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Urbane Farmen im Hinterhof: Hühner erobern US-Großstädte

Ein ungewöhnlicher Trend hat die USA erfasst: Die "locavor"-Bewegung (zu Deutsch in etwa "Nah"- oder "Selbstversorger") will die Transportwege von Nahrungsmitteln verkürzen und das regionale Angebot fördern.

In diesem Sinne sollten nur Lebensmittel konsumiert werden, die im Umkreis von bis 100-160 Kilometern erzeugt werden. Die Biomärkte in den Großstädten boomen und werden zusehends von urbanen Kleinbauern versorgt, die Gemüse, Obst, Hühner oder auch Bienen im Hinterhof züchten.

In Großstädten wie New York, Chicago oder Los Angeles ist die Nutztierhaltung nicht gesetzlich geregelt, hier boomt etwa das sogenannte "Chicken Movement" der privaten Hühnerzüchter. In anderen Städten wurde das Verbot von Nutztierhaltung auf Druck von Lobbygruppen aufgehoben.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Huhn, Hinterhof
Quelle: www.rooster24.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.11.2008 17:05 Uhr von mediareporter
 
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Den eigenen städtischen Hinterhof als gewinnbringendes Farmland erobern - dass das zuerst in den USA passiert, war wohl klar :D In der Quelle sind eine ganze Reihe an Webforen zur Hühnerhaltung in Hinterhöfen und generell für den urbanen Kleinbauern verlinkt... Dort gibts auch mehr Hintergründe zum "locavor movement"
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17.11.2008 18:21 Uhr von nopulse
 
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tja: angesichts steigender transportkosten ist nahversorgung ohnehin die zukunft ;)
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17.11.2008 22:27 Uhr von -Dan-
 
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@Cizzar: Genauso wenig wie du auf deine Banaen, Kaffee, und Schokolade verzichten kannst. Ausserdem ist hier nicht die Rede von Kaffee, sondern viel mehr von Huehnern und anderer Produkte die "verbrauchernah" angebaut/produziert werden koennen.
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18.11.2008 00:16 Uhr von matthiaskreutz
 
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Wie in der III. Welt: Hab ich auf Kuba schon gesehen. Hühner, Karnickel & sogar gelegentlich mal ein kleines Schwein gedeihen überall wo es nur geht. Zum Beispiel im Plattenbau auf dem Balkon im 4. Stock.
Naja irgendwie sind die Amis ja auch III. Welt. Passt schon.

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