit zu leisten, und darauf hoffen, dass sich unsere Regierung endlich mal adäquat diesem Problem annimmt, das Scheitern der Repression anerkennt und einen nachhaltigeren Kurs einschlägt.
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20.11.2008 09:53 Uhr von muck___
 
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@ganker: natürlich bekommt jeder einen entzug bezahlt. und wenn das nicht so wäre das als begründung für eine nicht legalizierung zu nennen find ich auch ein bisschen fragwürdig.

das politiker wissen was sie (in dem fall) tun, bezweifel ich auch mal stark da sie sich mit der materie garnicht wirklich auskennen. das thema drogen wird lieber todgeschwiegen als es mal wirklich objektiv zu besprechen.

deine sicht zu computersüchtigen kann ich auch nich wirklich nachvollziehen.. willst du leute die eine (sucht)krankheit haben einfach mit ihrem problem alleine lassen, dann mal viel spass wenn dir sowas in die richtung wiederfährt und niemand dir helfen will.
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20.11.2008 10:40 Uhr von Ganker
 
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also ich will ganz bestimmt keine süchtigen alleine lassen. ich meinte damit nur das computer süchtige als Sucht anerkannt werden und unterstützt werden, ist ja auch gut weil es viele betrifft, und die kommen da meiner meinung nach nur schwer alleine wieder raus.

ein freund von mir war stark cannabis abhängig, er konsumierte es über 3 jahre lang täglich. Ihm wurde z.b. kein Entzug bezahlt, er musste da alleine durch, hat es aber gott sei dank geschafft.
und selbst wenn gras nur "geistig" süchtig macht, so ist es doch eine sucht. die betroffenen fangen auch an zu zittern usw.

aber naja:
bin dennoch für eine legalisierung, da ich wie meine vorredner auch der meinung bin das man so den konsum bei weitem besser kontrolieren kann, und so die ganzen "großen dealer" "nutzlos" werden da man es billiger und legal kaufen könnte und so der schmuggel nutzlos wird.
Meiner meinung nach ist Cannabis nicht besser/schlechter als Alkoholkonsum.
Alles in maßen, denn für mich ist ein Alkoholiker genauso arm drann wie ein Kiffer und umgekehrt..

Naja und ich kann mir einfach nicht vorstellen das sich Politiker nichts dabei denken... Die machen auch nur ihre Arbeit, und ich möchte um ehrlich zu sein so eine Arbeit nicht nachgehen müssen ^^
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20.11.2008 11:38 Uhr von NetCrack
 
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Also ich bin zwar auch der Meinung das Mariuhana (mindestens für medizinische Zwecke) legalisiert werden sollte, aber das es ausgerechnet gegen Alzheimer hilft kann ich mir irgendwie nicht vorstellen ;).
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20.11.2008 20:41 Uhr von floridarolf
 
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gebt das hanf frei: Freigabe von Hanf für medizinische Zwecke und halte ich für sehr sinnvoll!Alkohol ist viel schlimmer und legal wie kann das sein? Der Staat kriminalisiert lieber Millionen anstatt ihnen zu helfen typisch
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21.11.2008 09:16 Uhr von hujiko-san
 
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Warum Alkohol legal ist? In unseren Gefilden wird gern das Argument der Kulturdroge angeführt. Der andere, wahrscheinlich weitaus wichtigere, Grund: Lobbyismus. Brauereien, Destillerien, blabla... man beachte die enorme Brauerei-Dichte im CSU-Land.

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