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Köhler fordert EU-Militäreinsatz im Kongo

Bundespräsident Horst Köhler forderte bei einem öffentlichen Gespräch an der Universität Mainz die EU-Staaten dazu auf, einen Militäreinsatz in der umkämpften Region des Ost-Kongo zu beschließen.

Zwar besteht ein wirksames UN-Mandat für eine Friedensmission - ein Antrag auf Aufstockung der dort stationierten Truppen um 3085 Mann liegt beim Weltsicherheitsrat ebenfalls vor. De facto stellen jedoch nur Entwicklungsländer und die Afrikaner in dessen Rahmen Truppen vor Ort - so Köhler.

Dadurch sieht Köhler Europas Glaubwürdigkeit gefährdet. Er gab zu bedenken: "Wenn wir es ernst meinen mit den Werten, die für uns alle stehen, müssen auch die Europäer Soldaten stellen, um diesen Morden Einhalt zu gebieten".


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WebReporter: ToH
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Militär, Kongo, Horst Köhler
Quelle: www.netzeitung.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.11.2008 10:39 Uhr von eldschi
 
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Ich lach mich weg! UN-Friedenstruppen, ja nee, is klar. Die dann zugucken wie die Rebellen/örtlichen Militärs sog. ethn. Säuberungen durchführen, s. Balkan (auch wenn es damals EU- und nicht UN-Friedenstruppen waren).
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19.11.2008 10:40 Uhr von karsten77
 
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Und ich: hielt Herrn Köhler bis jetzt für einen integeren Bundespräsidenten der dem Wohl des deutschen Volkes dient...
Schade!

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