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Peter Bofinger für zeitweise Verstaatlichung vom Opel- Konzern

Peter Bofinger, einer der sogenannten "Wirtschaftsweisen", hält eine übergangsweise Verstaatlichung der Opel-Werke für angebracht. Wenn der Autobauer vom US-amerikanischen GM-Konzern getrennt würde, könne der Staat besser überwachen wie seine Hilfen verwendet werden.

Nach Bewältigung der Krise soll der Konzern dann an private Investoren verkauft werden. Ein weiterer Vorteil einer solchen Lösung liege in der Prävention gegen Folgeforderungen anderer Konzerne. Es sei für andere Firmen wenig erstrebenswert, die wirtschaftliche Unabhängigkeit aufzugeben.

Weitreichendere staatliche Hilfen hält Bofinger nicht für angebracht. Es sei wichtig, die Binnennachfrage zu steigern. Die Menschen hätten sich in den vergangen Jahren nicht genügend am Konsum beteiligen können.


WebReporter: Katzee
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Opel, Konzern, Verstaatlichung, Peter Bofinger
Quelle: de.news.yahoo.com
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.11.2008 10:54 Uhr von vmaxxer
 
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jepp: so hatte ich mir das auch gedacht....

Nur mit bürgschaften geht kaum, dann kommen eben auch viele anderen Firmen an. Das ganze dürfte entweder ungerecht oder nicht mehr kontrollierbar werden.
Zumal Opel eben das Tochterunternehmen von GM ist und der Geldfluss bestimmt nicht ordentlich nachvollziehbar sein wird.

Durch den Aufkauf wäre Opel erst einmal aus dem Schneider und GM hätte auch wieder etwas Geld.

(Und welche Firma würde sich schon gerne verstaatlichen lassen es sei denn das es dringenst nötig ist ??)
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18.11.2008 11:38 Uhr von maki
 
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Trabbi-Comeback? :-D: Achnee, das kommt ja erst nach der VW-Verstaatlichung - Opelwerke bauen natürlich den ("New")Wartburg. *g*
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18.11.2008 13:02 Uhr von Blackrose_de
 
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ganz sicher nicht: ganz sicher wird merkel und co da nicht mitziehen.

denn:
Die Marktwirtschaft löst ihre Probleme alleine - und wenn es das letzte ist was sie tut
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18.11.2008 14:54 Uhr von gehtdichnixan
 
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ja ne ist klar opel verstaatlichen solang es schulden hat, WIR ZAHLEN die schulden, und sobal es gewinn gibt, verkauft man opel an investoren für weniger geld als man reingepumpt hat wahrscheinlich wa?

erinnert mich ein wenig an die bundesdruckerei in berlin. an investoren verkauft, die nehmen einen kredit über 600mio € an (auf kosten der bundesdruckerei), die gewinne fließen an die investoren und kurz vor dem aus wird sie wieder verstaatlicht und wir durften wieder die roten zahlen ausgleichen.
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18.11.2008 16:05 Uhr von DKNRW
 
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nur wenn die bosse gefeuert werden: am 18.11.2008 lief in WDR eine doku "Leiharbeit undercover"ein mann hat sich dort als leiharbeiter eingeschleusst. Schrecklich wie so ne große firma mitarbeiter ausbeuten die statt mitarbeiter festeinstellt, stellen die zeitarbeiter ein und beuten die mit hungerlohn die haben dort keine rechte sowas ist menschenunwürdig mich kotz das wirklich an wie so große firmen mit menschen umgehen dafür bin ich auch gegen das die vom steuerzahler noch geld in den hinten geschoben bekommen die haben jahrelang mitarbeit entlassen und haben lohnkürzung bekommen und jetzt kommen die her und wollen hilfe.

Die Azubis haben nach ihre ausbildung nur eine wahl entweder arbeitslos oder die kommen in solche klavenfirmen wie zeitarbeitsfirmen rein und bekommen dort hungerlohn

quelle: http://www.wdr.de/...

Gruß DK

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