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China und Kuba schließen Abkommen über Schuldenaufschub

Nach dem Staatsbesuch Hu Jintaos in Costa Rica, wo über ein Freihandelsabkommen gesprochen wurde, ist der chinesische Staatspräsident weiter nach Kuba gereist und traf sich dort mit den Brüdern Raul, dem Regierungschef und Fidel Castro, dem gesundheitlich angeschlagenen ehemaligem Regierungschef.

Während dem Treffen sang Raoul ein Loblied auf den Führer der chinesischen Volksrevolution, Mao Zedong. Außerdem wurde über ein Aufschieben der kubanischen Schuldenrückzahlungen an China erfolgreich gesprochen. Kubas Schuldenrückzahlung wird nun gestundet und teilweise nach hinten verschoben.

Außerdem wurden weitere Abkommen zwischen den beiden Staaten geschlossen, die beispielsweise vom Verkauf kubanischer Rohstoffe an China und von Hilfe für das kubanische Gesundheitssystem handeln. Hu Jintao wird nun dem ebenfalls lateinamerikanischem Land Peru einen Besuch abstatten.


WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: China, Schuld, Schulden, Kuba, Abkommen
Quelle: www.n-tv.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2008 09:02 Uhr von KingPR
 
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Wie sagte der Hauptdarsteller im Film "Senseless" doch so schön?
Staatsschulden sind besser als jeder Staatsvertrag. Die lateinamerikanischen Länder sind nun nach nur wenigen Jahren von der Volksrepublik China abhängig und werden wohl im Falle eines Konfliktes auf chinesischer Seite stehen.
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19.11.2008 10:07 Uhr von ZTUC
 
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@Autor: Im Falle eines Konfliktes könnten sie aber vielleicht auch froh sein, wenn sie sich dadurch eines Gläubigers entlädigen können.

Im Mittelalter waren viele bei Juden verschuldet, da hat man dann auch fix ein Progrom veranstaltet, um sich zu entschulden. Wenn China nicht aufpasst, kann es der VR ähnlich ergehen.
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19.11.2008 12:09 Uhr von xposer
 
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@Kommentare: So ein Quatsch. Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass wenn es zu einem Konflikt kommen sollte, Kuba oder andere lateinamerikanische Staaten sich auf die Seite von China "stellen" weil China ihnen Kredite gegeben hat.

Andersrum ist es noch bescheuerter: Wenn China keine Kredite an Kuba gibt, "kämpft" Kuba, im Falle eines Konfliktes, auf Seiten der Amerikaner oder sonst wen.

Kuba brauch Kredite wie jedes andere Land auch. Das es Kuba schwer fällt diese auch tilgen, steht auf einem ganz anderem Blatt. Was noch ein Grund ist auf Seiten der Chinesen zu stehen.

Davon ab haben andere Staaten im Moment größere Probleme. Man stelle sich nur vor China kommt auf die Idee seine Schulden nicht in Dollar sondern in einer anderen Währung (z.B. in Euro) "einzutreiben". *inrichtungusaschiel*

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