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Forschung: Anti-Krebs-Medikament fördert venöse Thromboembolie

Mediziner der Stony Brook University in New York haben in einer Studie herausgefunden, dass moderne Krebsmedikamente die Gefahr einer venösen Thromboembolie erhöhen.

Krebsmittel wie Bevacizumab (Produktname "Avastin") verhindern zwar die zur Entstehung von Krebs notwendige Neubildung von Blutgefäßen, aber gleichzeitig begünstigen sie Blutgerinnsel, die die Adern lebensgefährlich verstopfen können.

Bei der Untersuchung der 8.000 Probanden stellte sich heraus, dass sich das Risiko einer venösen Thromboembolie um knapp 33 % erhöhte, wenn Avastin verabreicht wurde. Die Dosierung spielte dabei keine Rolle.


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WebReporter: Corazon
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krebs, Forschung, Medikament
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2008 12:20 Uhr von Corazon
 
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Toll, dass man es feststellt, nachdem man das Mittel schon eingesetzt hat.

Erinnert ein wenig an "Lipobay" von Bayer im Jahre 2001.
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19.11.2008 15:08 Uhr von 102033
 
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hm, lieber Krebs oder Thrombose kriegen? Welcher Tod ist denn angenehmer?
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19.11.2008 16:01 Uhr von Ki-Ba
 
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Ich kann mir dennoch vorstellen, dass viele lieber das (erhöhte) Risiko eingehen, statt sicher zu sterben. Was natürlich nichts an dieser neuen Erkenntnis schön reden soll.
Ich hoffe wirklich, dass die Medizin weiter Fortschritte macht wie momentan und die Erkenntnisse nicht missbraucht werden.
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20.11.2008 07:06 Uhr von marshaus
 
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also was koennen wirklich unbedenklich schlucken, ein bekannter sagte mal wer ins krankenhaus muss sollte wirklich gesund sein sonst ueberlebt er das nicht..........

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