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Österreich: Schadenersatz für unter Terrorverdacht stehenden Mann

Weil er angeblich ein Sicherheitsrisiko darstellte, verlor ein eingebürgerter Moslem seinen Job bei einer Fluglinie. Auf Basis einer Auskunft des Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung wurde dem Mann sein Sicherheitsausweis entzogen.

Ohne diesen Sicherheitsausweis konnte er seiner Arbeit im Sicherheitsbereich des Flughafens nicht mehr nachgehen. Da er im Cateringbereich eingesetzt war und für einen anderen Job nicht die nötige Qualifikation hat, wurde ihm schließlich gekündigt.

Auf Schadenersatz in Höhe seines Verdienstentganges von 3.357,65 Euro sowie auf alle weiteren Schäden, die ihm durch den Irrtum entstanden waren, verklagte der Mann nun die Republik Österreich. Durch alle Instanzen - bis zum Obersten Gerichtshof - wurde die Republik zur Zahlung verurteilt.


WebReporter: veggie
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Österreich, Terror, Schaden, Schadensersatz
Quelle: diepresse.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2008 18:36 Uhr von veggie
 
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Gut, dass die Sache sich aufgeklärt hat - und Pech für den Mann, dass ihm diese Geschichte nicht in den USA passiert ist! Damit hätte er für alle Zeiten ausgesorgt gehabt!
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17.11.2008 19:08 Uhr von inept_aider
 
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@Autor: In den USA hätten sie ihn bei Terrorverdacht in ein Lager gesteckt, ohne verhandlung und so lange wie es ihnen gefällt!
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17.11.2008 19:21 Uhr von Evil0Dead
 
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@Autor: In den USA wäre es so gelaufen:
2-10 nette Herren in Anzügen und mit Waffen hätten dem Mann einen "erste Klasse" Flug in ein Internierungslager außerhalb der USA gesteckt - vorzüglich in ein Land ohne größere Menschenrechte um ihn nach Lust und Laune zu Foltern ähhh Befragen meine ich natürlich bis er gesteht dass er der Sohn des Halbbruders 124.ten Grades von Osama Bin Laden ist und vorhatte die gesamte Westliche Welt durch sein bloßes Leben zu zerstören.
Danach hätte man ihm Ordnungwiedrig ähh Ordnungsgemäß den Prozess gemacht und ihn zum Tod durch XYZ (hier einsetzen was einem am besten Gefällt z.B. Erhängen, Erschießen, elektrischen Stuhl, Vergiften) verurteilt.
Das Happy End sähe so aus:
Der Mann kommt als pysisches sowie psychisches Frack aus der Haft raus, hat keinerlei Regress Ansprüche da er niemals interniert war und hat auf Lebenszeit keine Chance mehr auf einen Job - wie auch als gebrochener Mensch.

B2T:
Klasse dass er es durchgezogen hat!
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17.11.2008 19:36 Uhr von veggie
 
+2 | -1
 
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@ inept_aider + Evil0Dead: Oh. Ja. Das hatte ich verdrängt.
Ich habe mehr an das Gerichtsurteil gedacht. Der Mann hat äußerst bescheiden geklagt und unsere Regierung zeigt sich knickerig und zahlt erst nach dem Weg durch die Instanzen.
Vorausgesetzt er wäre nicht gleich verschleppt worden - bei einer Schadenersatzklage hätte er Millionen erhalten können.

Ich habe aber die leise Hoffnung, daß unter Barack Obama in den USA tatsächlich wieder Grund- und Menschenrechte zur Geltung kommen.

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