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Darmstadt: Gerichtsurteil - Große Brüste haben keine Funktionsbeeinträchtigung

Weil eine 37-jährige Frau wegen ihrer großen Brüste über Rückenschmerzen klagte und sich auch psychischen Problemen gegenüber sah, ließ sie eine Brustverkleinerung durchführen.

Die Kosten für die Maßnahme forderte sie von ihrer Krankenkasse zurück. Diese wurden von der Kasse aber abgelehnt, da sie die Rückenschmerzen nicht bei der großen Oberweite begründet und die psychischen Probleme auch ohne Operation therapierbar sahen.

Daraufhin versuchte die 37-Jährige die entstandenen Kosten juristisch einzuklagen. Jetzt wies das Landessozialgericht Darmstadt die Klage zurück, weil ihre Brüste weder funktionsbeeinträchtigend, noch deformiert gewesen wären.


WebReporter: Corazon
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Brust, Funktion, Gerichtsurteil, Darmstadt
Quelle: www.express.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2008 14:27 Uhr von Corazon
 
+0 | -0
 
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Na ja, Funktionsbeeinträchtigung vielleicht nicht aber Rückenschmerzen und seelische Probleme können sie sehr wohl bewirken.
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19.11.2008 14:36 Uhr von ZTUC
 
+4 | -6
 
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@Author: Können, aber ehe man eine teure Brust-OP durchführt, sollte man vielleicht erstmal schauen, ob man die Beschwerden auch andersweitig (günstiger) therapieren kann.
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19.11.2008 14:38 Uhr von rubberduck09
 
+7 | -0
 
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Vorher bei der Krankenkasse vorstellig werden: dann die passenden Gutachten einholen und schon sollte es kein Problem mehr sein wenn wirklich was zwickt.

Aber vor vollendete Tatsachen will sich keine Krankenkasse stellen lassen. Nachweisen, daß es wirklich medizinisch angebracht war, kann man das im Nachhinein nur noch schwer bis gar nicht. Somit verstehe ich Gericht und Krankenkasse nur zu gut.
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19.11.2008 14:40 Uhr von GSXR1100
 
+11 | -4
 
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@ZTUC: ja z.B durch Handauflegen.
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19.11.2008 15:01 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+4 | -0
 
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vernunft-entscheidung? ich denke die entscheidung war gut, denn:

- ich bin dagegen dass man/frau "einfach so" schönheitsoperationen durchführen lässt und die entstehenden kosten auf die krankenkasse (wir zahlen dass alle) abzuwälzen versucht.

- ich bin dafür das krankenkassen die kosten übernehmen wenn physische und/oder psychische Krankheiten (nur!) damit vorgebeugt/geheilt werden können.
das setzt jedoch (um missbrauch vorzubeugen) sowas wie eine "voruntersuchung/genehmigung der kasse" vorraus

einfach mal "machen lassen" ala "die kasse wirds schon richten" geht nun wirklich nicht, das anschliessend noch vor gericht einzuklagen ist schon fast "dreist".

schönheitswahn/op´s sind keine krankenkassenabrechnungsfähigen leistungen!
(ich find das gut so)
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19.11.2008 16:30 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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... wurde anstandslos bezahlt und zwar bei meiner Freundin.
Man geht VORHER zu einem Arzt, der schickt einen dann zu zwei weiteren Ärzten die ein Gutachten machen. Dann schickt einen noch die Krankenkasse zu ihrem Vertrauensarzt und alle sind freundlich und haben bezahlt. Dies geschah erst in den letzten paar Wochen.

Die Krankenkassen schreiben vor, dass mindesten pro Busen "also je" 500 gr entfernt müssen. Psychische Probleme zählen prinzipiell nicht.
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19.11.2008 18:15 Uhr von CRK277
 
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@ThomasHambrecht: Man hat nur 1 Busen ;-)
Was du meinst sind die Brüste :-P

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