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Makaken-Weibchen "tratschen" 13-mal so viel wie Männchen

Drei Monate lang beobachteten Wissenschaftler eine Gruppe von Makaken auf einer Insel nahe Puerto Rico und stellten dabei fest, dass Makaken-Weibchen 13-mal so viel kommunizieren wie Männchen. Weibchen "tratschen" am meisten untereinander, Männchen gleich viel mit beiden Geschlechtern.

Gezählt wurde dabei nur die soziale Interaktion, keine Warnrufe und Hinweise auf Futter. Die Ursache für dieses erstmals bei Primaten beobachtete Verhalten könnte sein, dass Weibchen im Gegensatz zu Männchen ihr Leben lang in der selben Gruppe bleiben und sich bei der Nachwuchspflege unterstützen.

Der Primatenexperte Professor Klaus Zuberbuhler hält die Erkenntnisse für relevant für die Sprachentwicklung. Durch Kommunikation kann das einzelne Tier nicht nur das Verhalten der Gruppe beeinflussen, sondern sie sorgt auch für den nötigen Ausgleich der Spannung zwischen Konkurrenz und Kooperation.


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WebReporter: veggie
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Weibchen, Männchen
Quelle: www.telegraph.co.uk

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2008 20:37 Uhr von veggie
 
+1 | -0
 
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Wirklich eine interessante Ähnlichkeit zum menschlichen Kommunikationsverhalten. Das hören die Evolutionsgegner sicher nicht so gerne.
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20.11.2008 00:40 Uhr von menschenhasser
 
+6 | -1
 
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ich: weiß das ich mich unbeliebt mache, aber tratschen humanoide weibchen nicht auch 13mal mehr als die männchen?

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