17.11.08 18:46 Uhr
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Die Entwicklung von Mineralien ist mit der Evolution verknüpft

Forscher um Robert Hazen von der Carnegie Institution of Washington erforschten den Ursprung von 3.000 irdischen Mineralien, wie Türkis, Azurit und Malachit, und fanden heraus, dass deren Entstehung mit der Evolution des irdischen Lebens verknüpft ist.

Die 3.000 Mineralien ließen sich auf etwa einige Dutzend Ausgangssubstanzen reduzieren, welche von Mikroorganismen, beginnend mit Photosynthese betreibende Bakterien vor 2,5 Mrd. Jahren in die Folgeprodukte umgewandelt wurden, berichten die Forscher in "American Mineralogist".

Die Ergebnisse sollen bei der Suche nach außerirdischemLeben helfen, da die charakteristischen Spektren von durch Lebewesenerzeugten Mineralien im reflektierten Licht von Planeten nachweisbarsind.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entwicklung, Evolution, Mineral
Quelle: sciencenow.sciencemag.org

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2008 18:18 Uhr von ophris
 
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Ein sehr schön geschriebenes Original, das auch noch ein Paar andere interessante Einzelheiten enthält. Ob Eisenerz oder Schwefelvorkommen, man muss sich einfach klar machen, dass das Magma der Erde ein Gemisch darstellt, und erst die Stoffwechselaktivtät von Bakterien zur Auftrennung des Gemisches in gewünschte Bodenschätze führt.
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17.11.2008 20:12 Uhr von Hugh
 
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Es gab schon mal die Hypothese dass die Vorläufer der Replikatoren heutiger Lebewesen (also DNA und RNA) anorganische Replikatoren waren, das würde dem ja dann wohl entsprechen?!?
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17.11.2008 20:40 Uhr von ophris
 
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@Hugh: sehr interessanter Kommentar, der entwicklungsgeschichtlich dem Gegenstand weit voraus läuft.

Chemische Replikatoren werden eigentlich in der sogenannten Ursuppe vermutet.

Bei den in der News geschilderten Abläufen handelt es sich um Prozesse die wesentlich später, nach Etablierung von DNA, RNA und Proteinen, statt fanden.

Gegenstände hier sind Abläufe der folgenden Art (Photosynthese):
Keine Sauerstoffproduktion = einfache Eisenoxide
Sauerstoffproduktion = Eisenoxide in denen Eisen unterschiedliche Oxidationszahlen hat (bezogen auf die News: Verschiebung von einfachen zu komplexen Mineralien oder Erzen).
Genutzte Elektronenquelle = Wasser
"Abfallprodukt": Sauerstoff
Kohlenstoffquelle = CO2

Davor, aber auch heute noch:
Genutzte Elektronenquelle: Schwefelwasserstoff
Abfallprodukt = Schwefel
Kohlenstoffquelle = CO2

Ich hoffe der Kommentar klärt die Situation.

LG,

ophris :-)

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