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Krankenkassen könnten Beiträge senken, wenn der Staat mitspielen würde

Fritz Beske vom Institut für Gesundheits-System-Forschung stellte in Kiel eine neue Studie zu Krankenkassenbeiträgen vor. Diese besagt, dass die Beiträge um ca. fünf Prozentpunkte sinken könnten, wenn die Kassen nicht versicherungsfremde Leistungen bezahlen müssten.

Es wären ca. 45 Milliarden Euro jährlich einsparbar, wenn nicht die Kassen, sondern der Staat staatliche Leistungen zahlen würde. Es werden Leistungen wie kostenfreie Kinderversicherung und anderes durch die Kassen bezahlt, statt vom Staat finanziert zu werden.

Auch Hartz-IV-Empfänger bekommen vom Staat ca. 118 Euro monatlich an "Beiträgen" bezuschusst, der Bedarf ist doppelt so hoch, worauf die Kassen sitzen bleiben. Die Studie wird von vielen Kassenvorständen begrüßt und diese hoffen, dass sich bald etwas ändert.


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WebReporter: gruenbaerchen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Staat, Krank, Krankenkasse, Beitrag
Quelle: news.doccheck.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2008 18:41 Uhr von gruenbaerchen
 
+0 | -0
 
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Interessant dass der Staat es sich so einfach macht und das unliebsame Kind Steuern und Ausgaben einfach auf die Kassen abschiebt, die sich damit den Unmut der Bevölkerung zuziehen. Der Staat ist damit fein raus. Was für die Bürger günstiger wäre weiß ich allerdings nicht, ob höhere Steuern dafür Kassenbeiträge niedriger oder so wies jetzt ist.
Allerdings müsste auch mal in den Kassen selbst gespart werden. Paläste und Gehälter angeschaut werden.
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18.11.2008 18:57 Uhr von djchrisnet
 
+9 | -2
 
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Ich glaube nicht dran, dass das kommen wird. und ausserdem...

Wat glaubt ihr wo sich der Statt die Kohle wiederholt? richtig, beim herrn steuerzahlen
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18.11.2008 19:03 Uhr von belafarinrod666
 
+8 | -1
 
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Letztlich zahlt es sowieso der Bürger... Entweder über den Kassenbeitrag oder über irgendwelche Steuern...

Das einzig Positive (und auch Gerechtere) wäre, dass auch die privat Versicherten an der Finanzierung der versicherungsfremden Leistungen beteiligt wären.
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18.11.2008 19:45 Uhr von Newbayerin
 
+2 | -1
 
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Das werden die nie machen .
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18.11.2008 19:58 Uhr von bild-um-bild
 
+4 | -2
 
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Oh je wenn der Staat mal nicht immer den Kopf abschalten würde beim Denken, dann würden wir Bürger mehr Geld in der Tasche haben und es gebe automatisch weniger Hartz IV Empfänger, aber die kapieren das einfach nicht, hauptsache alles andere ist wichtig, nur wir Bürger nicht. Falsche Politik, egal wer an der Macht wäre, es gibt ja noch nichtmals eine vernünftige Partei die man wählen könnte als Wähler, lächerlich.
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18.11.2008 20:05 Uhr von wezzo
 
+1 | -3
 
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bin ich froh dass ich nicht mehr in Deutschland wohne .... :)
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18.11.2008 22:05 Uhr von Sentinel2150
 
+2 | -1
 
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Wie wäre es mit einem Abbau der Verwaltungen: da wären bestimmt auch ordentlich Prozentpunkte drin.
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18.11.2008 22:51 Uhr von medru
 
+1 | -2
 
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@wezzo: >>bin ich froh ... dass ich nicht mehr in Deutschland wohne .... :)<<

wir auch wezzo, wir auch !! :D
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19.11.2008 00:01 Uhr von Mr.ICH
 
+1 | -1
 
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Was für ein klassisches Beispiel dafür, wie hier versucht wird, den schwarzen Peter weiterzugeben.
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19.11.2008 00:14 Uhr von macrohb
 
+2 | -0
 
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teils sind die bewilligungen für kostenübernahmen auch sehr strange! mein papa z. b. ist rollstuhlfahrer und muss 1x wöchentlich zur krankengymnastik. wenn wir ihn selber mit dem auto dorthin fahren, bekommen wir kein geld von der kasse erstattet. stattdessen würden die aber einen krankentransporter zur verfügung stellen, der aber viel mehr kostet anstatt eine kilometerpauschale!! ich denke, dass gerade in solchen bereichen jede menge einsparpotential steckt, weil vieles eben einfach verschleudert wird statt günstige alternativen anzubieten.
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19.11.2008 08:38 Uhr von chitah
 
+0 | -1
 
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Vielleicht: sollte man auch mal darüber nachdenken ob es Sinn macht jedem Süchtigen auch noch die 3. und 4. Therapie zu zahlen.
Wer sich absolut resistent gegen jede Behandlung zeigt, der verdient sie auch nicht mehr, da ist ne Menge Geld einzusparen. Würden die Kassen dann noch auf die Krankenhäuser einwirken, zwecks Hygiene und sich mehr um Vorsorge kümmern, wie Stressabbauprogramme oder allgemeine Untersuchungen, dann würden ne Menge Krankheiten und damit auch Kosten wegfallen.
Solange man aber für z.B. Stresskurse, wie Autogenes Training stellenweise über 100€ zahlt können sich das nicht viele leisten. Und die erkranken dann eben an den Stressfolgen. Selbiges gilt für Sekundärerkrankungen im KH!
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19.11.2008 12:10 Uhr von MasterM
 
+0 | -1
 
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hmm: Eigentlich müsste es heißen "Krankenkassen könnten Beiträge senken, wenn sie nicht alles unter den eigenen Bossen verteilen würden"

Pah, erst Milliarden Überschuss, ein Jahr später Milliarden im Minus. Nee is klar. Und keiner wundert sich, nee da wird der Staat angebettelt und der setzt gleich einen 3%tig höheren Beitrag fest. Was für ne Verarsche.

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