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Bundesregierung: Sollen Soldaten an die Küste Ostafrikas ?

Anfang Dezember soll das Kabinett über einen Einsatz deutscher Soldaten an der afrikanischen Ostküste vor Somalia entscheiden. Im Vorfeld hatte die Regierung ihre Meinungsverschiedenheit über einen solchen Einsatz beendet.

Die Staatssekretäre der zuständigen Ministerien haben, so die "Welt", sich auf ein entsprechendes Verfahren geeinigt. Eine Entscheidung des Bundestages ist für Ende Dezember geplant.

Auf EU-Ebene hatten sich die Außenminister darauf geeinigt, fünf Schiffe und zahlreiche Flugzeuge bis Mitte nächsten Monats an die ostafrikanische Küste zu entsenden. Strittig war bislang die eventuelle Übernahme von Polizeiaufgaben bei dem Einsatz gegen Piraten.


WebReporter: onkelbruno
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Soldat, Bundesregierung, Küste
Quelle: www.sueddeutsche.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2008 15:05 Uhr von onkelbruno
 
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Hier kann die Europäische Union ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Die Piraten wird das von ihrer Arbeit aber nicht abhalten
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19.11.2008 15:21 Uhr von Ossi35
 
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Das bringt recht wenig wenn sie, wie bisher, nur Feuer erwiedern und diese Alöcher nicht direkt über den Haufen ballern dürfen.
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19.11.2008 15:30 Uhr von Ken Iso
 
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Wenns um´s Geld geht wird gehandelt: Ist klar, während in Burma das Volk abgeschlachtet wird, hält man sich brav raus. Geht es aber um mehrere Millionen teure ÖL-Ladungen ist man schnell bereit die Soldaten ins Unglück zu stürzen. Super!!!
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19.11.2008 15:45 Uhr von :raven:
 
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@Ken Iso @alle: @Ken Iso
Du triffst den Nagel auf den Kopf!

@alle
Na, fängt langsam die Propagandamaschine an zu wirken????!???
Wer glaubt, dass Flottenteile oder -verbände dort "nur" Seeräuber in Schach halten sollen, glaubt auch an den Weihnachtsmann. Die ganze Story "Piraten" ist doch nur ein Vorwand, um dort Militär zu stationieren.
Der "gekaperte" Supertanker Sirius Star ist in der Tat riesengroß. Falls jemand eine Quelle hat, wie sich die angeblichen Piraten von ihren Schnellbooten bei voller Fahrt über die Außenbordwand des Tankers katapultiert haben um an Bord zu kommen, möge er mir bitte hier einen Link posten. Oder hatten sie einen riesigen Dosenöffner, mit dem sie die Ladeluken aufgehebelt haben??
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19.11.2008 16:10 Uhr von Urbanguerilla
 
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@news: GANZ KLAR NEIIINNN. Wir haben da nichts zu suchen
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19.11.2008 16:19 Uhr von Urbanguerilla
 
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@raven: Es kam mir schon irgenwdie ein bisschen komisch vor als ich das das erste mal gehört habe mit dem Tanker. Irgendwie wird veressen das die Tankerbesatzung schwerst bewaffnet ist, auch wenn dies nicht an die öffentlichkeit gelangt. Wer würde nen Tanker denn bitte mit Öl im wert von mehreren hundert Millionen Euro schutzlos an Somalia vorbeischippern.

Ich denke mal da hat die CIA ein bisschen nachgeholfen. Und jetzt haben sie erneut nen vorwand um in Somalia einzumarschieren. Aber sie werden wieder auf die Schnauze fallen und mit Sicherheit werden viele unserer Soldaten dabei sterben, wenn sie von den durch die Amerikaner Hochgerüsteten Somalis überrant werden.

Aber leider gibt es ja andere übergeordnete Ziele. Wahrscheinlich wollen sie dort ne permanente Militärbasis, so eine die nach außen hin komplett abeschottet ist und nichts für die lokale Sicherheit bringt, wie im Irak, aber dafür da ist die Angriffskriege der Ammis leichter zu koordinieren.
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19.11.2008 16:54 Uhr von Slippy01
 
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@:raven: >>"Max Johns vom Verband Deutscher Reeder zur B.Z.: „Das ist neu. Bisher dachten wir immer, dass Schiffe dieser Größe sicher sind.“

Doch die Piraten sind so gut bewaffnet, das Widerstand lebensgefährlich ist. Johns: „Sie richten von ihren Booten aus eine Panzerfaust auf die Brücke. Da überlegen sie als Kapitän, ob sie die nicht an Bord lassen.“"
Quelle: http://www.bz-berlin.de

Und der Vergleich mit Burma hingt ein wenig. Die EU will im Prinzip ja nur europäische Schiffe sichern, dass andere Nation davon auch profitieren ist im Grunde nur ein Nebeneffekt. Burma allerdings greift nicht die EU oder Dinge die unter "europäische Flagge" fahren an.
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19.11.2008 18:38 Uhr von Portunus
 
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@ :raven: Die ganze Story "Piraten" ist mitnichten ein Vorwand, um an der Küste Somalias Militär zu stationieren.
Das ganze ist auch sicher keine Propagandamaschine, auf die wir alle reingefallen sind - und das Problem gibt es nicht erst seit heute, sondern schon seit bestimmt 15, 20 Jahren. Da gibt es haufenweise Publikationen drüber, außerdem unzählige authentische Fälle. Wenn du dich darüber informieren würdest, anstatt eine militaristische Verschwörung zu konstruieren, hättest du das aber sicher auch selbst rausgefunden.

