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Ausstoß von Treibhausgasen steigt weiter

Im sogenannten Kyoto-Protokoll hatten sich 40 Industrienationen zu einer drastischen Verringerung der Produktion von Treibhausgasen verpflichtet. Trotzdem stieg der Ausstoß in den Jahren zwischen 2000 und 2006 insgesamt noch einmal um 2,3 Prozent an.

Besonders kritisch beurteilt Yvo de Boer vom UN-Klimasekretariat die Entwicklung in den mittel- und osteuropäischen Ländern. Hier sei ein Anstieg um sogar 7,4 Prozent zu verzeichnen gewesen. Es sei erforderlich, ein neues Klimaschutz-Abkommen auszuarbeiten, das Kyoto 2012 ersetze.

Auch Deutschland erhielt von De Boer schlechte Noten. Versprochen war eine Verringerung um 21 Prozent, gehalten wurden nur 18,5 Prozent gegenüber 1990. Die ganze EU habe mit 2,7 Prozent ihr Ziel, von acht Prozent Verringerung der Produktion der Treibhausgase, weit verfehlt.


WebReporter: Katzee
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Ausstoß, Treibhaus, Treibhausgas
Quelle: www.n24.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2008 10:55 Uhr von Caedira
 
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naja, was wollen sie erwarten.
es funktioniert nun mal nicht von heute auf morgen.
abgesehen davon wurde in den 60er jahren schon
davon geredet, dass die ozon schicht kaputt geht
und das man etwas dagegen tun muss.
über 30 jahre nichts tun und jetzt in stress verfallen,
wo die dinge eh schon ihren lauf genommen haben,
wie man merkt...
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18.11.2008 12:09 Uhr von XxSneakerxX
 
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ALso ich finde fast 19% schon sonderlich gut für Deutschland!!!!
Aber der Haken ist, dass der erhöhte Ausstoß in den östlichen Ländern auf das Absinken der westlichen Länder zurückgeführt werden kann....alles nur eine Umlagerung. Westliche Firmen lagern die Produktion etc. in diese Länder aus...
Absolut gesehen also keine Verbesserung, sondern nur relativ gesehen...
Doch eigentlich nicht das Ziel des Kyotoprotokolls :-/
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18.11.2008 13:44 Uhr von PapaSchlumpf_
 
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Naja man kann nicht erwarten, dass so eine Reduzierung von Heute auf Morgen geht.
Für Deutschland, ein voll entwickeltes Industrieland, solltes es - wie man auch sieht - keine Probleme machen, daran zu arbeiten.
Man kann aber nicht voraussetzen, dass zum Beispiel China genauso effektiv arbeitet.
Zum einen muss sich die Industrie eines Landes erst einmal voll entwickeln, bevor man dann noch auf Umwelt achten kann (war bei uns ja auch nicht anders) und vor allem muss man bedenken, dass Chinas Industrie sich ja erst in den letzten Jahren richtig gemausert hat.
Man kann nicht ein enormes Wachstum erleben und zugleich den CO2-Ausstoß verringern ;)
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18.11.2008 19:03 Uhr von Putt
 
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War nicht anders zu erwarten: Natürlich könnte man bessere Ergebnisse erzielen, aber die Lobbyisten der Wirtschaft haben halt genug Geld für Ihre Kampagnen.
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18.11.2008 21:35 Uhr von ophris
 
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Tolle News: das deutsche Ergebnis finde ich sehr gut, man muss sich einfach mal die Vielfalt von Prozessen vor Augen halten, die eine CO2-Emission bewirken. Ersetzt man eine Technologie durch eine andere, so kann die Logistik für die neue Technologie unglücklicherweise den CO2 Ausstoss erhöhen.
Auch Veränderungen in der Landwirtschaft können sich nachhaltig auswirken. Regenrückhaltebecken, die recht häufig in letzter Zeit gebaut wurden, können durch Gärprozesse ebenfalls zur CO2-Bilanz beitragen.

Ich bin auf CO2-arme Technologien der Zukunft gespannt.

LG,

ophris :-)

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