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NASA: Jetzt kommt das interplanetare Internet

Bei Weltraummissionen, an denen mehrere Raumschiffe beteiligt sind, stellen Sonnenwinde, die die Funkverbindung beeinträchtigen können, sowie Himmelskörper, die die Kommunikation gänzlich verhindern, ein Problem dar.

An der Lösung des Kommunikationsproblems arbeitet die NASA und hat erste Tests bereits erfolgreich abgeschlossen. Ein interplanetares Internet mit störungsfreiem Networking (Disruption-Tolerant Networking, DTN) sichert die Kommunikation zwischen den Raumflugkörpern.

Das Raumschiff Epoxi, derzeit unterwegs zum Kometen Hartley 2 und bereits 32 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, war der Empfänger der ersten Datenpakete. Bei der Entwicklung des "Weltall-Internets" unterstützt der Vizepräsident von Google, Vinton G. Cerf, die NASA.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Internet, NASA
Quelle: kurier.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2008 19:59 Uhr von veggie
 
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Tolle Sache! Vielleicht der Vorläufer für ein späteres galaxisumspannendes Kommunikationssystem (so in ungefähr 10.000 Jahre)!
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19.11.2008 21:52 Uhr von dr.b
 
+5 | -0
 
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@erw: man gibt wenig Geld aus...um viel zu sparen. Es geht einfach darum ein einheitliches und einfaches Kommunkationssystem für alle Sonden/Systeme etc zu haben. So kann man im Verbund eben leichter eine Information übertragen als immer mit der Verbindung Erde-Sonde. So kommt man eben mit weniger Leistung hier und am Ende der Informationskette aus, als auch die Kommunikation insgesamt wird abgesichert. Im Grunde kommt diese Entwicklung sogar extrem spät.
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19.11.2008 22:26 Uhr von veggie
 
+4 | -0
 
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@erw: Es gibt ja nicht nur bemannte Raumschiffe, sondern auch unbemannte, und die kommen schon weiter als bis in den Orbit. Wenn mehrere Sonden zum Beispiel zum Mars, Saturn oder zu einem Kometen unterwegs sind, ist es sicher von Vorteil, wenn die Daten austauschen können!
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19.11.2008 22:38 Uhr von ophris
 
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@erw: Bevor man sich mit grossen Schritten ins All wagen kann, muss erstmal eine entsprechende Infrastruktur geschaffen werden. Zu dieser gehören Systeme zur Weiterleitung von Informationen ganz klar dazu.

LG,

ophris :-)

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