Und nicht nur die EU, sondern auch allerlei asiatische Länder wie z.B. Malaysia, Indien oder China haben damit zu kämpfen und setzen teilweise ebenfalls ihre Marine ein.
Und du willst mir jetzt wohl nicht erzählen, dass die Chinesische Regierung sich mit der EU zusammen eine nette Geschichte ausgedacht hätte, damit letztere ihre Marine an Ostafrikas Küste stationieren kann.

Welchen besonderen Vorteil sie davon, außer dem Schutz der Handelsschiffe, haben sollen, wenn die Marine für viel Geld an der Küste patroulliert, würde ich auch gerne wissen. Somalia einnehmen wollen sie wohl eher nicht...
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19.11.2008 19:54 Uhr von maki
 
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Zum Tanker-Thema: Angeblich hatten die noch nen Frachtschiff über und sind von diesem (so als Höhenausgleich) rüber zum Tanker gehopst.
:-D
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19.11.2008 20:28 Uhr von Bleifuss88
 
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@Ken Iso: Man muss das differenziert betrachten. Hat unsere Regierung Interesse an Burma? Sicherlich nicht. dazu kommt noch, dass Hilfsmissionen wie z.B. in Somalia gescheitert sind, weil man sich nicht helfen lassen wollte.

Aber bei Piraten in Ostafrika geht es um unseren Handel, unsere Schiffsladungen müssen da lang. Und ich glaube nicht dass es in unserem Interesse ist, dass Öllieferungen gekapert werden. Piraterie ist dort zum Volkssport geworden, und das kann so nicht weitergehen, zumal es auch uns direkt betrifft.

Ich weiß nicht was mir als Soldat, der sich von völlig unterlegenen Priaten auf der Nase rumtanzen lassen muss weil er selber nicht schießen darf, durch den Kopf schießen würde. Unfassbar was die Militärbürokratie hier geschafft hat.
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19.11.2008 20:40 Uhr von maki
 
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"Piraterie ist dort zum Volkssport geworden"? Naja - nennen wir es mal lieber sichere Einnahmequelle.

"Betriebsjubiläum, 50 Jahre Kohle- und Brennholzhandel.
Die Belegschaft ist zu einer Feier versammelt, der frischgebackene Juniorchef hält eine Rede, zum Schluß ruft er Krause nach vorne.
"Das ist unser treuer und zuverlässige Kollege Krause. Er ist fast von Anfang an dabei und hat der Firma immer die Treue gehalten."
Krause tritt ganz verlegen von einem Bein auf das andere. Schließlich plagt ihm das schlechte Gewissen so sehr, er geht mit dem Juniorchef in eine Ecke und flüstert ihm:
"So treu und zuverlässig wie Sie sagen bin ich dann doch nicht. Ich habe jeden Tag eine Aktentasche voll Holz mit nach Hause genommen."
"Ach," sagt der Juniorchef, "wir sind eine große Firma, da fällt doch die eine Aktentasche voll Holz nicht ins Gewicht."
Auf einmal wird er stutzig:
"50 Jahre lang jeden Tag eine Aktentasche voll Holz? Das ist ja ein ganzer Waggon!"
Als Krause dann später zur Beichte geht erzählt er dem Pfarrer:
"Ich bin jetzt 50 Jahre im Betrieb und habe einen Waggon Holz geklaut."
"Das ist Dummheit," sagt der Pfarrer darauf, "hättest du jeden Tag eine Aktentasche voll mitgenommen hätte das keiner gemerkt."

Die Piraten sind die mit dem Waggon, unsere Ausbeuter (z.B. die Energie-Mischpoke oder das Finanzamt) die mit der Aktentasche.
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20.11.2008 07:40 Uhr von :raven:
 
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@slippy01: Danke für den Link... auch wenn ich es für unwahrscheinlich halte, mit einer Panzerfaust zielsicher die Brücke eines Supertankers zu bedrohen. Die in den Medien gezeigten Piraten hatten m.M. nach russische Panzerfäuste, bei denen alles über 250 Meter einen Treffer zur reinen Glückssache machen dürfte. Weiss jemand genauer Bescheid?
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20.11.2008 08:01 Uhr von :raven:
 
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@Portunus: "das Problem gibt es nicht erst seit heute, sondern schon seit bestimmt 15, 20 Jahren"

Das sehe ich ähnlich, wenn nicht schon noch länger.
Und genau jetzt, wo die Weltwirtschaft am wackeln ist, ganze Branchen am kippen sind, der Nahe Osten sich seit Jahren als Waffenlager entpuppt (Israel zudem noch toppmodern, Raptor & Bunkerbuster, Mininukes), sich mindestens Saudi Arabien auf nuklearen Fallout vorbereitet und der Iran fast monatlich mit neuen Sanktionen drangsaliert wird und der Dollar so sehr gestützt werden muss, dass Gerüchten nach China mit riesigen Dollarreserven bereits mit der Nachfolgewährung Amero beliefert wurde... genau da fängt man an gegen schnellbootfahrende, halbnackige Piraten vorzugehen.
Es fällt mir wirklich schwer das zu glauben!

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